Chapter 3 Flashcards

Ermittlung von Anforderungen (10 cards)

1
Q

Definition Systemgrenze, Kontextgrenze und Systemkontext

A

Systemgrenze = Grenze zwischen einem System und seiner Umgebung. Die Bestimmung der Systemgrenze ist RE Aufgabe.

Kontextgrenze = Trennung des relevanten und irrelevanten Teils, der das zu entwickelnde System nicht beeinflusst –> muss vom RE nicht berücksichtigt werden.

Systemkontext = Bereich zwischen Systemgrenze und der Kontextgrenze = Mann muss das Wesen, den Umfang und die Anforderungen eines zu entwickelnden Systems verstehen, Anforderungsquellen sind in diesem Systemkontext eindeutig lokalisiert.

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2
Q

Klassifizierung von Anforderungsquellen

A

Stakeholder, Dokumente, Systeme

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3
Q

Welche potentiellen Quellen für die Identifizierung relevanter Stakeholder gibt es?

A
  1. Checklisten mit Stakeholder-Gruppen und -rollen
  2. Organisationsstrukturen (z.B. Organigramme eines Unternehmens, mit Personen und Bereichen, die das System nutzen werden)
  3. Geschäftsprozessdokumentation (z.B. durch das System zu unterstützende Geschäftsprozesse)
  4. Marktstudien und -berichte (z.B. Identifizierung von Trends oder Wettbewerbsprodukten)
  5. Stakeholder-Kategorisierungsschemata (z.B. Alexanders Zwiebelmodell)
  6. Bereits identifizierte Stakeholder (sind ebenfalls nützliche Quellen für die Identifizierung zusätzlicher Stakeholder)
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4
Q

Definition Stakeholder

A

Personen/Organisationen, die Anforderungen an ein System beeinflussen oder vom System (in-)direkt beeinflusst werden.

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5
Q

Welche Stakeholder gibt es?

A
  1. interne (Auftraggeber und Sponsoren, Controller, Manager, Betriebsrate, Mitarbeitende, Architekten, Entwickler, Tester)
  2. externe (Kunden, Benutzer, Anwender, Personals, Marktbegleitende, Lieferanten, Dienstleister, Medien, Banken)
  3. interface (Regulatoren, Behörden, Verbände, Staat & Gesellschaft)
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6
Q

Quellen für die Anforderungserhebung / Ermittlung von Anforderungen

A
  1. Bestehende Systeme (z.B. die Systeme selbst oder die Dokumentation der Systeme)
  2. Prozessdokumente (z.B. Ist- und Soll-Prozessbeschreibungen)
  3. Datenanalyse und Business Intelligence - Berichte
  4. Rechtliche oder regulatorische Dokumente (Z.B. DSGVO)
  5. unternehmensspezifische Vorschriften (z.B. Sicherheits-Richtlinien)
  6. Fiktive Charaktere, die das neue System nutzen
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7
Q

Welche Ermittlungstechniken gibt es?

A
  1. Kreativitätstechniken - Schaffung neuer innovativer Anforderungen als Begeisterungsfaktoren, eher weniger für die Ermittlung detaillierter Anforderungen an das Systemverhalten herauszuarbeiten (z.B. Brainstorming, Design thinking)
  2. Beobachtungstechniken - Feldbeobachtungen, Apprenticing (Erhebung auch unterbewusster Anforderungen)
  3. Befragungstechniken (z.B. Interviews, Fragebögen)
  4. Kooperationstechniken (Workshops, crowdbasiertes RE)
  5. Artefaktzentrierte (auch dokumentenzentrierte) Techniken (z.B. Systemarchäologie, Feedback-Analyse)
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8
Q

Welche Konfliktarten gibt es?

A
  1. Sachkonflikt - sachlich unterschiedliche Anforderungen an das System
  2. Interessenskonflikt - verschiedene Interessen oder Ziele der Stakeholder (einer will wenig zahlen, der andere hat besonders hohe Qualitätsansprüche)
  3. Wertekonflikt - kulturelle Unterschiede, persönliche Ideale)
  4. Beziehungskonflikt - Profilierung, Missachtung, Beleidigung
  5. Strukturkonflikt ungleiche Macht- und Autoritätsverhältnisse zwischen Stakeholdern
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9
Q

Welche Aufgaben der Konfliktlösung liegen bei RE?

A
  1. Konfliktidentifikation
  2. Konfliktanalyse
  3. Konfliktlösung
  4. Ergebnis- Lösungsdokumentation
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10
Q

Welche Konfliktlösungstechniken gibt es?

A
  1. Einigung (oft teuer)
  2. Kompromiss (beide Seiten verzichten, schlecht wenn eine Seite auf relevante Dinge verzichten muss)
  3. Abstimmung (Mehrheitsentscheidung) –> oft gute Entscheidung, da Parteien sich oft der Mehrheit beugen. Muss vorher geklärt werden, ob das möglich ist, z.B. tangiert keine gesetzlichen und sicherheitstechnischen Vorgaben
  4. Variantenbildung (Hauptaufgabe ist klar, aber kleine Optionen können je nach Stakeholdergruppe geschaffen werden)
  5. Ober-sticht-unter
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