Fügen Flashcards

(51 cards)

1
Q

Welche Verbindungsarten kennst du?

A

kraftschlüssig lösbar
formschlüssig lösbar/nicht lösbar
stoffschlüssig nicht lösbar

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2
Q

Verbinden von Fügeteilen mit einem Klebstoff

“…” des Klebstoffs an der Oberfläche der Werkstücke

“…” innerhalb des Klebstoffs

A

“Adhäsion”

“Kohäsion”

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3
Q

Wahr oder falsch?

Zwischen Fügeteil und Klebstoff kommt es zu Diffusion

A

Falsch

Keine Diffusion zwischen Fügeteil und Klebstoff

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4
Q

Worum geht es?

thermisches Verfahren
–> durch Schmelzen eines Lotes

A

Löten

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5
Q

Worum geht es?

zwei Fügeteile mit einem metallischem Zusatzwerkstoff (Lot) verbinden

A

Verbindungslöten

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6
Q

Löten - Worum geht es?

Werkstück mit einem anderen Metall beschichten

A

Beschichtungslöten

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7
Q

Wahr oder falsch?

TLiquidus Lot < Arbeitstemperatur Löten < TSolidus Grundwerkstoff

A

Wahr

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8
Q

Worum geht es?

thermisches Verfahren: durch Diffusion an den Grenzflächen
–> zwei Grundwerkstoffe ohne Lot

A

Diffusionslöten

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9
Q

Wahr oder falsch?

Beim Löten kommt es zu Legierungs- und Diffusionsvorgänge in kleiner Zone der Grenzschicht

A

Wahr

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10
Q

Löten - Worum geht es?

Löten mit Flussmittel, unter Schutzgas oder im Vakuum

A

Hartlöten

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11
Q

Löten - Worum geht es?

Löten mit Flussmittel

A

Weichlöten

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12
Q

Löten - Worum geht es?

Löten unter Schutzgas oder im Vakuum

A

Hochtemperaturlöten

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13
Q

Schweißverfahren - Worum geht es?

  • durch alleinige Wärmeanwendung
  • meist gleichartige Metalle
  • flüssiger Zustand an Verbindungsstellen
  • mit oder ohne Zusatzwerkstoff vereinigt
A

Schmelzschweißen

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14
Q

Schweißverfahren - Worum geht es?

  • durch Druck Annäherung der Fügepartner
  • Verbindungsstelle im plastischen Zustand
  • ohne Zusatzwerkstoffe
  • durch Zusammenpressen miteinander verbunden
A

Pressschweißen

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15
Q

Schweißverfahren - Worum geht es?

durch Druck Annäherung der Fügepartner bei hoher Temperatur

A

Warmpressschweißen

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16
Q

Nenne ein Problem und seine Lösung beim Schmelzschweißen

A

Kontakt des Schweißbads mit schädlichen Restanteilen der Atmosphäre (O2, N2, Feuchtigkeit)

–> Schweißnahtschutz durch Schlacke, Schutzgas oder Vakuum

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17
Q

Wahr oder falsch?

Beim Schmelzschweißen entsteht ein Gleichgewichtsgefüge.

A

Falsch

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18
Q

Abb. Schmelzschweißen und Gefügeausbildung

A

vgl. Folie 26

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19
Q

Vergleiche die Entstehung eines Erstarrungsgefüges mit der eines Gussgefüges

A

sehr hohe Temperaturgradienten
Überhitzung der Schmelze
kleine Schmelze
hohe Abkühlgeschwindigkeit
Schweißzusatz und Grundwerkstoff nicht immer identisch, ungleichmäßige Verteilung von Legierungselementen
heterogene Keimbildung und Keimwachstum konstitutionelle Unterkühlung
gerichtetes Kristallwachstum, anisotrope Eigenschaften

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20
Q

Schmelzschweißen und Gefügeausbildung in der Schweißnaht

Erste Erstarrungsfront wächst von nicht aufgeschmolzenen Kristalliten des Grundwerkstoffes, die wie “…” wirken, in die Schmelze (epitaxiales Wachstum)

Zweite Erstarrungsfront durch zunehmende konstitutionelle Unterkühlung heterogene Keimbildung in der “…” (autonomes Wachstum)

Entstehung gerichteter Kristallite (“..”), zellulär oder dendritisch je nach Stärke der konstitutionellen Unterkühlung

A

“Fremdkeime”

“Schweißnahtmitte”

“Stängelkristalle”

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21
Q

Für welche Gussfehler sind Schweißnähte besonders anfällig?

A

Seigerungen

Bei schmalen tiefen Nähten erhöhte Heißrissempfindlichkeit

22
Q

Abb. Schmelzschweißen und Gefügeausbildung in der Schweißnaht - Schaeffler-Diagramm

A

vgl. Folie 33

23
Q

Temperaturfelder und WEZ in Abhängigkeit von der Schweißart - Wahr oder falsch?

Lichtbogenschweißen hat ein kleineres Temperaturfelde und WEZ als Gasschweißen.

