Boden Flashcards

(41 cards)

1
Q

Was ist Boden

A

Nur die Erde hat Boden
Boden besteht aus mineralischer und organischer Substanz, Wasser, Luft und Lebewesen.

oberste mit Wasser, Luft, Nährstoffen und Lebewesen durchsetzte
Verwitterungsrinde der Erde, auf welcher höhere Pflanzen wachsen können

Durchdringungsbereich von Gestein (Lithosphäre), Wasser (Hydrosphäre),
Lebewesen (Biosphäre) und Luft (Atmosphäre) = Pedosphäre

Gestein, Klima, Flora, Fauna, Mensch

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2
Q

Wie schnell entsteht ein Boden

A

ca 10 cm in 1.000 Jahren

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3
Q

Bodenbildende Prozesse

A
  1. Filterung: Boden funktioniert als Sieb für Partikel aus Wind und Regen
  2. Pufferung: starke Einflüsse werden abgefedert, dann über Wochen
    und Monate verdaut (z.B. Starkniederschläge, Schwermetalle, Säuren).
  3. Transformation: Umwandlung von Stoffen, ohne Verlust ZB: Streu zu Hummus.
  4. Speicherung: Hohlraumsysteme speichern Wasser, Nährstoffe, Energie
  5. Quellprozesse: Böden sind Quelle von zb CO2, K, Phosphat.
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4
Q

Bestandteile von Böden

A

Mineralische Substanz: Karbonate, Sulfate, Ton- und Silikatminerale

Organische Substanz: Edaphon, Pflanzenwurzeln, Humus

Nährstoffe: Makronährstoffe, Mikronährstoffe

Wasser

Luft

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5
Q

Korngrößen der Mineralischen Substanz

A

Ton: <2 mikrometer, bindig
Schluff: 2-63 mikrometer, Staub
Sand: 63-2000 Mikrometer, körnig
Grobboden/ Skelett: Kies, Steine (bis Kopfgröße)
Blöcke

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6
Q

Edaphon

A

Gesamtheit der Lebewesen im Boden

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7
Q

Humus

A

tote, zersetzte organische Substanz

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8
Q

Makronährstoffe

A

Braucht die Pflanze in großen Mengen
N Stickstoff
P Phosphor
K Kalium
Ca Calcium
Mg Magnesium
S Schwefel (umstritten)
Nee der Papst kann Cennet mal

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9
Q

Mikronährstoffe

A

Braucht die Pflanze nur wenig von
Fe
Mn
Zn
Cu

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10
Q

Wasser im Boden

A

Sickerwasser,
Haftwasser (Kapillar-, Adsorptionswasser), Stauwasser,
Grundwasser

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11
Q

Luft im Boden

A

o2, CO2, N2, H2S etc

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12
Q

Bodenhorizonte

A

strukturell einheitlich
ca parallel zur Bodenoberfläche
Durch Bodenbildung/Pedogenese entstanden, NICHT durch Ablagerung
SIMULTAN entstanden

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13
Q

Bodentyp

A

Böden mit gleichem Bodenprofil und damit gleicher
Genese und gleichen Eigenschaften (z.B. pH-Wert,
Wasser-, Luft-, Nährstoffhaushalt)

zb. Schwarzerde, Grey

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14
Q

Ton Eigenschaften

A

Bodenart
+ negativ geladen–> bindet und speichert Nährstoffe und Wasser
- schwer, klebrig –>bindig
- Staut Sickerwasser und behindert Durchlüftung wegen Feinporen
–>hoher Totwassergehalt
- Schrumpfung bei Austrocknung, Feinwurzeln reißen
- + plastisch formbar wenn nass

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15
Q

Schluff Eigenschaften

A

Bodenart
+ speichert dank vieler Mittelporen viel pflanzenverfügbares Wasser (nFK),
- mangels Haftkräften hohe Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind,
- hohe Frostgefährdung (viel kapillares Haftwasser, Eislinsenbildung)
zb Löss

