ASA-Klassifikation
American Society of Anaestesiologist
Einschätzen des kardialen Risikos präoperativ?
Welche Belastungen entsprechen welchen metabolischen Äquivalenten?
1 = Essen, Toilette
2-3 = langsames Gehen, leichte Hausarbeit
4 = Treppensteifen, schnelles Gehen, mäßiger Ausdauersport
> 10 anstrengender Sport
kardiales Risiko von Operationen
Präoperative Untersuchungen
Präoperatives Management
Wozu dient die präoperative Risikoevaluation?
präoperative Beurteilung des Patienten vor elektiven chirurgischen Eingriffen und den hierfür geplanten Anästhesieverfahren dient dem Erkennung und Minimieren patientenspezifischer Risiken
Präoperative Risikoevaluation: Anamnese
Blutungsanamnese
1) Ist jemals eine Blutgerinnungsstörung festgestellt worden?
2) Sind folgende Blutungsarten beobachtet worden:
a) Nasenbluten ohne erkennbare Ursache?
b) Blaue Flecke oder punktförmige Blutungen ohne erkennbare Ursache?
c) Blutungen in Gelenke, Weichteile oder Muskeln?
d) Längeres Nachbluten nach Schnitt- oder Schürfwunden?
3) Kam es zu längerem oder verstärkten Nachbluten bei Zahnextraktionen?
4) Kam es zu einer verstärkten Blutung während oder nach Operationen?
5) Ist eine schlechte Wundheilung bekannt?
6) Gibt es familiäre Fälle von verstärkter Blutungsneigung?
7) Wurden in den letzten zwei Wochen gerinnungsaktive Medikamente eingenommen?
8) Werden derzeit Analgetika oder Antirheumatika eingenommen?
9) Bei weiblichen Patienten: Ist die Menses verstärkt oder verlängert (> 7 Tage)?
Blutungsanamnese ist besser zur Erfassung der häufigsten Blutungsneigung (vWS)
Körperliche Untersuchung
Präoperative Evaluation: Labor
- Labor: Hb, Leukos, Thrombos, E, Kreatinin, ASAT, Bilirubin, aPTT, INR
Präoperative Evaluation: kardiale RF
Wozu dient die ASA-Klassifikation
Worauf soll man bei der Lagerung achten?
Komplikationen nach einer Intubationsnarkose
Medikamentenüberhänge
Postoperative Ernährung der Patienten
- nach OP am Magen: am 2. postop. Tag Darstellung der Magen-Darm-Passage mit Gastrografin
Was bedeutet “Fast tracking”
chirurgisches Therapiekonzept für Darmresektion, durch das die Erholungsphase für den Patienten so kurz wie möglich zu gestalten
• MIC statt Laparotomie, keine Redons
• thorakaler Periduralkatheter (Th 6-10): Schmerztherapie, Steigerung der Darmmotilität durch Sympathikolyse
• restriktives parenterales Flüssigkeitsregiment
• Einschränkung des invasiven Monitorings
• Frühzeitige Entfernung des Blasenkatheters (1. POD)
• frühe Mobilisation (i.d.R. schon am OP-Tag)
• Beginn mit der Ernährung schon am OP-Tag mit gesüßtem Tee, am 2. POD energiereiche Getränke und leichte Kost, ab dem 3. POD normale Kost
Indikation für parenterale Ernährung
Parenterale Ernährung
Arten der Wundheilung
Ursachen der Wundheilungsstörungen
Wie unterscheiden sich einfache und komplizierte Wunden?
einfache Wunden: ohne große Gewebeverluste, gerade Wundränder, gute Durchblutung
komplizierte Wunden: größere Gewebeverluste, schlechte Durchblutung, zerfetzten Wundränder, starke Verschmutzung –> Debridement, Auffrischung der Wundränder, Vakuumtherapie
Wirkungen von Vakuumsystem bei der Wundheilung?
Verschiedene Arten des Wundverschlusses
- verzögerte Primärnähte: saubere Nähte in der Proliferationsphase zw. 4.-7. Tag