06. User Centered Design đŸ‘€ Flashcards

(32 cards)

1
Q

Was bedeutet „Benutzerzentriertes Design“ bzw. „Benutzerorientierung“?

A
  • der Benutzer steht bei Entwicklungsprozess im Mittelpunkt
  • Perspektive des Benutzers in Entwicklungsprozess zielgerichtet einbinden
  • Anforderungen + BedĂŒrfnisse ergibt sich durch Analyse
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Warum wird bei Softwareentwicklung fĂ€lschlicherweise RĂŒckschlĂŒsse ĂŒber Usability auf alle Benutzer gemacht?

A

Weil Anforderungen und BedĂŒrfnisse nicht so offensichtlich sind.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Das Design baut auf einem soliden VerstĂ€ndnis der Benutzer, ihrer Aufgaben und des Anwendungskontextes auf.“

A

Dieses VerstĂ€ndnis beruht auf detailliert durchgefĂŒhrter Anforderungsanalyse (Benutzer-, Aufgaben-, Kontext- Konkurrenz- und/oder Vergleichsanalyse), nicht auf subjektive EinschĂ€tzung.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Benutzer werden wĂ€hrend Design- und Entwicklungsprozesses involviert.“

A
  • ZukĂŒnftige Nutzer fĂŒr evaluierende Maßnahmen in Entwicklungsprozess eingebunden
  • sollte bereits in Projektplanung berĂŒcksichtig werden
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Das Design wird geleitet und verbessert durch benutzerzentrierte Evaluationen.“

A
  • KernstĂŒck des UCD = Evaluationen des konkreten UI, bei denen Benutzer Aufgaben am zukĂŒnftigen System bearbeiten
  • Benutzerprobleme werden so offenbar und können frĂŒhzeitig korrigiert werden
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Der Prozess ist iterativ.“

A
  • laufende Evaluationen ermöglichen es, möglichst zeitnah + Ressourcen schonend Korrekturen an Anforderungen bzw. Design zu machen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Das Design orientiert sich an der ganzen User Experience.“

A
  • das zu entwickelnde Design wird als Bestandteil der gesamten Benutzererfahrung gesehen – nicht nur einzelne Anwendungsszenarien betrachtet
  • ganzheitliche Erfahrungen mit System wird betrachtet (von Anschaffung, Inbetriebnahme, Einschulung, Besitz = Verwendung ĂŒber gesamten Lebenszyklus bis hin zur Entsorgung/Ersatz)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Das Designteam vereint multidisziplinĂ€re FĂ€higkeiten und Perspektiven.“

A
  • sozialwissenschaftliche QualitĂ€ten im Entwicklungsteam erforderlich
  • bringen methodische Kenntnisse (Tests, Fragebögen, Interviews,
) + grundlegendes VerstĂ€ndnis ĂŒber menschlichen Denk- und Verhaltensweise
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

ErklÀre folgende Grundlage des UCD:

„Die Dauer des UCD eines Systems/Produktes endet nich mit der Auslieferung oder Go-Live.“

A
  • das UX-Design endet nicht mit Go-Live
  • es handelt sich um einen fortlaufenden Prozess + laufende Optimierung
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Welche 4 UCD Aspekte sollten bei allen Phasen der Entwicklung integriert und geplant werden? (nach ISO 9241-210:2019)

A
  1. Verantwortlichkeiten
  2. Inhalte der Planung
  3. Integration in den Projektplan
  4. Zeit + Ressourcen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

ErklĂ€re den UCD Aspekt „Verantwortlichkeiten“ genauer.

A

Es ist wichtig zu berĂŒcksichtigen, wie sich Usability auf den Zweck und die Nutzung des Systems auswirkt

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

ErklĂ€re den UCD Aspekt „Inhalte der Planung“ genauer.

A
  • Planung sollte passende Tools + Methoden, entsprechende Ressourcen und erforderliche Skills der Personen umfassen
  • Definition von Möglichkeiten bzw. Verfahren zur Integration dieser AktivitĂ€ten ist vorzunehmen (Milestones, Deliverables, Feedbackschleifen, 
)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

ErklĂ€re den UCD Aspekt „Integration in den Projektplan“ genauer.

A
  • UCD muss Teil des Projektplans sein
  • ÜberprĂŒfung, ob Plan menschengerechte Gestaltung weiterverfolgt + umsetzt
  • UCD-Aspekte fortlaufend ĂŒberprĂŒfen + ĂŒberarbeiten, wenn sich Anforderungen Ă€ndern
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

ErklĂ€re den UCD Aspekt „Zeit und Ressourcen“ genauer.

A
  • Zeit und Ressourcen fĂŒr TĂ€tigkeiten, die den Menschen in Mittelpunkt stellen, sind vorzusehen
  • Zeit fĂŒr Iterationen, Einbeziehung von Nutzerfeedback, Bewertungen ob Lösung zu Anforderungen passt
  • Zeit fĂŒr Kommunikation innerhalb Designteams bzw. Stakeholdern
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Welche Herausforderungen mĂŒssen bei den Benutzeranforderungen berĂŒcksichtig werden?

A
  • oft unterschiedliche Nutzergruppen, mit BedĂŒrfnissen
  • Nutzungskontext kann sehr vielfĂ€ltig sein (von Nutzergruppe zu Nutzergruppe unterschiedlich)
  • einige Anforderungen tauchen erst nach vorgeschlagener Lösung auf
  • Anforderungen der Benutzer können vielfĂ€ltig sein bzw. sich widersprechen
  • AnfĂ€ngliche Entwurfslösungen befriedigen selten alle Benutzer-Anforderungen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Welche Methoden gibt es zur KlÀrung von Fragestellungen im Designprozess?