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16
Q

Sand Eigenschaften

A

Bodenart
+ begünstigt Durchlüftung und Entwässerung wegen Grobporen
+ frostunempfindlicher guter Baugrund,
+ leichte Bearbeitbarkeit und Durchwurzelung
- trockengefährdeter Pflanzenstandort wegen Grobporen
- kein Adsorptionsvermögen extrem niedrige KAK

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17
Q

Thesen über Böden

A

entstehen aus Gestein und Streu
bestehen aus fest, flüssig, gasförmig und sind belebt
sind in Wechselwirkung mit Umweltfaktoren
Verändern sich re- und irreversibel
Sind vielfältig
Haben Übergänge, keine Grenzen
Sind einmalig und nicht wiederherstellbar

18
Q

Löss

A

eiszeitliches,
äolisch
Sediment
Carbonathaltig

Lockersyrosem
im Lee
Krümelgefüge, locker
hohe Wasserleit- und Haltfähigkeit
Nährstoffhaltefähigeit, KAK hoch
Gesamtporenvolumen optimal 1/3 Aufteilung grob, mittel, Feinporen, mit 45% Vol.

Neigung zur Bodenverdichtung
stark erosionsgefährdet–> Tonnen pro Jahr
Gefährdet durch Versieglung

19
Q

Glaziologie

A

Wissenschaft von Formen, Auftreten und Eigenschaften von Eis
und Schnee, also Gletscher, Permafrost und Schelfeis.

20
Q

Bodenfunktionen des Bundesbodenschutzgesetz

A
  1. Lebensraumfunktion
  2. Reglungsfunktion - Wasser, Nährstofhaushalt
  3. Filter- und Pufferfunktion - für Schadstoffe, saure Einträge, allgemein
  4. Archivfunktion - Natur- und Kulturgeschichte
21
Q

Schutz von Böden

A

Erosionsminderung- Land- und Forstwirtschaft
Erhöhung der Artenvielfalt in und auf Böden
Stabilisierung des Wasserkreislaufs
Verminderung von Verdichtungen
Vermeidung von Versiegelung der produktivsten Böden

22
Q

Absorbtionswasser

A

Haftwasser
haftet an der Oberfläche geladener Ton- und Humusteilchen

23
Q

Kapillarwasser

A

Haftwasser
ist in Haargefäßen

24
Q

Pedogenese

25
Bodenart
Die Korngrößenzusammensetzung (Bodentextur) ist wichtig für: Wasser-, Luft- und Nährstoffhaushalt, die Durchwurzelbarkeit des Bodens und damit auch für die Bearbeitbarkeit, Fruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit. ZB: Tonboden, Schluffboden
26
Bioturbation
Umwühlen des Bodens durch Tiere zb Ziesel
27
Kolloid
Quasi Klebstoff
28
Gulliabflussrinnen
In Löss durch Wassererosion in dicken Lösspaketen
29
Lössablagerungen
Eis zerrieb Material Fallwinde am Ende von Eispanzern transportieren Partikel vor der Endmoräne entlang
30
Ap
Oberboden gepflügt menschlicher Einfluss
31
Bodenwendung zb beim Pflügen
Ist Zerstörung der Bodenbindung
32
Dynamik der Böden
Verändern sich nicht statisch
33
Das dominierende
steht hinten zb Tschernosem-Parabraunerde
34
Schichten
Stratographisch Geogen
35
Initialboden
Oberboden kleiner als 2cm
36
hohe Verwitterungsintensität
Warm und feucht
37
Belastetes Trinkwasser
Nitrat Haber-Bosch Stickstoffdünger wird auf den Feldern vom Edaphon direkt in Nitrat umgewandelt--> Gelangt ins Trinkwasser
38
Humus Struktur
Hohe Porosität fluffig
39
Regenwurmkacke
Koprogenes Aufbaugefüge Vermengt Ton und Humus Langlebig--> Nährstoffe werden gehalten
40
Erde
Boden zerkleinert
41
pH-Wert und KAK
je Geringer der pH-Wert so geringer die KAK pH-Abhängige variable Ladungen, die bei saurem Umfeld abgeschaltet werden