EBWL Flashcards

(82 cards)

1
Q

Was ist BWL?

A

BWL = Lehre vom wirtschaftlichen Handeln in Betrieben.

Ziel: Gewinnmaximierung bei effizientem Ressourceneinsatz.

Fokus: Entscheidungen über Produktion, Finanzierung, Marketing, Personal
usw.

Merksatz: Betriebe handeln rational, um knappe Ressourcen optimal zu nutzen.

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2
Q

Was ist Knappheit?

A

Knappheit = Grundproblem, Grundlage der Wirtschaft → Ressourcen sind begrenzt.

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3
Q

Was ist das Rationalprinzip?

A
  • Maximumprinzip: Mit gegebenem Input → größter Output.
  • Minimumprinzip: Vorgegebener Output → geringster Input.
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4
Q

Was sind Opportunitätskosten?

A
  • entgangener Nutzen oder Gewinn der nicht gewählten Alternative
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5
Q

Was sind Vor- und Nachteile von Arbeitsteilung und Spezialisierung?

A
  • Vorteile: höhere Produktivität, Lerneffekte, Effizienz.
  • Nachteile: Abhängigkeiten & Transaktionskosten (Tausch, Abstimmung, Kontrolle).

Beispiel: Adam Smiths Stecknadelbeispiel – Arbeitsteilung vervielfacht die Produktion.

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6
Q

Wofür steht PMK?

A

Produktionsmöglichkeitenkurve (PMK)
* Zeigt mögliche Güterkombinationen bei gegebenen Ressourcen.
* Auf der Kurve: effizient
* Unter der Kurve: ungenutzt

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7
Q

Wofür steht GRT?

A

Grenzrate der Transformation (GRT): Maß für Zielkonflikt zwischen zwei Gütern

Mehr vom einen Gut → weniger vom anderen → Entscheidung nötig.

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8
Q

Was sind die Ziele der Teilnehmer des Wirtschaftskreislaufs?

A

Hushalte: Nutzenmaximierung (Eigenbedarf)
Betriebe: Gewinnmaximierung (Fremdbedarf)

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9
Q

Was sind die Prinzipien von Unternehmen?

A
  1. Autonomieprinzip: Unternehmer entscheidet eigenständig.
  2. Erwerbsprinzip: Ziel = Gewinn.
  3. Privateigentum: Eigentümer tragen Risiko & erhalten Gewinn.

Unternehmen handeln frei, aber innerhalb rechtlicher Grenzen.

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10
Q

Was sind Abschreibungen?

A

Wertminderungen von Vermögenswerten

Es gibt lineare, degressive und progressive (nur theoritisch) Abschreibungen.

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11
Q

Was sind ,,sunk costs”?

A

Bereits eingetretene Kosten die nicht rückgängig gemacht oder beeinflusst werden können.

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12
Q

Was ist Eigentalrentabilität?

A
  • Rate mit der das eigene Kapital verzinst wird.
  • Formel: (Gewinn/Eigenkapital) * 100
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13
Q

Was ist der Unterschied von Kapital in der VWL und BWL?

A

VWL: Produktionsfaktor und Geld für Investitionszwecke

BWL: Finanzielle Mittel die einem Unternehmen zur Verfügung, um Investitionen zu tätigen.

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14
Q

Was ist Fixkostendegression?

A

= je mehr produziert, desto weniger kostet das einzelne Produkt

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15
Q

Was versteht man unter Untermnehmens- und Staatsanleihen?

A

= Fremdkapital das Unternehmen oder Staaten von Privatpersonen erhalten

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16
Q

Was ist Personalwirtschaft?

A

Träger der Arbeitsnehmermitbestimmung sind BEtriebsräte und Aufsichtsrat

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17
Q

Was ist der Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz?

A

Effektivität: Gewünschtes Ziel erreichen
Effizienz: Gewünschtes Ziel mit möglichst wenig Einsatz erreichen

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18
Q

Was ist Netzwerkexternalität?

A

Nutzen eines Produkts/Dienstleistung steigt je mehr Nutzer es verwenden (bspw. Social Media)

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19
Q

Was sind die Funktionen des Geldes?

A
  • Tauschfunktion
  • Aufbewahrungsfunktion
  • Recheneinheit
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20
Q

Was ist der Wert des Geldes?

A

Geldwert = Kaufkraft (Binnenwert und Außenwert)

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21
Q

Was versteht man unter dem ,,Leverage-Effekt”?

A

= Eigenkapitalrendite kann sich durch den Einsatz von Fremdkapital (bspw. Kredite) verändern

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22
Q

Was versteht man unter Erfahrungs- und Erkenntnisgegenstand?

