Nervenzellen Flashcards

(13 cards)

1
Q

Dendriten-Funktion und Aufbau

A

Verzweigung am Zellkörper
1. Empfangen Informationen von anderen Nerven- oder Sinneszellen/„Erregungsaufnahme“-> durch die vielen Verzweigungen sehr leicht
2. Leiten die Erregung zum Zellkörper weiter
3. Bilden den Kontakt zu den anderen Nervenzellen, indem sie die Signale ankommender Endknöpfchen aufnehmen

  • Durch die große Oberfläche ist die Kontaktaufnahme erheblich vereinfacht
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2
Q

Soma (Zellkörper) - Aufbau und Funktion

A

Aufbau:
- bildet einen mit Cytoplasma gefüllten Bereich
- Enthält wichtige Zellorganellen wie: Zellkern, Mitochondrien, Endoplasmatisches Retikulum (ER) und den Golgi-Apparat (größten Teil der Zellorganellen)

Funktion:
1. Verarbeitet die von den Dendriten kommenden Erregungssignale
2. Steuert lebenswichtige Zellfunktionen wie den Stoffwechsel und den Herstellung von Botenstoffen (z.B. Neurotransmitter-Vorstufen)

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3
Q

Axon

A

Aufbau:
- umgeben von Myelinscheide

Funktion:
1. Erregungsweiterleitung
Leitet den Nervenimpuls (Aktionspotenzial) vom Soma weiter zu den synaptischen Endigungen

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4
Q

Axonhügel

A

Aufbau:
- bildet den Übergang zum Soma zum Axon

Funktion:
1. Die von den Dendriten gesammelten Informationen werden am Axonhügel gesammelt, wo ein Aktionspotenzial (Nervenimpuls) ausgelöst werden kann
2. elektrische Signale werden hier summiert, bis eine bestimmte Schwelle(-npotential) überschritten wird
-> erst dann wird das Signal als Aktionspotenzial an das Axon weitergeleitet

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5
Q

Myelinscheide

A

Aufbau:
- lipidreiche Schicht, wird von Schwann-Zellen gebildet und umhüllt das Axon
- Besteht zu 80% aus Lipiden und 20% aus Protein

Funktion:
1. Schutz-, Stütz- und Ernährungsfunktion -> Schutz vor mechanischer Belastung
2. Wirkt als Isolierschicht für Nervenimpuls (-> Nervenimpuls entweicht nicht aus dem Axon)

Axon mit Myelinscheide (myelinsierte Nervenfasern):
- Markhaltige Nervenfasern
- Schnelle Erregungsleitung durch saltatorische Erregungsleitung
- Nervenfasern der Wirbeltiere

Axon ohne Myelinscheide (nichtmyelisierte Nervenfasern):
- marklose Nervenfasern
- langsame Erregungsleitung durch kontinuierlicher Erregungsleitung
- Häufig bei Wirbellose

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6
Q

Nervenzelle

A

Aufbau:
1. Dendriten
2. Zellkern
3. Soma (Zellkörper)
4. Myelinscheide
5. Axonhügel
6. Axon
7. Renvierscher Schnürring
8. Synaptische Endigungen
- Oberflächenvergrößerung durch den vielen Verästelungen
Funktion:
1. Informationen weiterzuleiten
2. Nervenimpulse werden weitergeleitet zu einer benachbarten Zielzelle: weitere Nervenzelle/Muskelzelle/Drüsenzelle
3. Verästelungen: leichtere Kontaktaufnahme mit der Zielzelle

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7
Q

Synaptische Endigungen

A

Funktion:
1. Bilden Synapsen mit einer Zielzelle und übertragen dort die Erregung

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8
Q

Synaptische Endigungen

A

Funktion:
- bilden Synapsen mit einer Zielzelle (postsynaptische Zelle) und übertragen dort die Erregung

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9
Q

Fun Fact

A
  • weigungsmuster der Dendriten ist unterschiedlich sowohl auch die Länge des Axons

Längste Nerv und dickste: Nervus ischiadiscus

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10
Q

Präsynaptisch, postsynaptisch

A

Präsynaptisch:
• Befindet sich im Axon-Endknöpfchen der Nervenzelle
• Sendet das Signal weiter
• Enthält Synapsenvesikel mit Neurotransmittern
• Setzt Neurotransmitter in den synaptischen Spalt frei

Postsynaptisch:
• Befindet sich meist an den Dendriten oder am Zellkörper der nächsten Zelle
• Empfängt das Signal
• Besitzt Rezeptoren für Neurotransmitter
• Wandelt das chemische Signal zurück in ein elektrisches Signal

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11
Q

Ranvierscher Schnürring

A

Aufbau:
- Engstelle zwischen zwei Myelinscheiden am Axon
- Keine Isolierschicht (Myelinscheide) an dieser Stelle
- Axonmembran liegt hier frei

Funktion:
1. ermöglicht die schnelle Weiterleitung von elektrischen Signalen (Aktionspotentialen)
2. Sprunghafte Erregungsleitung (saltorische Leitung)
3. Signal „springt“ von Schnürring zu Schnürring -> erhöht Leistungsgeschwindigkeit

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12
Q

Ruhepotential - Definition

A

Elektrische Spannung einer uneregten Nervenzelle - „Ruhezustand“

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13
Q

Wie ergibt sich die elektrische Spannung bei einer uneregten Nervenzelle?

A

-> Ungleichen Verteilung an Ionen -> positiv und negativen Teilchen an der Innen- und Außenseite einer Zelle
-> dieser elektrische Spannung wird auch als Membranpotenzial bezeichnet

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