Importante Flashcards

(32 cards)

1
Q

Ablauf Kostenstellenrechnung

A
  1. Verteilung der primären Gemeinkosten auf die Kostenstellen
  2. Verrechnung der sekundären Kosten für innerbetriebliche Leistungen
  3. Bildung von Verrechnungspreisen
  4. Ermittlung der Gesamtkosten der Endstellen
    oder:
  5. Ermittlung der Gesamtkosten der Endstellen
  6. Bildung von Zuschlagssätzen
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2
Q

Unterschied Teilkosten - Vollkostenrechnung

A

Bei der Teilkostenrechnung werden nur die variablen Herstellkosten in die Stückkosten mit einberechnet und die die fixen Herstellkosten gesondert ausgewiesen. Bei der Vollkostenrechnung werden diese Fixkosten mit in die Stückkosten einberechnet
Differenz = Fixe Material- und Fertigung-GK pro Stück * Bestandsveränderung

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3
Q

Unterschied Verrechnungssätze & Zuschlagssätze

A

Verrechnungssätze: Fertigungseinzelkosten zuzuordnen
Zuschlagssätze: Fertigungsgemeinkosten auf einzelne Kostenträger verteilen

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4
Q

Deckungsbeitragsrechnung

A

Absatzmenge * Preis
- variable Kosten (nur Absatzmenge)
= DB1
- produktbez Fixkosten (komplett)
= DB 2
- unternehmensbez Fixkosten (komplett)
= DB3
! Selbstkosten = Variable Kosten

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5
Q

Was wenn DB1 negativ ist? Was wenn DB1 und DB2 positiv sind aber DB3 negativ ist?

A
  • Wenn DB1 negativ ist: Preis erhöhen oder Produktion einstellen
  • DB1 & 2 positiv aber DB3 negativ: mehr produzieren aber vor allem Unternehmensfixkosten senken
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6
Q

Massenfertigung, Sortenfertigung, Serienfertigung, Einzelfertigung und dessen Kalkulationsverfahren

A
  • Massenfertigung: Strom, Zement..
    -> Divisionskalkulation, Äquivalenzkalkulation
  • Sortenfertigung: Chemikalien, Bier
    -> Divisionskalkulation, Äquivalenzziffernkalkulation
  • Serienfertigung: Visitenkarten, Modelle einer Automarke
    -> Zuschlagskalkulation, Maschinensatzkalkulation
  • Einzelfertigung: Maßanzug, Großanlage
    -> Zuschlagskalkulation, Maschinensatzkalkulation
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7
Q

Sicherheitskoeffizient

A

Der Sicherheitskoeffizient gibt an, um wie viel Prozent die Absatzmenge sinken dürfte, ohne in die Verlustzone zu geraten. Anders gesagt: der Sicherheitskoeffizient gibt an, wie weit die aktuelle Produktionsmenge über dem Break-Even-Punkt ist.

S = (Absatz.aktuell - Absatz.BE- Menge) / Absatz.aktuell
S = 1 / OL

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8
Q

Operating Leverage

A

Der operating Leverage gibt an, um wie viel Prozent der Gewinn steigt, wenn sich der Umsatz um 1% erhöht. Er ist ein Maß für die Kostenstruktur des Unternehmens: OL = DB / (DB -kf)

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9
Q

Unechte Gemeinkosten

A

Unechte Gemeinkosten sind grundsätzlich einem Kalkulationsobjekt zurechenbar, es wird jedoch aus wirtschaftlichen Gründen darauf verzichtet, diese als Kosten zu verbuchen, weil die genau Ermittlung zu aufwändig sei. Bsp: Hilfsstoffe wie Klebstoff oder Schrauben

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10
Q

kalkulatorische Kosten

A

kalkulatorische Kosten sind Kosten der Kostenrechnung, denen kein oder kein entsprechend hoher Aufwand in der Finanzbuchhaltung gegenübersteht. Man unterscheidet Anders- und Zusatzkosten. Anderskosten liegen vor wenn ein Aufwand vorliegt dieser aber in der Kostenrechnung unterschiedlich bewertet wird. Zusatzksoten sind kalkulatorische Kosten ohne entsprechenden Aufwand, wie die kalkulatorische Miete oder kalkulatorische Zinsen auf das Eigenkapital

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11
Q

Vorraussetzungen für Maschinensatzrechnung

A
  • Laufzeit der Maschine muss erfasst werden
  • Hoher Anteil von Kosten die von der Maschine abhängen
  • Maschinensatzrechnung muss die Kostenverursachung genau wiedergeben
  • Maximale Laufzeit und die genaue Laufzeit der Produkte auf der Maschine müssen klar definiert sein
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12
Q

Auszahlung, Aufwand, Kosten

A
  • Auszahlung: Geld verlässt tatsächlich das Unternehmen, AKTIVTAUSCH!
  • Aufwand (externes Rechnungswesen):
    Güter werden verbraucht (Abschreibungen):
  • Kosten (internes Rechnungswesen):: Werteverbräuche dienen dem Geschäftszweck
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13
Q

Zeitpunkte Kalkulationen

A
  • Vorkalkulationen (vor dem Auftragsende): Normalzuschlagssatz & Plan-Zuschlagssatz
  • Zwischenkalkulation (Nach Auftragsende & vor Ende der Rechnungsperiode): Normal-Zuschlagssatz und Plan-Zuschlagssatz
  • Nachkalkulation (Nach dem Ende der Rechnungsperiode):
    Ist-Zuschlagssatz
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14
Q