24
Q

Beschreibe die Gefügeänderung in der WEZ beim Schmelzschweißen

A
  1. Unvollständige Aufschmelzung (Gefahr Heißrisse)
  2. Überhitzung (Grobkorngefüge, evt.
    Aufhärtung –> Gefahr Kaltrisse)
  3. Normalglühen (Feinkorngefüge)
  4. Unvollständige Umkristallisation (teilweise Umwandlung von Perlit in Austenit –> Gefahr der Aufhärtung)
  5. Anlassen, Rekristallisation (bei vergüteten Stählen: Anlasswirkung –> Festigkeitsabfall; bei umgeformten Stählen: Rekristallisation)
  6. Alterung (Entfestigung und Versprödung)
25
Beschreibe die Gefügeänderung in der WEZ beim Schmelzschweißen einphasiges, feinkörniges Grundgefüge
--> Grobkornbildung vgl. Folie 36
26
Beschreibe die Gefügeänderung in der WEZ beim Schmelzschweißen einphasiges, kaltverformtes Grundgefüge
--> Rekristallisation vgl. Folie 36
27
Beschreibe die Gefügeänderung in der WEZ beim Schmelzschweißen zweiphasiges, ausgehärtetes Grundgefüge
--> Überalterung
28
Abb. Schweißfehler - äußere Fehler
vgl. Folie 38
29
Abb. Schweißfehler - innere Fehler
vgl. Folie 39
30
Abb. Schweißfehler - verfahrensbedingte Fehler
vgl. Folie 40
31
Welche werkstoffbedingten Schweißfehler kennst du?
Kaltrisse Heißrisse (oder Warmrisse) Spezielle Rissarten: Lamellenrisse und Wiedererwärmungsrisse
32
"..." haben eine extreme Kerbwirkung und stellen deshalb den schwerwiegendsten Schweißfehler dar.
"Risse"
33
Wie kommt es zu Kaltrissen beim Schweißen?
- erhöhte Schweißspannung und Wasserstoffbeladung (Diffusion beim Schweißen) - oder Aufhärtung im überhitzten Grobkornbereich der WEZ - -> vermindertes Verformungsvermögen - -> erhöhte Rissempfindlichkeit des Gefüges
34
Wahr oder falsch? Kaltrisse sind bei der Entstehung interkristallin und werden mit der Zeit transkristallin
wahr
35
Wo treten Kaltrisse auf?
- Schweißgut und/oder WEZ | - an bereits gelegten Schweißnähten
36
Wie können Kaltrisse vermieden werden?
Wasserstoffarmglühen (1-2 h: 250°C bis 350°C)
37
Wie kommt es zu Warmrissen beim Schweißen?
Vorhandensein von flüssigen, halbflüssigen, niedrig- schmelzenden oder auch spröden Phasen --> meist niedrigschmelzende sulfidische Verbindungen Neigung von Werkstoffen mit einem großen Erstarrungs- intervall zwischen Liquidus- und Solidustemperatur Auftretende Schrumpfbeanspruchungen beim Erstarren werden nicht übertragen
38
Wann treten Kaltrisse auf?
zeitverzögert, nach der Erstarrung
39
Wann treten Warmrisse auf?
Während der Erstarrung!
40
Wahr oder falsch? Warmrisse treten interkristallin auf
Wahr
41
Wo treten Warmrisse beim Schweißen auf?
in der Schweißnaht oder in nahtnahen Bereichen
42
Wie können Warmrisse vermieden werden?
- schwefelarmer Zusatz- bzw. Grundwerkstoff | - ausreichender Anteil an schwefelaffinen Begleitern
43
Werkstoffbedingte Schweißfehler: Spezielle Risse - Worum geht es? Bei geringfügiger Beanspruchung nach dem Schweißen von gewalzten Blechen, nicht-metallische Einschlüsse (meist sulfidisch) --> Blech reißt im Grundmaterial bei relativ niedriger Beanspruchung terrassenförmig auf
Lamellenrisse
44
Werkstoffbedingte Schweißfehler: Spezielle Risse - Worum geht es? Versprödungserscheinungen in der WEZ durch Ausscheidungen von Carbiden und Carbonitriden während eines dem Schweißen nachgeschalteten Wiedererwärmens --> Interkristalliner Verlauf in der WEZ
Wiedererwärmungsrisse
45
Wozu führen Temperaturgradient und lokalisierte Volumenexpansion beim Schweißen im aufgeschmolzenen Bereich?
plastischer Verformung
46
Abb. Schweißspannungen wegen lokaler Erwärmung
vgl. Folie 50
47
Schweißbarkeit Die Schweißverbindung darf die Eigenschaften des Grundwerkstoffs "...", muss aber auch nicht überlegen sein.
"nicht unterbieten"
48
Schweißbarkeit unlegierter und niedriglegierter Stähle Schweißeignung "..." mit wachsender Härtbarkeit!
"sinkt"
49
Was wird bei der Beurteilung der Schweißeignung unlegierter und niedriglegierter Stähle oft herangezogen?
Kohlenstoffäquivalents CE ZTU-Diagramm vgl. Folie 54
50
Beurteile die Schweißeignung unlegierter oder niedriglegierter Stähle bei CE <= 0,35
gilt als unbedenklich schweißbar Vorsicht: grobe Beurteilung
51
Beurteile die Schweißeignung unlegierter oder niedriglegierter Stähle bei 0,35 <= CE <= 0,55
mäßige Neigung zur Aufhärtung Gegenmaßnahmen: - Vorwärmen im Bereich der Schweißnaht - Senken der Abkühlgeschwindigkeit - Ausdiffusion von Wasserstoff ermöglichen - -> Verringerung der Eigenspannung - -> Verhinderung H-induzierter Rissbildung