Grobkörnige Böden
Kies und Sand
i. d. Regel tragfähige Schichten, wasserdurchlässig
Feinkörnige Böden
Ton und Schluff
i. d. Regel weniger tragfähige Schichten, gering wasserdurchlässig
Worauf im Geotechnischen Bericht achten?
Ergebnis nach abgeschlossener Baugrunduntersuchung
Angabe zu:
* Bodenschichtenaufbau
* Grundwasser
* Gründungempfehlung
* (Überschlägige Nachweise)
Baugrunduntersuchung nach EC 7-2 / DIN 4020
Vorstudie
− Bewertung von verfügbaren Informationen − Ortsbegehung
Voruntersuchung
Zweck: Standortwahl und Vorplanung des Gebäudes
Kenntnisse über die Bodenverhältnisse
→ Inhalte der Vorstudie werden in die Planung einbezogen
Hauptuntersuchung
Zweck: Entwurf, Ausführungsplanung, Baudurchführung
▪ Feldversuche
▪ Aufschlüsse
▪ Laborversuche
Kontrolluntersuchungen und baubegleitende Messungen
Zweck: Überprüfung ob Baugrundverhältnisse, Materialen, Ausführung der
Ausschreibung entsprechen
→Inspektion der Baugrube beim Aushub, Messungen (z. B. Setzungen an Nachbargebäuden)
Inhalte / Ablauf der Baugrunduntersuchung
a) Sichtung und Bewertung von vorhandenen Unterlagen
b) Ortsbegehung / Erkundung baulicher Anlagen im Einflussbereich
c) Geologische Beurteilung
d) Einholung der Kampfmittelfreigabe/ Archäologische Freigabe
e) Direkte und indirekte Aufschlüsse
f) Feldversuche und Laboruntersuchungen
g) Kontrolluntersuchungen
Einstufung in Geotechnische Kategorien - Kriterien
Baugrund: (Schichtung, Neigung, Tragfähigkeit und Setzungsneigung)
Grundwasser: (Tiefenlage, gespanntes oder ungespanntes Grundwasser)
Umgebung: (Gefährdung der Umgebung durch das Bauwerk)
Bauwerk: (Art des Bauwerks, Belastung aus dem aufgehenden Bauwerk, Höhe der Baugrube,
→ keine besonders hohen Lasten, keine tiefe Baugrube → GK1 )
Nennen Sie vier direkte Aufschlüsse
Nennen Sie vier indirekte Aufschlüsse
Anordnung und Tiefe von Aufschlüssen (nach EC 7-2)
Lage und Tiefe sind in Abhängigkeit der geologischen Verhältnisse, den Bauwerksabmessungen und den technischen Problemen festzulegen. Dabei dürfen sie keine Gefahr für das Bauwerk oder die Nachbarbebauung bedeuten.
Abstände der Aufschlüsse
a) Hoch- und Industriebauten: 15 m bis 40 m.
b) Großflächigen Bauwerken (z. B. Deponien): nicht mehr als 60 m.
c) Linienbauwerken (z. B. Landverkehrswege, Wasserstraßen, Leitungen, Deiche, Tunnel): zwischen 20 m und 200 m.
d) Bei Sonderbauwerken (z. B. Brücken, Schornsteinen, Maschinenfundamenten) zwei bis sechs Aufschlüsse je Fundament.
e) Bei Staudämmen und Wehren Abstände zwischen 25 m und 75 m in maßgebenden Schnitten.
Rammkernbohrung (Direkte Aufschlüsse)
(Zweck/Messwerte/Einbringung/Endtiefe)
Schichtenverzeichnis (nach DIN 4023)
Zeichnerische Darstellung der Ergebnisse von direkten Aufschlüssen:
Darstellung der Bodenarten
Darstellung der Grundwasserstände
Darstellung der Höhen der entnommenen Bodenproben
Wenn Grundwasser vorhanden (Geotechnischer Bericht)
→ Einfluss auf Bauausführung (Wassergehalt des Bodens)
→ Einfluss auf Gründung (Festigkeit, Auftrieb, Setzung)
→ Einfluss auf Bauwerk (Abdichtung)
Drucksondierung (indirekte Aufschlüsse)
(Zweck/Messwerte/Einbringung/Endtiefe)
Auswertung Bodenprofil
Rammsondierung (indirekte Aufschlüsse)
(Zweck/Messwerte/Einbringung/Endtiefe)
Allgemeine Dichtebestimmung in situ
(Zweck/Messwerte/Auswertung)
Gipsersatzverfahre
Wasserersatzverfahren