kapitel 9 Flashcards

(37 cards)

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A

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Q

Was ist das Ziel der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland?

A

Absicherung von Arbeitnehmern gegen Lebensrisiken (Krankheit, Alter, Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, Unfälle) über verschiedene Versicherungsträger.

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3
Q

Welche fünf Zweige der Sozialversicherung gibt es?

A

Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung.

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4
Q

Wer sind die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung (Beispiele)?

A

AOK, Betriebskrankenkassen (BKK), Innungskrankenkassen, Landwirtschaftliche Krankenkassen, Ersatzkassen, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

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5
Q

Wer ist in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert (Auswahl)?

A

Arbeiter/Angestellte, Auszubildende, Studierende (<30 Jahre), Rentner/innen, Bezieher von Leistungen der BA, mitarbeitende Familienangehörige.

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6
Q

Was bedeutet Familienversicherung in der GKV?

A

Nicht erwerbstätige Ehepartner und Kinder sind beitragsfrei mitversichert.

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7
Q

Wie erfolgt die Beitragszahlung zur GKV bei Arbeitnehmern?

A

Paritätische Finanzierung: Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen den Beitrag je zur Hälfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

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8
Q

Wie hoch ist der allgemeine Beitragssatz der GKV (Beispiel im Text)?

A

14,6 % zuzüglich kassenindividuelle Zusatzbeiträge.

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9
Q

Wie wählen Arbeitnehmer ihre gesetzliche Krankenkasse?

A

Freie Kassenwahl; Bindung an die Wahl für 12 Monate; ohne Wahl meldet der Arbeitgeber bei der AOK an.

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10
Q

Wie werden Beiträge in der GKV für Selbstständige festgelegt?

A

Vorläufig für 12 Monate; endgültig nach Einkommensteuerbescheid; Kassen können Wahlleistungen/Zusatzbeiträge festlegen.

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11
Q

Was ist bei privater Krankenversicherung (PKV) zu beachten?

A

Beiträge nach Alter/Gesundheit/Leistung; Familienmitglieder müssen einzeln versichert werden; Beiträge steigen mit dem Alter.

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12
Q

Wer ist in der gesetzlichen Pflegeversicherung versicherungspflichtig?

A

Alle Mitglieder der GKV; freiwillig Versicherte können gesetzlich oder privat pflegeversichert sein.

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13
Q

Wie hoch ist der Beitragssatz zur gesetzlichen Pflegeversicherung (Beispiel im Text)?

A

3,05 % des Bruttoarbeitsentgelts; Kinderlose zahlen Zuschlag von 0,25 % (ohne Arbeitgeberanteil).

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14
Q

Wer ist Träger der Arbeitslosenversicherung?

A

Die Bundesagentur für Arbeit (BA).

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15
Q

Wer ist in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert?

A

Arbeiter/Angestellte, Auszubildende u. a.; versicherungsfrei z. B. Rentner und geringfügig Beschäftigte.

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16
Q

Beitragssatz der Arbeitslosenversicherung (Beispiel im Text)?

A

2,4 % des Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

17
Q

Welche Leistungen erbringt die Arbeitslosenversicherung?

A

Arbeitslosengeld, Berufsberatung/Vermittlung/Förderung, Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld, Schlechtwettergeld u. a.

18
Q

Wer trägt die Beiträge der gesetzlichen Unfallversicherung?

A

Allein der Arbeitgeber.

19
Q

Wer ist gesetzlich unfallversichert (Auswahl)?

A

Arbeitnehmer, Auszubildende, Schüler/Studierende, Kindergartenkinder, Katastrophenhelfer, Blut-/Organspender.

20
Q

Aufgaben der Berufsgenossenschaften?

A

Unfälle/Berufskrankheiten verhüten; nach Eintritt Leistungen wie Heilbehandlung, Pflege, Renten gewähren.

21
Q

Welche Meldepflichten bestehen bei der Unfallversicherung?

A

Betriebseröffnung binnen einer Woche melden; Unfälle innerhalb von drei Tagen anzeigen.

22
Q

In welche Hauptzweige gliedern sich private Versicherungen?

A

Personenversicherungen, Sachversicherungen, Schadenversicherungen.

23
Q

Beispiele Personenversicherungen?

A

Lebens-/Rentenversicherung, private Kranken-/Pflegeversicherung, private Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung.

24
Q

Beispiele Sachversicherungen?

A

Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasser-, Glasbruch-, Hausratversicherung.

25
Beispiele Schadenversicherungen?
Kfz-, Haftpflicht-, Maschinen-/Transport-/Elektronik-/Betriebsunterbrechung, Rechtsschutz, Kredit, Forderungsausfall.
26
Was ist bei Bündelversicherungen zu beachten?
Oft sinnvoll bei einem Anbieter zu bündeln; Rechtsschutz ggf. bei anderem Anbieter abschließen.
27
Wer ist in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig (Auswahl)?
Arbeiter/Angestellte, Auszubildende, Wehr-/Zivildienstleistende, selbstständige Handwerker, Bezieher von Existenzgründerdarlehen, arbeitnehmerähnliche Selbstständige.
28
Wer ist in der GRV versicherungsfrei?
Geringfügig Beschäftigte, Vollrentner.
29
Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung (Beispiel im Text)?
18,6 % des Bruttoeinkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze (hälftig von AG/AN; Selbstständige zahlen voll).
30
Welche Leistungen erbringt die Rentenversicherung (Auswahl)?
Reha, Altersrente (verschiedene Arten), Rente wegen Erwerbsminderung, Hinterbliebenenrenten (Witwen/Waisen).
31
Welche Besonderheit gilt für selbstständige Handwerker in der GRV?
Nach 216 Monaten Pflichtbeiträgen kann Befreiung von der Versicherungspflicht beantragt werden.
32
Wie hoch sind Regel- und Mindestbeitrag für pflichtversicherte Handwerker (Beispiel im Text)?
Mindestbeitrag ca. 84 €; Regelbeitrag ~610 € (West) bzw. ~585 € (Ost) – nach letztem Steuerbescheid anpassbar.
33
Warum zusätzliche private Altersvorsorge?
Gesetzliche Rente allein ist oft nicht ausreichend; private kapitalbildende oder fondsgebundene Modelle ergänzen.
34
Was unterscheidet kapitalbildende von fondsgebundenen Policen?
Kapitalbildend: garantierter Zins + Überschüsse; fondsgebunden: Kapitalmarktchance mit Risiko (Wert schwankt).
35
Was sind staatlich geförderte Altersvorsorgemodelle?
Riester- und Rürup-Renten; Beiträge oft steuerlich begünstigt, Erträge im Rentenbezug zu versteuern.
36
Gilt Pfändungsschutz für private Altersvorsorge von Selbstständigen?
Ja, bis zu altersabhängigen Höchstbeträgen (max. 256.000 €), sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind; verpfändete Policen zu Kreditzwecken sind nicht geschützt.
37
Warum Versicherungen nicht „auf die lange Bank“ schieben?
Früher Abschluss ist günstiger, Gesundheitszustand kann sich verschlechtern, Risiko des Eintritts des Versicherungsfalls steigt.