Ex Flashcards

(35 cards)

1
Q

Weimarer Klassik: Kompakter Lernzettel (1786–1805)

A
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Q

I. Zeitlicher & Historischer Rahmen 📅

A
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3
Q

Zeitraum: 1786 (Goethes Italienreise) bis 1805 (Schillers Tod).

A
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4
Q

Zentrum: Weimar (Wirkungsstätte von Goethe und Schiller).

A
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5
Q

Historischer Kontext: Reaktion auf die chaotischen Französische Revolution (ab 1789) und die damit verbundenen Kriege und den Terror.

A
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6
Q

Ziel: Suche nach Harmonie und Ordnung als Gegenentwurf zum politischen Chaos und zur Subjektivität des Sturm und Drang.

A
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7
Q

II. Leitgedanken & Ideale ✨

A
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8
Q

Vorbild: Griechische Antike (Ideal von Vollkommenheit und zeitloser Schönheit).

A
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9
Q

Ästhetisches Ideal: „Edle Einfalt

A

stille Größe“ (Schlichtheit und Erhabenheit).

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10
Q

Leitbegriff: Humanität (Streben nach dem moralisch vollkommenen

A

vernunftbegabten Menschen).

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11
Q

Menschenbild: Der Mensch ist einzigartig

A

trifft moralische Entscheidungen (Gut/Böse) und trägt Verantwortung für die Gestaltung der Welt.

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12
Q

Kollektivismus: Das Wohl der Gemeinschaft steht über dem eigenen Wohl.

A
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13
Q

III. Freiheit

A

Gesetz & Politik ⚖️

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14
Q

Freiheitsbegriff: Freiheit ist nur möglich

A

wenn sie durch Gesetze und Vernunft eingeschränkt wird (Gegensatz zum Sturm und Drang-Genie

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15
Q

Politische Kritik: Die Klassiker sahen die Französische Revolution als gescheitert an

A

da das Volk politisch reif war

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16
Q

Klassischer Weg: Politische Stabilität ist nur durch innere Verbesserung (Veredelung des Charakters) möglich

A

nicht durch Revolution von außen.

17
Q

IV. Ästhetische Erziehung 🎓

18
Q

Konzept: Ästhetische Erziehung durch Kunst und Literatur soll den Charakter veredeln (verbessern).

19
Q

Ziel: Die „Schöne Seele“ erreichen.

20
Q

Schöne Seele: Der Zustand der Harmonie zwischen Pflicht (Vernunft) und Leidenschaft (Gefühl/Triebe). Moralisch handeln ist ein natürliches Bedürfnis.

21
Q

Wirkung der Kunst: Die Erfahrung der Ordnung und Harmonie im Kunstwerk (z.B. geschlossenes Drama) beruhigt die Triebe und schärft die Vernunft.

22
Q

V. Kunst- und Literaturverständnis 📝

23
Q

Form: Streben nach Harmonie und Vollkommenheit durch Regelgebundenheit und strenge Formen.

24
Q

Ästhetisches Postulat: Übereinstimmung von Inhalt und Form (keine „Ausbrüche“).

25
Typische Formen:
26
Geschlossenes Drama (Einhaltung der aristotelischen Einheiten).
27
Sonett
Hymne.
28
Stilmittel: Oft Inversion (Umstellung der Satzglieder)
um einen feierlichen
29
Vertreter: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.
30
VI. Wichtigste Kontraste (Sturm und Drang) ⚔️
31
Klassik (Vernunft
Ordnung) Sturm und Drang (Gefühl
32
Kollektivismus: Wohl der Gemeinschaft Individualismus: Geniales Ich im Zentrum
33
Ordnung: Strenge Regeln/Gesetze Chaos: Regellosigkeit
Ablehnung von Regeln
34
Ziel: Harmonische
Schöne Seele Ziel: Ungezügelte Gefühlsausbrüche
35
Kunst: Edle Einfalt
stille Größe Kunst: Subjektive