A

Allgemein:
- Erfahrungsgegenstand: Ein zu beachtendes empirisches Phänomen
- Erkenntnisgegenstand: Erfahrungsgegenstand aus einem speziellen Blickwinkel (Theoretisch bearbeiteter Gegenstand)

BWL:
Erfahrungsgegenstand = Individuum
Erkenntnisgegenstand = Bemühen um Einkommenerzielung

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23
Q

Was ist Betrieb?

A

Planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, kombiniert Produktionsfaktoren, um Güter herzustellen/abzusetzen

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24
Q

Was ist Wirtschaft?

A

Sorgsamer Umgang mit knappen Ressourcen
(wirtschaftliche Entscheidungen sind rational -> Rationalprinzip)

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25
Welche Arten von Wirtschaftsgüter gibt es?
- Freie Güter (Luft) - knappe Güter (Güter mit Preisen) - öffentlichliche Güter (Landesverteidigung) - Gebrauchs-/Verbrauchsgüter (Handy/Wattestäbchen) - Investitions-/Konsumgüter (Maschine in Fabrik/ Putzmittel o. Möbel) - materielle/immaterielle Güter (Laptop/Software o. Dienstleistung)
26
Was sind die Stufen des Transprozesses in Betrieben?
1. Input: Beschaffungsmärkte 2. Throughput: Shareholder, Stakeholder (Gläubiger(z.B. Banken), Staaten) 3. Output: Absatzmärkte
27
Was ist betriebliche Wertschöpfung?
Wertsteigerung durch den betrieblichen Transformationsprozess (durch Umsatz müssen Produktionskosten und Rückzahlungen an Stakeholder abgedeckt werden)
28
Was ist der Homo-Oeconomicus?
- Eingehen von Kooperationen zur verbesserten Bedürfnisbefriedigung - Rationale, nutzenmaximierende (nicht kaltherzige) Individuen (Akteure) - Sehr häufig: begrenzte Rationalität
29
Was sind die Handlungsziele von Unternehmen?
- Erfolgsziele: Gewinn - Finanzziele: ZAhlungsfähigkeit - Produkt- und Marktziele: Umsatzerlös - Soziale Ziele: Zufriedenheit - Macht- und Prestigeziele: Lobbyismus - Ökologische Ziele: Nachhaltigkeit
30
Was sind Stakeholder?
= Anspruchsgruppen eines Betriebs Intern: Eigentümer, Management, Mitarbeiter Extern: Fremdkapitalgeber, LIeferanten, Kunden, Konkurrenten, Staat und Gesellschaft
31
Was sind die Interesssen und Ziele der Eigentümer und Management?
- Gewinn - Macht - Autonomie
32
Was sind die Interessen und Ziele von Mitarbeitern?
- Einkommen - Soziale Sicherheit - sinnvolle Betätigung
33
Was sind die Interessen und Ziele von Fremdkapitalgebern:
- sichere Kapitalanlage - Vermögenszuwachs
34
Was sind die Interessen und Ziele von Lieferanten?
- stabile Liefermöglichkeiten - günstige Konditionen - Zahlungsfähigkeit der Abnhemer
35
Was sind die Interessen und Ziele der Kunden?
- befriedigende Marktleistung zu günstigen Preisen
36
Was sind die Interessen und Ziele der Konkurrenten?
- EInhaltung fairer Grundsätze und Spielregeln der Marktkonkurrenz - Kooperation auf branchenpolitischer Ebene (Lobbyismus)
37
Was sind die Interessen und Ziele des Staats und der Gesellschaft?
- Steuern - Sicherung der Arbeitsplätze - positive Beiträge zur Infrastruktur
38
Was versteht man unter Wirtschaftlichkeit:
- Drückt kein mengenmäßiges Verhältnis aus => wertmäßiges, dient dabei Aufwand und Ertrag als Wertgrößen - Aufwand und Ertrag ermittelt sich: -- Produktionsergebnis (Output) * Güterpreis (Verkaufspreis) = Ertrag -- Produktionseinsatz (Input) * Faktorpreis (Einkaufspreis) = Aufwand
39
Was ist Produktivität?
- drückt Ergiebigkeit der betrieblichen Faktorkombinationen - stellt mengenmäßiges Verhältnis von -- Produktionseinsatz (Input) und -- Produktionsergebnis (Output)
40
Was ist Effizienz?
- Beurteilungskriterium, dass beschreibt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Art und Weise zu erreichen - Geht dabei darum, die Dinge richtig zu tun
41
