ACE
2. Welche der folgenden Merkmale tauchen nicht in den im Skript genannten Definitionen der Interviewmethode in der Psychologie auf? A) Zielgerichtetheit der Kommunikation B) ein oder mehrere Befragte C) statistische Auswertbarkeit D) ein oder mehrere Interviewer E) ethisches Verhalten des Interviewers
CE
CD
B
D
DE
7. Welche der folgenden Aspekte lassen sich in einem Interview standardisieren? A) die Fragen B) das Verhalten des Probanden C) die Antworten D) das Verhalten des Interviewers E) die Auswertung
ACDE
CE
Welche der folgenden Aussagen zum hoch standardisierten Interview sind richtig?
A) ein Vorteil ist, dass verschiedene Interviews gut verglichen und auch vergleichsweise
ökonomisch ausgewertet werden können
B) ein Nachteil ist, dass es schwerer durchzuführen ist als ein unstandardisiertes Interview
C) die klassischen Gütekriterien können bei einem standardisierten Interview leichter oder
überhaupt ermittelt werden
D) ein Vorteil ist, dass Bedeutungsäquivalenz gewährleistet ist
E) hohe Standardisierung impliziert, dass Wortäquivalenz gewährleistet ist
ACE
Welche der folgenden Behauptungen zu unstandardisierten Interviews sind korrekt?
A) bei einem völlig unstandardisierten Interview sind keine Themen festgelegt
B) Themen, die im Verlauf des Gesprächs auftauchen, können und sollen weiter exploriert
werden
C) ein adaptives Diagnostizieren ist nur bei möglich unstandardisierten Interviews möglich
D) ein unstandardisiertes Interview garantiert nicht, dass alle relevanten Informationen erfasst
werden
E) ein Beispiel für eine unstandardisierte Befragung ist das narrative Interview nach Fritz
Schütze
BDE
Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
A) das halbstrukturierte bzw. teilstandardisierte Interview ist die beste Form des Interviews und
deshalb die Methode der Wahl zur Durchführung mündlicher Befragungen
B) Interviews lassen sich aus der Perspektive verschiedener psychologischer Paradigmen bzw.
Teildisziplinen beschreiben und empirisch untersuchen
C) aus kognitionspsychologischer Perspektive können Interviews als Informationsverarbeitungsprozesse
betrachtet werden, die von Erwartungen, Emotionen und Motiven begleitet
sind
D) aus tiefenpsychologischer Sicht sind beim Interview Prozesse der Übertragung und
Gegenübertragung relevant
E) lernpsychologisch gesehen lässt sich ein Interview als ein Prozess der wechselseitigen
Verstärkung beschreiben, der aber v.a. vom Befragten gesteuert werden sollte
BCD
Welche der folgenden Prozesse und Mechanismen spielen in Interviewsituationen laut Skript eine Rolle? A) Ersteindrucksprozesse B) Attributionsverzerrungen C) soziale Beeinflussungsprozesse D) Stereotypisierungsprozesse E) Kategorisierungsprozesse
ABCDE
Welche Empfehlungen zur Gestaltung von weichen und neutralen Interviews werden im Skript
gegeben?
A) Intransparenz: Informationshoheit behalten
B) Beziehungen gestalten: gute, vertrauensvolle Arbeitsbeziehung herstellen
C) freundlich sein und die Perspektive des Interviewpartners einnehmen: fördert vertrauensvolle
Arbeitsbeziehung
D) Möglichkeit zur Meta-Kommunikation einplanen: wenn man das Gefühl hat, dass der Interviewpartner
einem misstraut, auffallend kurze Antworten gibt, sich verweigert oder ablehnend
verhält, dann besteht die Möglichkeit, dass man die Beziehungsebene thematisiert und
über die gerade stattfindende Kommunikation reflektiert
E) freundlich sein, aber neutral bleiben: Freundlichkeit kann eine positive Arbeitsbeziehung
fördern; mit Neutralität ist gemeint, dass keine Wertungen gegenüber des Interviewpartners
vorgenommen werden sollten (weder negative noch positive)
BDE
In welchen Bereichen ist die Interviewmethode laut Fisseni indiziert?
A) zur Abklärung des Kontextes einer diagnostischen Fragestellung
B) zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen
C) bei der Erhebung persönlicher und intimer Informationen
D) in der Intelligenzdiagnostik
E) bei der Erarbeitung einer diagnostischen Fragestellung
ACE
Mit welchen diagnostischen Zielsetzungen kann ein Interview durchgeführt werden?
