Redezina
- Vorkommen: Häufister Bodentyp im Jura und in den Kalkhaltigen Alpen - Klima: gemässigt-humides Klima - Ausgangsgestein: kalkhaltig
Besonderes:
Braunerde
Podsol (Bleicherde)
- Vorkommen: häufigster Bodentyp in den Alpen, hauptsächlich in Nadelwaldgebieten - Klima: Kühl-humies Klima - Ausgangsgestein: kalkfrei -Ph-Wert: sehr sauer
Organisches Material wird sehr langsam abgebaut und häuft sich als unzersetzer Humus an.
Die Humussäuren waschen Verbindungen aus dem Oberboden aus. Unter dem unzersetzten, dunklen Humus entsteht im Auswaschunghorizont eine hellgraue Schicht.
Podsole sind extrem nährstoffarm und daher für die Landwirtschaft meistens ungeeignet.
Gley
Grund- und Hangwasser führen dem Gleyboden mindestens soviel oder mehr gelöste Stoffe zu, als aus ihm ausgeführt werden. Steigt das grundwasser nicht zu hoch, ist daher Gley trotz schlchter Durchlüftung und reduzierter biologischer Aktivität für die Landwirtschaft nutzbar.
Schwarzerde
- Vorkommen: in kontinentalen Steppen ((Nordamerika) - Klima: Semiarides, winterkaltes Klima - Ausgangsgesteint: kalkhaltives, feines Lockergestein - A Horizont: Im Frühjahr liefert die Steppenvegetation die organische Substanz für ein starke Humusbildung. . Die Sommerdürre und Winterkälte unterbrechen den bakteriellen Abbau aber immer wieder, sodass eine mächtiger schwarzer humusreicher Oberboden entstehen kann. Steppentiere arbeien Humusstoffe tief in den Boden ein, sodass der humose Oberboden den direkt auf das Ausgangsgestein zu liegen kommt.
Besonderes: Der gute Luft- und Wasserhaushalt der Schwarzerde ist den Steppentieren zu verdanken. Die Bodenfruchtbarkeit ist extrem hoch.
Ferasol
Besonderen:
Diese Böden sind generell nährstoffarm, weil mit hohen Temperatur und Feuchtigkeit die mineralischen Bodensubstanz bis in grosse Tiefen verwittert ist und die organische Bodensubstanz schnell zersetzt und ausgewaschen wird.