Was ist der Zusammenhang von Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Effizienz?
- (Streben alle das gleiche an => Gewinnmaximierung, miteinander verknüpft, eine nicht ohne das andere) - Effizienz ist Maßstab für Produktivität und Wirtschaftlichkeit
42
Was ist die Rechtsform?
Rechtsform = gesetzliche Regeln für ein Unternehmen - Regelt Innenverhältnis (z. B. Gesellschafter, Geschäftsführung) - Bindet wirtschaftliches Handeln an rechtliche Vorgaben. - Wirkt auf Leistungsbereich (Produktion/Vertrieb) und Finanzbereich (Kapital/Haftung).
43
Was sind die Rechtsformen des privaten Rechts?
Einzelunternehmen Personengesellschaften: - Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) - Offene Handelsgesellschaft (OHG) - Kommanditgesellschaft (KG) Körperschaften => Kapitalgesellschaften: - Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH - Aktiengesellschaft AG
44
Wie ist das Prinzip zur Vorauswahl von Alternativen ## Footnote Aufgabe 2.1
**Dominanz & Effizienz** Dominanz: Aktion A dominiert Aktion B, wenn A in allen Kriterien nicht schlechter als B ist un din mindestens einem sogar besser ist. Effizienz: Aktion A wird von keienr anderen dominiert (keine Aktion in mindestens einem Kriterium besser) ## Footnote Aufgabe 2.1
45
Was ist das Pareto-Optimum? ## Footnote Aufgabe 2.2
Zustand, in dem: niemand besser gestellt werden kann, ohne jemanden schlechter zu stellen Marktprozesse (Tausch) führen zu Pareto-Verbesserungen Endpunkt: Pareto-Optimum ## Footnote Aufgabe 2.2
46
Komparative Kostenvorteile ## Footnote Aufgabe 2.3
Entscheidend sind Opportunitätskosten Auch wenn jemand absolut schlechter ist, kann er relativ besser sein Grundlage für: Spezialisierung Handel Produktivitätsgewinne ## Footnote Aufgabe 2.3
47
Was sind externe Effekte? ## Footnote Aufgabe 3.1
Private Kosten ≠ soziale Kosten Positive und negative externe Effekte Soziale Kosten (+Erträge): Insgesamt ausgelöste Kosten- und Ertragswirkung + Wirkung auf Dritte ## Footnote Aufgabe 3.1
48
Warum gibt es Unternehmen?
Es gibt eine Marktunvollkommenheit die sich durch: Informationsasymmetrien, Unsicherheit, **Transaktionskosten** ausdrückt. --> Unternehmen haben eine effizinzsteigernde Wirkung: Verringerung der Transaktionskosten durch Austausch von Gütern
49
Was sind Transaktionskosten? ## Footnote Aufgabe 3.3
Externe Transaktionskosten (Markt): Suchkosten Verhandlungskosten Kontrollkosten **Marktbenutzungskosten** Interne Transaktionskosten (Unternehmen): Koordinationskosten Organisationskosten ## Footnote Aufgabe 3.3
50
Was versteht man unter einer Personengesellschaft?
Gesellschaften sind zweckgerichtete Personenvereinigungen auf der Grundlage von privatrechtlichen Gesellschaftsverträgen
51
Was versteht man unter einer Körperschaft?
Sind rechtlich verselbständigte Gesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit
52
Was versteht man unter juristischen Personen?
Sind Rechtspersönlichkeiten, die über ihre Organe wie natürliche Personen am Rechtsverkehr als Träger von Rechten und Pflichten teilnehmen und dadurch Rechte erwerben, Verbindlichkeiten eingehen, Eigentum erwerben und vor Gericht klagen können (Geschäftsbeziehung zu Firme, nicht zwischen zwei Personen)
53
Was versteht man unter einem Prinzipal-Agenten-Verhältnis?
- Verhältnis zwischen Eigentümer & Manager (Fremdorgan) - Trennung zwischen Eigentum & Leitungsbefugnis - Gegenstück dazu ist Selbstorgan, alle Gesellschafter & Eigentümer sind zur Leitung berechtigt
54
Was ist eine GmbH?
