Definition
Was sind Kommunikationspartner?
Wer? Wieviele?
“Kommunikationspartner sind die Beteiligten einer Kommunikation; die Anzahl kann 1:1
1:n
m:1 oder n:m sein.”
Abgrenzung
Unterschied direkte vs. indirekte Adressierung?
Adressierung
“Direkt: Alle kennen alle (symmetrisch) oder Sender kennt Empfänger (asymmetrisch). Indirekt: Über zwischengeschaltete Instanz (~Broker).”
Indirekt entkoppelt Sender/Empfänger.
Abgrenzung
Unterschied indirekt vs. implizit adressiert?
Adressierung
“Indirekt: Vermittelt über Zwischeninstanz. Implizit: Kommunikation im lokalen Netzwerk per Broadcast.”
Implizit = Broadcast im LAN.
Verständnis
Warum indirekte Adressierung nutzen?
Vorteile
“Verbesserte Modularität; erweiterte Zuordnung (1:n
m:1
n:m); transparente Restrukturierung; Replikation; Abfangen von Ausfällen.”
Architektur/Zuordnung
Aufgaben einer Zwischeninstanz?
Broker
“Weiterleiten; Speichern und weiterleiten; Nachrichten transformieren.”
Kernfunktionen der indirekten Adressierung.
Definition
Was ist das Muster One Way?
Kommunikationsmuster
“Einzelnachricht ohne Antwort oder Quittung.”
Geeignet für einfache Sensorik/Hardware.
Definition
Was ist Request/Response?
Kommunikationsmuster
“Client-Rolle (Auftraggeber) sendet Auftrag; Server-Rolle (Auftragnehmer) antwortet; kann synchron (blockierend) oder asynchron (nebenläufig) erfolgen.”
Häufigster Fall (z. B. HTTP).
Definition
Was ist Publisher/Subscriber?
Topics/Event Channel
“Nachrichten sind in Topics/Event Channels klassifiziert; Empfänger abonnieren Topics (Subscriber); Sender publizieren Nachrichten/Events (Publisher).”
Typisch z. B. im Internet der Dinge (MQTT).
Definition
Was bedeutet Duplex?
Senden/Empfangen
“Alle Kommunikationspartner können immer senden und empfangen.”
Vollständige Bidirektionalität.
Definition
Was bestimmt den Nachrichteninhalt?
Struktur
“Inhalt und Länge müssen festgelegt sein; Aufbau ist allen Partnern bekannt; typischer Aufbau: Header und Payload.”
Ohne Längen-/Strukturangabe nur Bytestrom.
Architektur/Zuordnung
Typischer Headerinhalt einer Nachricht?
Felder
“Empfänger; Absender; Typ; Länge; ggf. weitere Felder; Payload enthält Daten (typisierte Objekte möglich).”
Header/Payload-Trennung zentral.
Verständnis
Wie mit langen Nachrichten umgehen?
Fragmentierung
“Falls längere Nachricht notwendig
mehrere Pakete des Transportprotokolls zusammenfassen; Länge kann durch Transportprotokoll begrenzt sein.”
Transportgrenzen beachten.
Definition
Was ist Endianness?
Byte-Reihenfolge
“Reihenfolge
in der Bytes einer Zahl abgelegt werden: niederwertige zuerst = Little Endian; höherwertige zuerst = Big Endian.”
Achtung bei ganzen Zahlen (Byte-Reihenfolge).
Abgrenzung
Little Endian vs. Big Endian?
Byte-Reihenfolge
“Little Endian: niederwertige Bytes zuerst. Big Endian: höherwertige Bytes zuerst.”
Netzwerk typischerweise Big Endian.
Verständnis
Host- vs. Netzwerk-Endianness?
Architektur vs. Netz
“Host: abhängig von Architektur
üblicherweise Little Endian (x86/x64). Netzwerk: typischerweise Big Endian.”
Konvertierung bei Übertragung nötig.
Architektur/Zuordnung
Welche Schichten abstrahiert das OS?
Kommunikationskanal
“Hardwarenahe Abstraktionsschichten werden typischerweise durch das Betriebssystem abstrahiert (Kernel-space); obere Netzwerkschichten sind anwendungsspezifisch (User-space).”
Anwendung ändert untere Schichten nicht.
Verständnis
Wo werden obere Netzwerkschichten umgesetzt?
Implementierung
“Obere Netzwerkschichten werden in Anwendungen implementiert; keine Aktualisierung des Betriebssystems notwendig.”
Trennung User-space vs. Kernel-space.
Definition
Eigenschaften von IPv4?
Verbindungsprotokoll
“Verbindungslos; Best-Effort Beförderung von Einzelnachrichten (Datagram); Prüfsumme nur für den Header; begrenzte Lebensdauer; Adressierung mit 32-bit Adressen.”
Best-Effort ≠ Zuverlässigkeit.
Verständnis
Status von IPv6 laut Folie?
Einordnung
“Immer noch nicht durchgesetzt
da Probleme mit IPv4 anderweitig gelöst wurden (CIDR
NAT).”
Definition
Eigenschaften von TCP?
Transportprotokoll
“Transmission Control Protocol (TCP): zuverlässiger
bidirektionaler Punkt-zu-Punkt-Transport eines Bytestroms; verbindungsorientiert; Duplex-fähig; Endpunkte via IP-Adresse und Portnummer (16bit).”
Basis für zuverlässige Streams.
Prozess/Handshake
Wie erreicht TCP Zuverlässigkeit?
Mechanismen
“Gegeben/Gesucht: Sicherer Bytestrom über unzuverlässiges Netz.\n- Sequenznummern\n- Prüfsummenbildung (wie IP)\n- Empfangsquittungen (ACK)\n- Sendewiederholung nach Timeout\n- Sliding-Window für Flusskontrolle\nEndergebnis: Zuverlässiger
geordneter Transport.”
Mechanismen wirken zusammen.
Definition
Eigenschaften von UDP?
Transportprotokoll
“User Datagram Protocol (UDP): bidirektionaler Best-effort Punkt-zu-Punkt-Transport von Einzelnachrichten; verbindungslos; Multicast/Broadcast-fähig; keine Sicherungsfunktionen; nur Prüfsummenbildung (laut Standard optional).”
Neuordnung, Verlust, Duplikation möglich.
Abgrenzung
Unterschied TCP vs. UDP?
Zuordnung
“TCP: verbindungsorientiert
zuverlässig
Bytestrom
Definition
Port-Nummern: Bereiche?
IANA/RFC 6335
“0–1023: reservierte System-Ports (well-known). 1024–49151: registrierte/User-Ports. 49152–65535: private/ephemeral Ports.”
Vergabe durch IANA (RFC 6335).