Methoden Der Messung Flashcards

(7 cards)

1
Q

Functional Magnetic Resonance Imaging (fMRI) - Bold-Effekt

A

= Beobachtung und Aufzeichnung von neuronaler Aktivität im lebenden Gehirn mit biologischen, physikalischen Grundlagen

Äußere Hülle des Gerätes besteht aus verschiedenen Magneten (versch. Feldstärken)
Spin-Richtungen der Wasserstoffatome im Gehirn -> Info über Protonendichte des Gewebes (viel Wasser vs. Wenig: Varianz)
Aktivierung des Gerätes: Ausrichtung der Spins nach Magnetfeld -> Ausschaltung bewirkt Ausgangslage der Protonen -> Welle durch An- und Ausschalten (Identifikation der Protonendichte: wenig/ viel Wasser)
-> Gehirn-Struktur hell, wenn wenig Wasser; dunkel: viel Wasser (Graue Hirnsubstanz)

Gelb: funktionelle Hirnbildgebung (signifikante Änderung der Sauerstoffsättigung)
-> Bold-Effekt: magnetische Eigenschaften des Blutes u.a. von jeweiliger Sauerstoffsättigung abhängig ; Hämoglobin dockt Sauerstoff an Eisenatom an
- Neuronale Aktivität in Nervenzellen: (Ablösen des Sauerstoffs von Eisenatom bei fMRI: Magnet) Energieverbrauch -> Sauerstoffabgabe (Erhöhter Stoffwechsel) -> Veränderung der magnetischen Eigenschaften des Blutes
- T-Wert: heller -> signifikant
-> Aktivierung von Arealen bei Käuferverhalten (Kauf) untersuchen (starke Marken: präfrontaler Kortex aktiv)

Konnektivitätsanalysen:
- funktionelle: Abhängigkeiten zwischen
separaten Zeitreihen
- effektive: gerichteten kausalen Einfluss von einer Neuronenpopulation auf andere (einfachster Schaltkreis)

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2
Q

Transkranielle Magnetstimulation (TMS)

A

= Gehirn durch elektromagnetische Impulse lokal begrenzt stimulieren -> Veränderung Funktionalität der neuralen Struktur
-> Rückschlüsse auf die in den entsprechenden Arealen angesiedelten Funktionen bzw. Rolle in neuralen Netzwerk
Bsp.: Hand heben nicht mehr mgl.

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3
Q

Elektroenzephalographie (EEG)

A

= summierte neurale Aktivität auf elektromagnetischer Basis erfassen -> Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche bei Prozessen (Werbemittel) mit bestimmter Technologien, Apparaturen erfassen
- präfrontaler, temporaler, Visueller Kortex (Bsp.: 128-Kanal-System -> Elektroden normiert: gleiche Messung an Nasion, Inion fixieren)
-> Varianzverhalten mit Neuraler Aktivität vergleichen
-> Ergebnis: Elektroenzephalogramm (Elektroden einzeln als Linie)

Einsatz: Vorhersage über Wirksamkeit von Werbemitteln (Unterschiede der Struktur bei Kauf)

Evozierte Potentiale (ERP):
1) Sensorisch evozierte Potenziale: Fühlen, Schmecken (unmittelbar, kurzfristig an Reiz gekoppelt)
2) motorisch evozierte Potentiale: Bewegungen des Körpers
3) Erlebniskorrelierte Potentiale: Reiz als bedeutungsvoll wahrgenommen (Loser an Reiz gekoppelt)
4) langsame Potentialverschiebung: Vorbereitung auf motorische Aktion oder anstehende Infoverarbeitung (Bsp.: CNV: Auf die Plätze, fertig,los)

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4
Q

Magnetenzephalographie (MEG)

A

Denken beansprucht verschiedene Nervenzellen im Gehirn
Schwache magnetische Ströme durch Weiterleitung von Reizen (Bewegung elektrischer Ladungen entlang der Nervenfasern) -> durch das MEG erfasste Magnetfeld

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5
Q

Nahinfrarotspektroskopie (NIRS)

A

= bildgebendes Verfahren, das die Eigenschaften des nahinfraroten Lichts im Wellenlängenbereich von ca. 650 bis 1100 nm nutzt
-> Biologisches Gewebe aus diesem Bereich relativ transparent für Licht (optisches Fenster) aufgrund von geringer Absorption von Wasser und Hämoglobin im diesem Spektralbereich (Gewebepenetration von bis zu 8cm)
-> Sauerstoffreiches Hämoglobin absorbiert wenig Licht (viel zurückkommendes Blut)

  • auch Portable: funktionale (fNIRS) -> Validierung fehlt (Eignung, Richtigskeit), aber räumliche Auflösung und Eindringtiefe
    -> Konvergenzvalidität (Schlussfolgerung zu einer Merkmalsausprägung mit Messmethode auf andere Methoden verallgemeinern): First-Choice-Brand Effect -> erkennt verringerte Aktivität im dlPFC, aber nicht erhöhte neuronale Aktivität im vmPFC (Einschränkung in räumlicher Auflösung, aber zeitlich gut)
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6
Q

Eye-Tracking

A

= Erfassung des Blickverlaufs des Probanden als physiologische Reaktion
-> Fixation : Wie lange Auge auf bestimmten Punkt verharrt
-> Sakkaden: Wie oft und wie schnell sich Augen bewegen und in welcher Reihenfolge die einzelnen Elemente des Stimulus betrachtet werden
-> Präferenzen der Kunden entdecken und bilden

Dot-Probe-Task: Probanden reagieren schneller, wenn Punkt auf Bildschirmhälfte, auf der ein dem Zielkonzept entsprechender Reiz gezeigt wird (Attraktive Marke durch Punkt ersetzt: schnellere Reaktion) -> Unterschiedliche Reaktionszeit als Indikator für Markenattraktivität/ Präferenz (Müssen sagen wo Punkt war)

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7
Q

Hautwiderstandsmessung

A

= Erfassung des Hautwiderstands der Probanden durch spezifische Elektroden (an Fingern) -> als physiologischer Indikator für psychische Aktivierung
(Aktivierung -> Schwitzen -> Hautwiderstand sinkt -> Hautleitfähigkeit steigt)

EDR: Schlaf -> Entspannte Wachheit -> Wache Aufmerksamkeit -> Starke Erregung -> Panik

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