Einteilung des Langzeitgedächtnisses
IMPLIZIT: unbewusst, kaum verbalisierbar
• Prozesse des LZG
Lernen (encoding);
Abrufen (retrieval);
Wissen organisieren
Ein kritisches Experiment (3) (Craik & Watkins, 1973)
• Ergebnisse des Experiments
– Erinnerung hängt nicht ab von der Distanz zum letzten kritischen Wort
– Die Wiederholung (per se) führt nicht dazu, dass Wörter im Langzeitgedächtnis (LZG) gespeichert werden
Ohne Rehearsal, mit Mnemotechnik: (1) Faktenwissen
Ohne Rehearsal, mit Mnemotechnik: (2) Strategisches Wissen
Theorie der Verabeitungstiefe
(„levels of processing“) (Craik & Lockhart, 1972)
– maintenance rehearsal
– elaborative rehearsal ( verbinden, verknüpfen, assoziieren )
Wichtige Begriffe für lernaufgaben
2
• Inzidentelles Lernen:
Die Person weiß nicht, dass sie etwas lernen soll, und hat (vermutlich) keine Lernabsicht
• Orientierungsaufgabe:
Aufgabe, die die Verarbeitung des Materials lenkt
was bedeutet elaboration
es wird auf die bedeutung des begriffs zugegriffen
Verarbeitungstiefe – Kritik und Erweiterungen
wie ist der versuch levels of perception aufgebaut?
Erweiterung: Elaboration (Craik & Tulving, 1975)
• Relevanz der Satz- und Verarbeitungskomplexität
amsel versuch
wenn es nur Stufen oberflächlich/tief gäbe, dürfte es keinen Unterschied geben,
was fürt zu einer noch besseren verarbeitungstiefe?
selbstbezogene fragen
beispiel: man hört adjektiv
frage: trifft das auf mich zu?
vs.
frage: ist das eine gute eigenschaft?
► Weitere Effekte der Elaboration (Deese; Roediger & McDermott)
bett:
Aufgabe: Wörter werden vorgelesen, anschließend alle aufschreiben
► Interaktion von Enkodieren und Abruf
(„Transfer-Appropriate Processing“)
HOSE ROSE DOSE HASE
ENKODIEREN ZU ERINNERN
ALSO
wenn für dar Enkodieren notwendige Prozesse auch beim Erinnern benötigt, dann ist die G.leistung besser
Kontext-Kongruenz-Effekte für Lern- und Testsituation
MARIUHANA
Kontexteffekte im Gedächtnis
(Godden & Baddeley, 1975, 1980)
KONTEXT.
UNTER WASSER FAZIT:
Gute Gedächtnisleistung: Encoding-Prinzipien
WAS SOLLTE MAN VERSTANDEN HABEN?
VERARBEITUNGSTIEFE
ELABORATION
• VERARBEITUNGSTIEFE
– (Selbstbezug >) semantisch > phonologisch > visuell –
inzidentell = intentional (man lernt ungewollt)
• Grad der ELABORIERTHEIT
– NEUES wissen MUSS VIELFÄLTIG mit ALTEM WISSEN in BEZUG gesetzt werden.
– Beispiel: GENERIEREN besser als Lesen von Verben
Gute Gedächtnisleistung: Encoding- Retrieval-Kongruenz
• TRANSFER APPROPRIATE-PROSESSING
– Verwendung der GLEICHEN VERARBEITUNGSPROZESSE in
Einpräge- und Erinnerungssituation
– Beispiel: Reimtests nach Reimfragen
• KONTEXTEFFEKTE
– Kongruenz von Einpräge- und Erinnerungsphase,
STATE DEPENDANCY
– Beispiele: Lernen und Erinnern unter/über Wasser, Stimmungs- und Raumeffekte
► Warum können wir uns oft nicht erinnern?
TAGEBUCHSTUDIEN VON WAGENAAR
schlussfolgerung:
► Warum können wir uns oft nicht erinnern?
RETRO AKTIVE INTERFERENZ
► Retroaktive Interferenz: Neues Wissen überlagert altes Wissen
► Warum können wir uns oft nicht erinnern?
pro aktive-Interferenz
► Proaktive Interferenz: Früher Gelerntes stört neu Gelerntes
KG: Pause - Liste 2 lernen - Liste-2-Test
EG: Liste 1 lernen - Liste 2 lernen - Liste-2-Test
KG > EG ist Nachweis von proaktiver Interferenz
► RELEASE from Proactive Interference (Wickens)
BLUMEN