Fehlanreize Vollkostenbasis

A

Da Bestandsveränderungen erfolgsneutral sind, entsteht ein Anreiz mehr zu produzieren. Das liegt daran dass die fixen Fertigungsgemeinkosten pro Stück mit der produzierten Menge sinken, die eingelagerten Produkte aber erfolgsneutral sind -> der Stückgewinn steigt bei den verkauften Produkten obwohl die Fixkosten in Summe gleichgeblieben sind und auch der Gewinn steigt obwohl nicht mehr verkauft wurde: oftmals Gewinn entscheidender Faktor für Bonus fürs Managementteam

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15
Q

Folgen Fehlanreize Lageraufbau Vollkostenbasis

A
  • Künstlich höherer Gewinn
  • Überproduktion statt Absatzorientierung
  • Steigende Lager- und Risikokosten
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16
Q

Fremdbezug: Make or Buy?
Pro & Contra

A

Pro:
+ Kostenreduktion durch Spezialisierung
+ Flexibiliät bei Nachfrageänderungen
Contra:
-Transaktionskosten
- Abhängigkeit zu Produzenten und Lieferanten

17
Q

Neuer Stückdeckungsbetrag bei möglichem Fremdbezug

A

Neuer Stückdeckungsbetrag: Alter Stückdeckungsbetrag minus möglicher Stückdeckungsbetrag durch Zukauf

18
Q

Stückdeckungsbetrag-Modell (Break-Even-Modell)

A

x-achse: Menge
y-achse: €
Fixkosten sind eine gerade Linie und bleiben gleich. Breakevenmenge startet im Ursprung und wo die sich kreuzen ist die Break-even-menge. Drüber Gewinnzone, drunter Verlustzone

19
Q

Umsatz-Gesamtkostenmodell

A

x-achse: Menge
y-achse: €
Gesamtkosten steigen mit steigender Menge und starten bei den Fixkosten, Umsatz startet im Ursprung und steigt mit steigender Menge

20
Q

Break-Even-Menge:
Formeln
Kritische Annahmen

A

ohne feste Beziehung:
x1 = (kf + ZG) / d1 - x2 * (d2/d1)
Kritische Annahmen:
Preise bleiben gleich, Kosten bleiben gleich trotz veränderter Produktionsmenge

21
Q

Wie entscheiden ob LIFO oder FIFO?

A

Wenn man seinen Gewinn hoch haben möchte dann muss man das nehmen wo der Güterverbrauch minimal ist damit die Aufwendungen möglichst wenig den Gewinn schmälern

22
Q

Gewinnrücklagen; zinsgebunden oder Abzugskapital?

A

zinsgebunden, weil es teil des Eigenkapitals ist

23
Q

Nachteile der Zuschlagskalkulation

A
  • Quersubventionierung von kleinen Aufträgen mit relativ großem Gemeinkostenanteil durch große Aufträge mit relativ kleinem Gemeinkostenanteil
  • under- oder overcosting wenn die Gemeinkostenzuschlagssätze nicht die tatsächlichen Gemeinkosten für ein Produkt widerspiegeln
24
Q

Wann sollte das Activity based Costing verwendet werden?
(Einzelkosten bleiben unverändert!!)

A
  • wenn deutlich mehr Gemeinkosten als Einzelkosten anfallen
  • Umsatz steigt aber Gewinne sinken
  • nur wenige Kostenblöcke existieren
25
Was ist das iterative Verfahren?
Das iterative Verfahren ist ein Näherungsverfahren, bei dem die Kosten in mehreren Schritten umgelegt werden, bis ein im Vorhinein bestimmter Schwellenwert erreicht wird. -> Genauer desto niedriger der Schwellenwert, dennoch nur Appoximation und händisch sehr aufwendig
26
Was ist das Gutschrift-Lastschriftverfahren?
Beim Näherungsverfahren Gutschrift-Lastschriftverfahren werden Verrechnungspreise angenommen, welche sich zb aus früheren Perioden, Marktpreisen oder Prognosen ergeben. Einfach zu rechnen, aber stark abhängig von der Genauigkeit der prognostizierten/angenommenen Verrechnungspreise
27
Warum könnte es sinn machen ein Produkt mit negativem Deckungsbetrag ins Produktionsprogramm aufzunehmen?
- Synergieeffekte zwischen den Produkten - Marktverbund: Bestimmte Rohstoffe werden durch die Produktion des Produkts auch für andere Produkte günstiger
28
Maßnahmen gegen Fehlanreize Bestandserhöhung bei Vollkosten
- Durchführung der Erfolgsrechnung auf Basis von Teilkosten * Berücksichtigung von kalkulatorischen Zinskosten auf den Lagerbestand * Begrenzung von Lagerkapazitäten - Kopplung der Boni an das Erreichen bzw. Unterschreiten bestimmter Lagerbestände
29
Vor-Nachteile Umsatzkostenverfahren
+ keine Bestandsermittlung + sehr schnelle Ermittlung des Erfolges − schwer einzubauen in das System der doppelten Buchführung − Kalkulation der Selbstkosten
30
Vor-Nachteile Gesamtkostenverfahren
+ leichter Einbau in das System der doppelten Buchführung + Erkennbarkeit von Bestandsänderungen − Bestandsminderung/-mehrung über Inventur ermitteln − keine Erfolgsanalyse der Produkte oder Funktionsbereiche
31
kritische menge mit Umsatzrendite
x = kf / d-ROS*p
32