A
  • Usability-Tests (Aufdeckung von Problemen durch Beobachtung)
  • Fragebögen der Erhebung von subjektiven EindrĂŒcken
  • Prototypen zur Veranschaulichung eines zukĂŒnftigen Systems
17
Q

Warum spielt die QualitÀt der gewonnenen Daten (bei einer Befragung, einem User-Test,
) eine wichtige Rolle?

A
  • wenn Daten „richtig“ = konstruktive, korrekte Entscheidungen
  • wenn Daten „falsch“ = fatale Folgen fĂŒr Prozess + QualitĂ€t
  • fehlerhaft erworbene Daten können die Entwicklung negativ beeinflussen oder Entwicklung sogar in eine falsche Richtung treiben
18
Q

Was hilft, um sicherzugehen, dass Daten „richtig“ sind?

A

QualitÀtskriterien

19
Q

Nenne die drei QualitÀtskriterien.

A
  1. ValiditĂ€t (GĂŒltigkeit)
  2. ReliabilitÀt (ZuverlÀssigkeit)
  3. ObjektivitÀt
20
Q

Was bedeutet „ObjektivitĂ€t“ im Zusammenhang mit Usability Tests? ErklĂ€re ausfĂŒhrlich.

A

Es beschreibt die UnabhÀngigkeit der Untersuchungsergebnisse von den Personen, die
1. durchfĂŒhren,
2. auswerten und
3. interpretieren.

  1. Testleiter muss sich bei Usability-Test so verhalten, dass Testperson nicht verleitet wird
  2. Auswertung darf keine willkĂŒrliche Auswahl (erwĂŒnschte, erwartete) Verhaltensweisen der Testperson darstellen
  3. Personen mĂŒssen Ergebnisse interpretieren, unabhĂ€ngig von Erwartungshaltung
21
Q

Was bedeutet „ReliabilitĂ€t“ im Zusammenhang mit Messungen/Untersuchungen? ErklĂ€re ausfĂŒhrlich.

A

Beschreibt die formale Genauigkeit bzw. VerlÀsslichkeit von Messungen/Untersuchungen

22
Q

Was bedeutet „Testhalbierung“?

A
  1. Testitems werden halbiert
  2. zwei möglichst vergleichbare Itemsets generiert
  3. den Testpersonen wird jeweils eines dieser Itemsets vorgegeben
  4. stimmen beide Resultate ĂŒberein = reliabel
23
Q

Was ist ein „Paralleltest“?

A
  1. Zwei Àquivalente Testformen mit möglichst Àhnlichen Items
  2. dasselbe Merkmal wird gemessen
  3. werden gleichen Testpersonen zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten dargeboten
24
Q

Was ist ein „Retest-R“?

A

Ein identer Test wird nach lÀngerer Zeit wiederholt.

25
Was bedeutet „ValiditĂ€t“ im Zusammenhang mit Messungen/Untersuchungen?
Beschreibt inwieweit Messung/Untersuchung tatsÀchlich genau das misst, was gemessen werden soll.
26
Welche 3 unterschiedlichen ValiditĂ€ten sind fĂŒr die Usability/UX-Untersuchungen relevant?
1. InhaltsvaliditÀt 2. KonstruktvaliditÀt 3. AugenscheinvaliditÀt
27
Wie unterscheiden sich Verifizierung & Validierung?
- zwei unterschiedliche Prozesse im Rahmen der Produktentwicklung und QualitĂ€tssicherung - Verifizierung = entspricht jede Phase den festgelegten Anforderungen? - Validierung = entspricht Endprodukt den tatsĂ€chlichen BedĂŒrfnissen der User?
28
ErklĂ€re Schwerpunkt, Zeitplan, Methoden und Ziel der „Verifizierung“.
- Schwerpunkt: PrĂŒfen, ob in einem System oder Komponente, festgelegte Funktionen umgesetzt worden sind - Zeitplan: Normalerweise wĂ€hrend Entwicklungsprozess - Methoden: Inspektionen, Reviews, Walkthroughs, Tests durchgefĂŒhrt -> ÜberprĂŒfung, ob Entwurf mit vordefinierten Spezifikationen ĂŒerbeinstimmen - Ziel: = sicherzustellen, dass das Produkt korrekt entwickelt wird + Anforderungen erfĂŒllt
29
ErklĂ€re Schwerpunkt, Zeitplan, Methoden und Ziel der „Validierung“.
- Schwerpunkt: System oder Komponente am Ende oder wĂ€hrend dem Entwicklungsprozess zu evaluieren - Zeitplan: Normalerweise nach der Entwicklungsphase - Methoden: Tests + Demos werden eingesetzt, um zu beobachten ob Produkt beabsichtigte Verwendung erfĂŒllt - Ziel: = sicherzustellen, dass Endprodukt Anforderungen + Erwartungen der User entspricht
30
ErklĂ€re die „InhaltsvaliditĂ€t“.
inwieweit Untersuchungsmethode Inhalte eines „ interessierenden Merkmals“ vollstĂ€ndig erfasst (z.B. Feinmotorik fĂŒr Seniorenhandy)
31
ErklĂ€re die „KonstruktvaliditĂ€t“.
inwieweit Untersuchungsmethode ein Konstrukt so misst, wie Konstrukt bestimmt ist (Eigenschaften und FĂ€higkeiten)
32
ErklĂ€re die „AugenscheinvaliditĂ€t“.
inwieweit es fĂŒr die untersuchte Person augenscheinlich erkennbar ist, was das Verfahren untersuchen soll (fĂŒr Testperson sollten Fragenantworten nicht sehr offensichtlich sein)