**Gesellschaft mit beschränkter Haftung** Häufigste Kapitalgesellschaft in Deutschland Vorteile: Haftungsbeschränkung (Gesellschafter haften nur mit Einlage) Flexible Struktur Geringere Kapitalanforderungen als AG Organaufteilung: Beschlussorgan: Gesellschafterversammlung, wählt Aufsichtsrat und bestellt Geschäftsführer Überwachungsorgant: Aufsichtsrat, Überwacht Geschäftsführer, zwingend bei 500+ Angestellten. Mitbestimmung durch Belegschaft Leitungsorgan: Geschäftsführer, leitet
55
Was ist eine OHG?
**Offene Handelsgemeinschaft** - Personengesellschaft - Betrieb eines kaufmännischen Handelsgewerbes - Gesellschafter haften gesamtschuldnerisch & unbeschränkt - Leitung durch alle Gesellschafter gleich
56
Was ist eine AG?
**Aktiengesellschaft** Grundkapital in Aktien zerlegt Haftung: Jeder Aktionär haftet nur mit seiner Einlage Organaufteilung: Leitungsorgan: Vorstand, unabhängige Handlung, wird auf 5 Jahre gewählt Überwachungsorgan: Aufsichtsrat, bestellt & überwacht Vorstand Beschlussorgan: Hauptversammlung der Aktionäre, Wählt Vertreter für den Aufsichtsrat
57
Was ist eine GbR?
**Gesellschaft bürgerlichen Rechts** Personengesellschaft Haftung: Gesamtschuldnerisch (wie bei OHG)
58
Was ist eine KG?
**Kommanditgesellschaft** Eigentümer sind Komplementär und Kommandist Kein vorgeschriebenes Haftungskapital bei Gründung Haftung: Komplementär uneingeschränkt/privat, Kommandist nur mit Einlage Komplementäre Leitungsbefugnis
59
Was versteht man unter Unternehmensethik?
Moralische Normen beeinflussen Entscheidungen **Opportunismus**: Eigennutz auf Kosten anderer Regeln dienen u. a. der Opportunismusbegrenzung
60
Was sind make-or-buy Entscheidungen? ## Footnote Aufgabe 6.1
Eigenfertigung vs. Fremdbezug Vergleich: Fixkosten variable Kosten Break-even-Analyse ## Footnote Aufgabe 6.1
61
Wie wird die optimale Bestellmenge erzielt? ## Footnote Aufgabe 6.3
Ziel: Minimierung der Gesamtkosten Abwägung: Lagerkosten Bestellkosten Formel: m(opt) = Wurzel aus (2 x Jahresbedarf x fixe Bestellkosten) : (variable Lagerkosten) Grafisch: Schnittpunkt von Lagerkosten und Bestellkosten ## Footnote Aufgabe 6.3
62
Was ist die ABC-Analyse?
Klassifikation von Gütern nach situationsbedingter wirtschafticher Bedeutung: A: hoher Wert, großer Anteil am Gesamtwert B: Mittelwert C: geringer Wert, kleiner Anteil am Gesamtwert Ziel: Aufmerksamkeit und Ressourcen auf wichtige Objekte konzentrieren (Pareto-Prinzip: Ein kleiner Teil der Ursachen verursacht den größten Teil der Wirkung)
63
# Was Was ist die Leontieff-Rechnung
- Die Leontief-Produktionsfunktion beschreibt eine Produktion mit fixen Einsatzverhältnissen der Produktionsfaktoren - Bei der Leontief-Rechnung bestimmt der knappste Faktor die Produktionsmenge. - keine Substitutionsmöglichkeiten zwischen Inputs. - Bsp.: 1 Maschine + 2 Arbeitskräfte → 1 Produkt Mehr Arbeit ohne Maschine bringt keinen Mehroutput. - typisch für: stark standardisierte Prozesse, Montage, Fließfertigung
64
Was ist der Deckungsbeitrag?
Deckungbeitrag = Umsatz - Variable Kosten Grundlage für: kurzfristige Produktionsentscheidungen Sortimentsentscheidungen Make-or-Buy
65
Was ist Werkstattfertigung?
Produktionsform, bei der: - gleiche Maschinen zusammengefasst sind - Produkte unterschiedliche Wege durchlaufen Merkmale: - hohe Flexibilität - geeignet für Einzel- und Kleinserienfertigung - lange Durchlaufzeiten - hohe Koordinationskosten (Bsp.: Tischlerei, Reparaturwerkstatt)
66
Was ist Fließfertigung?
Produktionsform mit: - festgelegter Reihenfolge der Arbeitsschritte - kontinuierlichem Materialfluss Merkmale: - geringe Flexibilität - hohe Effizienz - geringe Stückkosten - anfällig für Störungen (Bsp.: Automobilproduktion)
67
Was ist das Kanban-System?
Ein Pull-System der Produktionssteuerung: - Produktion erfolgt nur bei tatsächlichem Bedarf - Steuerung über Karten („Kanban“ Ziel: - Reduktion von Lagerbeständen - Vermeidung von Überproduktion - Just-in-Time-Produktion --> Kanban ersetzt zentrale Planung durch dezentrale Bedarfssignale.
