Nenne vier Gründe, warum Software als komplex gilt.
Wie unterscheidet sich Software von physischen Produkten?
Software kann dupliziert werden, hat (meist) keine physische Repräsentation und oft einen Servicecharakter.
Was ist die Kernaussage zum Unterschied zwischen einem Softwareprojekt und der Herstellung eines physischen Produkts?
Ein Softwareprojekt ist eher wie die Erstellung einer Fabrik,
nicht wie die eines einzelnen Produkts.
Welche Ähnlichkeiten bestehen zwischen Software und physischen Produkten?
Nenne fünf Beispiele für Qualitätsmerkmale, die eine Software haben sollte.
Womit gerät das Streben nach Softwarequalität oft in Konflikt?
Mit Geschäftszielen wie ‘
* nicht genug Zeit’,
* ‘nicht genug Geld’ oder
* ‘nicht genug Personal’.
Was ist die ‘Over generic flexibility trap’ (Falle der übergenerischen Flexibilität)?
Welche Artefakte erfordern ein Qualitätsmanagement?
Welche Artefakte erfordern ein Qualitätsmanagement?
Welche Frage stellen ‘Software Stacks’ im Kontext der Qualitätssicherung?
Wie wird Software-Qualitätsmanagement (SQM) laut der Definition von Sommerville [Som16] definiert?
SQM befasst sich damit, sicherzustellen, dass entwickelte Softwaresysteme ‘fit for purpose’ sind (ihren Zweck erfüllen).
Welche Kriterien für ‘fit for purpose’ nennt die Definition von Sommerville [Som16] für Software?
Sie soll die Bedürfnisse der Nutzer erfüllen, effizient und zuverlässig funktionieren sowie pünktlich und im Budget geliefert werden.
Wovon hängt die Definition von Qualität stark ab?
Vom Kontext (z.B. Entertainment-System vs. Avionik-Instrument oder Prototyp vs. bezahltes Produkt).
Wann ist Qualitätsmanagement im Projekt erforderlich?
Vom Start bis zum Ende des Projekts.
Von wem sollte das Qualitätsmanagement idealerweise durchgeführt werden?
Es sollte von einem separaten Team durchgeführt werden, obwohl es Teil des Projekts ist.
Wann sollte Qualitätsmanagement in einem Softwareprojekt betrieben werden?
Kurz gesagt: Immer!
Welche Aspekte des QM müssen bereits vor Projektbeginn vorhanden sein?
Was beschreibt der ‘Software Life Cycle’ (Software-Lebenszyklus)?
Er beschreibt die Phasen von Software, beginnend beim Bedarf bis zur Ablösung oder Abschaltung des Systems.
Was beschreibt ein ‘Software Process Model’ (Software-Prozessmodell) im Gegensatz zum Lebenszyklus?
Es beschreibt eine Lösungsstrategie, um Software zu managen, und kann Phasen (oder Teile davon) aus dem Lebenszyklus unterstützen.
Wie unterscheidet man artefakt-zentrierte (artifact-centric) und prozess-zentrierte (process-centric) Modelle?
Wann gilt ein Prozessmodell als ‘light-weight’ (leichtgewichtig)?
Wenn die Anzahl und der Umfang der zu produzierenden Artefakte gering sind.
Was bedeutet ‘Tailoring’ im Kontext von Software-Prozessmodellen?
Es beschreibt die Anpassung (adaption) der Modelle an die konkreten Bedürfnisse eines spezifischen Projekts oder Managementprozesses.
Welche Phasen des Software-Lebenszyklus deckt das Wasserfallmodell (Waterfall Model) ab?
Es beginnt mit der Anforderungsentwicklung und endet mit der Wartung (nicht mit der Abschaltung).
Wie wird das Wasserfallmodell klassifiziert (phasenbasiert, gewichtig, zentriert)?