A) zur Erklärung von Störungsbildern
B) zur klassifikatorischen Einordnung eines Störungsbildes
C) zur Evaluation von Veränderungen
D) zur prädiktiven Diagnostik
E) zur klinischen Dokumentation
ABCDE
Welche Aussage zum SIFFM ist korrekt?
A) die Abkürzung steht für strukturiertes Interview für das Fünf-Faktoren-Modell
B) alle Fragen müssen bei allen Probanden beantwortet werden, damit ein valides Ergebnis
erzielt werden kann
C) zur Diagnose einer Persönlichkeitsstörung ist das SIFFM nicht geeignet (hier muss das
SKID verwendet werden)
D) ein Vorteil im Vergleich zu Fragebögen zu den Big Five ist, dass hier das Verständnis der
Fragen eher sichergestellt werden kann
E) das Ergebnis ist abhängiger von der aktuellen Stimmung des Probanden als bei einem Fragebogen
AD
Welche Aussagen zur lösungsorientierten Kurzzeittherapie sind korrekt?
A) sie wurde von Carl Rogers entwickelt
B) in der lösungsorientierten Kurzzeittherapie sind spezielle Fragetechniken zur Exploration
von Ressourcen und Ausnahmen von einem Problemmuster entwickelt worden
C) die sog. Wunschfrage spielt eine wichtige Rolle in der lösungsorientierten Kurzzeittherapie
D) es kommt in der lösungsorientierten Kurzzeittherapie darauf an, bestimmte Haltungen, nämlich
einfühlendes Verstehen (Empathie), unbedingte Wertschätzung sowie Echtheit/ Kongruenz
in einem Gespräch umzusetzen, um den Klienten zur Selbstexploration anzuregen
E) keine der oben genannten Antwortmöglichkeiten A- D ist korrekt
B
Welche der folgenden Aussagen zum Multimodalen Interview sind korrekt?
A) es handelt sich um ein frei verfügbares und teilstandardisiertes Interviewsystem zur Personalauswahl
B) es wird häufig in der klinischen Psychologie eingesetzt
C) es gibt situative Fragen
D) es handelt sich um ein frei verfügbares und hochstandardisiertes Interviewsystem zur Personalauswahl
E) es handelt sich um ein frei verfügbares und unstandardisiertes Interviewsystem zur Personalauswahl
C
Welche der folgenden Abkürzungen bezeichnen Interviewverfahren, die in der klinischen Psychologie eingesetzt werden? A) SHID-I B) SKID-I C) MMI D) EOG E) BPF
B
Welche der folgenden Aussagen zum Entscheidungsorientierten Gespräch ist richtig?
A) es ist teilstandardisiert
B) es zeichnet sich durch Verhaltensorientierung aus
C) es ist nur für die Arbeits- und Organisationspsychologie geeignet
D) die Verhaltensgleichung nach Westhoff & Kluck lautet V=fI (U,O,K,E,M,S)
E) es wir nur in der klinischen Psychologie verwendet
ABD
Verhalten ist nach Westhoff & Kluck eine Funktion welcher Gruppen von Variablen? A) kognitive Variablen B) motivationale Variablen C) emotionale Variablen D) soziale Variablen E) Umgebungsvariablen
ABCDE
Welche der folgenden Aussagen zum Kognitiven Interview sind korrekt?
A) es werden weit mehr richtige aber auch bedeutsam mehr falsche Informationen erinnert als
in herkömmlichen Interviews
B) bei geschlossenen Fragen resultierten mehr korrekte Informationen als im Kognitiven Interview
C) es stammt aus der forensichen Psychologie
D) es ist hochstandardisiert
E) es wird bei der Befragung von Zeugen eingesetzt
CE
Bei welcher der folgenden Antwortmöglichkeiten handelt es sich um eine Erinnerungshilfe aus
dem Kognitiven Interview?
A) mentales Zurückversetzen in den Wahrnehmungskontext
B) eigene Spekulationen über den möglichen Tathergang anstellen
C) den Befragten bitten, alles zu erzählen, was ihm einfällt
D) Schilderung des Ereignisses in unterschiedlichen Reihenfolgen
E) Schilderung des Ereignisses aus verschiedenen Perspektiven
ACDE
Welche der folgenden Aussagen zur biographischen Persönlichkeitsforschung sind korrekt?
A) es werden hauptsächlich teilstandardisierte Interviews eingesetzt
B) sie ist eng mit dem Namen Hans Thomae verbunden
C) die wichtigste Methode ist die freie Exploration
D) der Proband wird als „Experte des eigenen Daseins“ aufgefasst
E) das Konzept der Daseinstechniken ist eine Adaption des amerikanischen Begriffs coping
BCD