68
Was sind die wichtigsten Formeln für die BWL?
Umsatz = Produktionsmenge * Verkaufspreis Arbeitskosten = Produktionsmenge * Arbeitszeit pro Stück * Stundenlohn Transportkosten = Produktionsmenge * Transportkosten pro Stück Sonstiger Aufwand = Produktionsmenge * Sonstiger Aufwand pro Stück Gewinn vor Steuern = Umsatz – (Arbeitskosten + Transportkosten + Sonstiger Aufwand + zusätzlicher Verwaltungsaufwand) Gewinn pro Stück = Gewinn Gesamt / Menge
69
Was ist ein Monopol?
Ein Monopol liegt vor, wenn ein Anbieter den gesamten Markt bedient. Der Monopolist kann Preis und Menge beeinflussen (Preissetzungsmacht). Unterscheidung: **Natürliches Monopol** : Ein Anbieter kann durch größere Menge zu niedrigeren Kosten produzieren als mehrere Anbieter. → Beispiel: Stromnetz, Schienennetz, Telekommunikation **Nachfragemonopol:** Ein einziger Nachfrager kann Preise und Mengen stark beeinflussen. → Beispiel: Kleinstadt mit nur einem großen Arbeitgeber (Bergwerk)
70
Welche Formen von Qualitätsunsicherheiten gibt es?
Sucheigenschaften: Qualität ist vor Erwerb feststellbar, Prüfung kostet aber (meist Zeit) Erfahrungseigenschaften: Qualität ist vorher nicht zweifelsfrei feststellbar aber bei Folgekäufen schon Vertrauenseigenschaften: Qualität ist nicht beurteilbar da Qualifikationen erforderlich wären die der Kunde nicht hat
71
Was sind Strategien um Qualitätsunsicherheiten zu reduzieren?
- Lizensierung - Reputation/Marktpräsens - Verkäufer-Käufer Bindungen - Haltbarkeitsgarantie
72
Was sind die vier P's?
- **Produkt:** Qualität, Sortiment, Marke, Kundendienst - **Preis:** Preis, Kredite, Rabatt, Skonto - **Platz:** Absatzkanäle, Logistik -** Promotion:** (ungleich Werbung) Public Relations, persönlicher Verkauf, Verkaufsförderung, Werbung
73
Was ist das Cournot-Optimum?
Gewinnmaximierung eines Akteures (Kann Monopol sein kann auch eine ZUsammenfassung von Unternehmen sein)
74
Was ist die Ökonomische Rente?
- Faktorentlohnung über der nächstbesten Alternativverwendung. - Zusatzverdienst über die beste Alternativmöglichkeit hinaus.
75
Was ist Wohlfahrtsgewinn?
Wohlfahrtsgewinn ist die Differenz aus maximaler Zahlungsbereitschaft (Bruttonutzen,Reservationspreis) und Stückkosten
76
Was ist die Konsumentenrente?
Konsumentenrente beschreibt die Differenz aus maximaler Zahlungsbereitschaft und zu zahlendem Preis
77
Was ist Produzentenrente?
Produzentenrente ergibt sich aus der Differenz von Verkaufspreis und Stückkosten („Shareholder Value“)
78
Was ist der Bruttonutzen?
Der Nachfrager assoziiert mit jedem Produkt einen **Bruttonutzen**, den er sich beim Kauf von diesem Produkt erhofft. Dieser Bruttonutzen wird konzeptionell mit einem Reservationspreis bewertet, also der **maximalen Zahlungsbereitschaft** des Nachfragers
79
Was sind die Kommunikationspolitischen Instrumente?
- Mediawerbung (Bsp. Fernsehen) - Verkaufsföderung (Bsp. Proben) - DIrektwerbung (Bsp. Außendienstmitarbeiter) - Werbung ,,below the line" (Bsp. Sponsoring) - Öffentlichkeitsarbeit
80
Was sind die Marketinginstrumente zur Stärkung der Wettbewerbsposition?
- **Produktionsinnovation**(Entwicklung neuer Produkte) - **Produktvariation** (Anpassung an veränderte Bedingungen) - **Produktdifferenzierung** (Ergänzung eines Produkts/-linie, Bsp: Airpods bei iphone) - **Produktelimination** (Herrausnehmen von alten Produkten (nicht gekaufter Parfümduft raus)
81
Was ist ein Verkäufermarkt?
- ungesätigt => Nachfrage größer als Angebot - Hauptaufgabe: Produktionskapazitäten erweitern
82
Was ist ein Käufermarkt?
- gesättigt => Angebot größer als Nachfrage - Hauptaufgabe: Weckung von mehr Nachfrage