coping Flashcards

(29 cards)

1
Q

was ist Coping?

A

Coping ist der Prozess, mit dem Menschen belastende oder überfordernde Anforderungen bewältigen – sowohl äußere (z. B. Jobverlust) als auch innere (z. B. Angst).

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2
Q

Wie definieren Lazarus & Folkman (1984) Coping?

A

„Der Prozess der Handhabung von externen und internen Anforderungen, die als die eigenen Ressourcen beanspruchend oder übersteigend bewertet werden.“

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3
Q

Wie definiert Bodenmann (2017) Coping?

A

Coping = jede Form der Auseinandersetzung mit psychisch oder physisch als belastend empfundenen Situationen oder erwarteten Ereignissen.

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4
Q

Was ist das Ziel von Coping?

A

Anforderungen meistern
Verluste/Konflikte abfedern
Wohlbefinden wiederherstellen

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5
Q

Welche Prozesse nutzt Coping?

A

Coping nutzt kognitive, affektive und verhaltensorientierte Prozesse

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6
Q

Wie wird das Individuum im Stressprozess gesehen?

A

Menschen sind aktive Akteure, die Stress beeinflussen können – nicht passive Opfer.

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7
Q

Welche Arten von Stressoren gibt es, bei denen Coping hilft?

A

Kritische Lebensereignisse (z. B. Jobverlust, Pandemie-Homeoffice)
Alltagsstressoren (z. B. Konflikte, Lärm, Ressourcenknappheit)

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8
Q

Emotionsorientiertes Coping – Was ist das?

A

emotionale Reaktionen reduzieren.
Beispiele: Entspannung, Gefühle ausdrücken, Akzeptanz.

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9
Q

Problemorientiertes Coping – Was ist das?

A

Stressor aktiv verändern.
Beispiele: planen, Lösungen entwickeln, Ressourcen organisieren.

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10
Q

Neubewertung (Cognitive Reappraisal) – Was ist das?

A

Stressor neu interpretieren, z. B. als Herausforderung statt Bedrohung.

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11
Q

Was sagt die Forschung über Coping?

A

Nicht der Stressor selbst bestimmt, ob wir krank werden –
entscheidend ist, wie wir darauf reagieren (Davison/Neale/Hautzinger 2007).

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12
Q

Warum ist Coping so wichtig?

A

Weil gute Coping-Fähigkeiten:
Stress reduzieren
Gesundheit schützen
Handlungsfähigkeit erhalten
Wohlbefinden stärken

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13
Q

Gehören Bewältigungsversuche immer zum Coping, auch wenn sie nicht erfolgreich sind?

A

Ja.
→ Coping beschreibt den Prozess, nicht nur erfolgreiche Strategien.

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14
Q

Ist Coping eine einmalige Reaktion?

A

Nein.
→ Coping ist dynamisch, verändert sich mit der Situation und im Zeitverlauf.

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15
Q

Wovon hängt die Wahl der Coping-Strategie ab?

A

Von der Bewertung des Stressors, verfügbaren Ressourcen, Erfahrungen und der Situation.

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16
Q

Wann wird eher problemorientiertes Coping genutzt?

A

wenn der Stressor kontrollierbar ist

17
Q

Wann wird eher emotionsorientiertes Coping genutzt?

A

Wenn der Stressor nicht kontrollierbar ist ( Krankheit.Verlust)

18
Q

Was versteht man unter primärer Bewertung (primary appraisal)?

A

Die Einschätzung:
Ist das Ereignis bedrohlich, irrelevant oder eine Herausforderung?

19
Q

Was versteht man unter sekundärer Bewertung (secondary appraisal)?

A

Habe ich genügend Ressourcen, um die Situation zu bewältigen?

20
Q

Was ist Reappraisal (Neubewertung)?

A

Eine erneute Bewertung nach ersten Copingversuchen – kann Stress verstärken oder reduzieren.

21
Q

Was sind Coping-Ressourcen?

A

Fähigkeiten, soziale Unterstützung, Wissen, Selbstwirksamkeit, materielle Mittel, Gesundheit.

22
Q

Was ist der Unterschied zwischen Coping und Abwehrmechanismen?

A

Coping = bewusst, zielgerichtet
Abwehrmechanismen = unbewusst, automatisch, oft verzerrend

23
Q

Was besagt das transaktionale Stressmodell?

A

Stress entsteht aus der Interaktion zwischen Person und Umwelt – nicht nur durch den Stressor.

24
Q

Welche Rolle spielt die subjektive Bewertung im Stressprozess?

A

Sie ist entscheidend – zwei Personen können dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben.

25
Was zeigt Forschung über Coping-Stile?
Menschen nutzen meist eine Mischung aus problem- und emotionsorientiertem Coping.
26
Was ist maladaptives Coping?
Formen der Bewältigung, die kurzfristig entlasten, aber langfristig schaden (z. B. Vermeidung, Substanzkonsum).
27
Was ist soziales Coping?
Unterstützung suchen – emotional, praktisch oder informativ.
28
Können Coping-Strategien gelernt und verbessert werden?
Ja, stark. → Trainings, Psychotherapie, Resilienzförderung.
29
Welche Faktoren stärken Coping-Fähigkeiten?
Selbstwirksamkeit, Optimismus, soziale Unterstützung, Erfahrung, Wissen.