Grundansätze der industriellen Standortanalyse
Grundansätze unterscheiden sich v.a. nach:
Kritik an der Neoklassik
Behavioristische Konzeption der Standortlehre
Standortwahl entsprechend der Behavioral Matrix nach Pred
Schlussfolgerungen
Information
Relativ leicht zwischen Individuen austauschbare Daten, Fakten, Einzeltatsachen
Wissen
Soziokulturell eingebettet, steht in übergreifendem Zusammenhang mit anderen Informationen und Wissensbeständen; ist an Personen gebunden (individuell oder kollektiv)
-Je komplexer die Prozesse und Systeme werden, desto wichtiger wird dabei Wissen.
Lernen
Know-how
Skills, Radfahren, Flugzeugfliegen
Wissen wie etwas funktioniert
know-why
wissenschaftlich/theoretisch => warum ist etwas, wie es ist
know-what
Faktenwissen, Informationen
know-who
wen kann ich fragen, wenn ich was nicht weiß
Drei „traditionelle“ Typen von Erklärungsansätzen
für wirtschaftliche bzw. industrielle Standortentscheidungen
Dynamisch-zyklische Ansätze der industriellen Standortlehre
Codified knowledge
- Kodifizierbar (Sprache, Zeichen), benötigt zur Weitergabe keinen persönlichen Kontakt
Tacit knowledge
Innovationen
nach Kulke:
- Basisinnovationen (radikale Innovationen)
- Verbesserungsinnovationen (inkrementelle Innovationen)
- Technologische Innovationen: Produktinnovationen
Prozess- bzw. Verfahrensinnovationen
- Organisatorische Innovationen
=> schließen sich nicht gegenseitig aus &
sind zentrale Treiber wirtschaftlicher Entwicklung (Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Region)
Innovationsorientierte Konzepte
Ziele der Raumwirtschaftspolitik
Akteursgruppenansatz
Direkte Instrumente
Informationsmittel:
Anreiz- und Abschreckmittel:
Zwangsmittel:
Vergabe von standortgebundenen Produktionslizenzen
Verbot bestimmter Arten wirtschaftlicher Aktivitäten (z.B. Umweltauflagen) an definierten Standorten
Indirekter Instrumenteneinsatz
Infrastrukturpolitik:
- Ausbau der materiellen (z.B. Verkehrswege, Ver- und Entsorgung) und institutionellen (z.B. Verwaltung, Bildung) Infrastruktur
Flächennutzungs-/Raumordnungspolitik:
- Darstellung von Ansiedlungsfläche
Arbeitsmarktpolitik:
- Ausbildungsmaßnahmen oder Arbeitsförderungsmaßnahmen (z.B. Lohnkostenzuschüsse
Wirtschaftspolitische Rahmengesetzgebung
Differenzierung von Nachfrage