Erforschte Artenvielfalt in verschiedenen
Organismengruppen und Schätzung der tatsächlich
vorhandenen Arten
Polyploidie: Vervielfachung der Chromosomensätze
Autopolyploidie: homologe Chromosomensätze vervielfacht
Allopolyploidie: Vervielfachung nicht identischer
Chromosomensätze von Hybriden
• Meiose: Segmentaustausch (Crossing-over) Verteilung der Chromosomen unabhängig von väterlicher oder mütterlicher Herkunft • Zufälligkeit der Verschmelzung von
• Genotypen der Population besitzen in gegebener Umwelt
unterschiedliche Fitness/Überlebensrate und damit
unterschiedlichen Reproduktionserfolg
• Selektionsdruck entsteht durch sich wandelnde
Umweltbedingungen
• Auslese (Selektion) vorteilhafter Merkmalsträger durch
– natürliche Konkurrenz
– künstliche Zuchtwahl
• rein zufällige Änderung der Allelfrequenzen innerhalb des
Genpools einer Population
-BILD
räumlich: unterteilt in ökologisch und geographisch
ökologisch: Anpassung an verschiedene Standortbedingungen
geographisch: z. B. Kontinentalverschiebung, Eiszeiten, Hebungen und Senkungen von Inseln
reproduktiv: unterteilt in präzygotisch und postzygotisch
präzygotisch: z. B. unterschiedliche Blütezeiten, unterschiedliche
Bestäuber, Hemmung der Pollenschlauchkeimung
postzygotisch: Lebensunfähigkeit oder Sterilität der Hybriden
Richtig oder falsch?
1.Als Neoendemiten bezeichnet man Pflanzen, die früher in
einem großen Gebiet vertreten waren und durch
Aussterbeereignisse heute nur noch in einem kleinen Areal
vorkommen.
2.Evolutionäre Linien sind Sequenzen von Vorfahren und
Nachkommen.
3.Bilden nicht näher verwandte Sippen eine ähnliche Struktur
aus unterschiedlichen Organen aus, so wird dies als
Konvergenz bezeichnet.
4.Adaptive Radiation findet während der Stasigenese statt,
indem Möglichkeiten eines neu entstandenen Merkmals
variiert werden
Parallelismus: (unabhängige Ausbildung ähnlicher Strukturen
auf homologer Basis)
Bsp. Stammsukkulenz und Blattreduktion bei xerophytischen Vertretern
unterschiedlicher Verwandtschaftskreise
Konvergenz: (Ausbildung ähnlicher Strukturen aus ganz
verschiedenen Bauelementen)
die enorme Vielfalt der Pflanzen lässt sich mit rein morphologischen Kriterien nicht beschreiben, hier reicht mitunter bereits die Mutation eines einzigen regulatorischen Proteins aus, um einer Pflanze ein ganz anderes Aussehen zu geben.
Bilden Sie Paare! Ökologische Isolation Präzygotische Isolation Geographische Isolation Postzygotische Isolation
Unterschiedliche Blütezeiten
Gletschervorstöße während der Eiszeit
sterile Hybriden
unterschiedliche Standortansprüche
Ökologische Isolation → Unterschiedliche Standortansprüche
Präzygotusche Isolation → Unterschiedliche Blütezeiten
Geographische Isolation → Gletschervorstößre während der Eiszeit
Postzygotische Isolation → Sterile Hybriden
Beschreiben Sie die drei Phasen der Sippenbildung.
Lückentext: Adolf Remane stellte drei Kriterien zur Feststellung von \_\_\_\_\_\_\_\_\_ auf: Das Kriterium der gleichen \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ von Organen Das Kriterium der speziellen Qualität von Strukturen Das Kriterium der \_\_\_\_\_\_\_\_\_
Adolf Remane stellt drei Kriterien zur Feststellung von Homologien (Ähnlichkeit durch Abstammung von einem gemeinsamen Vorfahr) auf:
Das Kriterium der gleichen Lagebeziehung von Organen.
Das Kriterium der speziellen Qualität von Strukturen
Das Kriterium der Verknüpfung der Zwischenformen (Stetigkeit)
Welches der folgenden wissenschaftlichen Artnamen ist zulässig?
Pulmonaria officinalis Pulmonaria officinalis Linné Pulmonaria officinalis L. Geflecktes Lungenkraut Geflecktes Lungenkraut Linné
Pulmonaria officinalis Linné
Pulmonaria officinalis L.
Richtig oder Falsch?
BILD
Richtig oder Falsch
1. Bakterielle Zellen besitzen 70S-Geißeln, während
eukaryotische Zellen 80S-Flagellen besitzen.
FEHLT
An welchem der folgenden Produkte und Prozesse sind Bakterien maßgeblich beteiligt? Mineralisation organischer Stoffe Produktion von Antibiotika Chlorella Hefeteig Carrageen Mykorrhiza Käse Bier Agar
FEHLT
Richtig oder Falsch?
1. Der Vegetationskörper der Pilze ist ein Thallus, der aus
einzelnen Fäden namens Hyphen besteht.
Welche der folgenden Organismengruppen sind monophyletisch? Schleimpilze Cyanobakterien Ständerpilze Pilze Bakterien Echte Pilze Flechten
Cyanobakterien, Ständerpilze, Bakterien, Echte Pilze
Die Organismenwelt ist heute in drei ______
gegliedert: die _______ mit echtem Zellkern und
die ________ und ________, letztere ohne Zellkern.
Wie viele Sporen sind in der Meiosporocyste der Schlauchpilze enthalten?
Wie heißt die Meiosporocyste?
Schlauchpilze (Ascomyceten) besitzen Meiosporocysten mit 8 Meiosporen
Die Meiosporocyste ist der Schlauch (Ascus)
Was versteht man unter einem Plasmodium?
Die vielkernigen Plasmamassen der vegetativen Form der Schleimpilze nennt sich Plasmodium. Sie bewegt sich amöboid über das Substrat fort.
Was ist der Genotyp, was der Pjänotyp? Geben sie ein Beispiel für organismische Formenfülle!
FEHLT
Ordnen Sie die Endungen den hierarchischen Gruppen zu!
Stamm, Unterfamilie, Ordnung
-ales, -phyta, -eae, -aceae, -oideae
FEHLT
Flechten entstehen durch Symbiose eines Pilzes und einer Grünalge bzw.
eines Cyanobakteriums. Worin besteht der gegenseitige Nutzen für die
jeweiligen Organismen?
der photosynthetisch aktive Partner (Alge, Cyanobakterien) stellt dem Pilz Assimilate(Zucker zur Verfügung, der Pilz liefert hingegen Wasser und darin gelöste Nährstoffe
Richtig oder Falsch?
Rotalgen benötigen durch die zusätzlichen absorbierenden
Pigmente - rotes Phycoerythrin und blaues Phycocyanin –
mehr Sonnenlicht, um zu überleben und kommen daher nur in
Tiefen bis 20 m, in den Tropen ausnahmsweise bis 35 m, vor.
2.Carrageen ist ein vielseitig nutzbares Gelier-, Verdickungsund
Stabilisierungsmittel, das aus Algen der Familie
Phaeophyceae (Rotalgen) gewonnen wird.
2. Falsch
vervollständigen Sie den Generationswechsel der Moose!
BILD
Ordnen Sie die Produkte den Familien zu! Alginate Phaeophyceae Agar Rhodophyten Dinophyten Kelp Carrageen
Phaeophyceae - Kelp - Alginate
Rhodophyten - Carrageen - Agar
Dinophyten
Richtig oder Falsch?
1. Bei den Moosen ist die gametophytische (haploide)
Generation die dominante.