Was sind die Basismaßnahmen im Notfallmanagement?
Notruf absetzen (112), ABC-Schema prüfen (Airway, Breathing, Circulation), stabile Seitenlage bei Bewusstsein, Reanimation bei Kreislaufstillstand.
Was ist das ABC-Schema?
Airway (Atemwege frei?), Breathing (Atmung vorhanden?), Circulation (Kreislauf vorhanden?). Grundlage für Ersteinschätzung im Notfall.
Welche Symptome weisen auf einen Herzinfarkt hin?
Starke, anhaltende Thoraxschmerzen, Ausstrahlung in Arm/Kiefer, Dyspnoe, Übelkeit, Angstschweiß.
Welche Maßnahmen sind beim Herzinfarkt wichtig?
Notruf, Patient lagern (Oberkörper hoch), Sauerstoff bei Bedarf, ASS (sofern verfügbar/ärztlich angeordnet), Reanimation falls Kreislaufstillstand.
Welche Symptome deuten auf einen Schlaganfall hin?
Plötzliche Lähmung, Sprach-/Sehstörungen, Gesichtslähmung, Schwindel, starker Kopfschmerz.
FAST-Test nutzen.
Was ist der FAST-Test?
Face (Lächeln?), Arms (Arme heben?), Speech (Sprache klar?), Time (sofort Notruf!).
Welche Symptome deuten auf eine Hypoglykämie hin?
Schwitzen, Zittern, Heißhunger, Unruhe, Bewusstseinsstörungen bis Koma.
Welche Maßnahmen bei Hypoglykämie?
Schnell verwertbare KH geben (Traubenzucker, Saft). Bei Bewusstlosigkeit: Notruf, stabile Seitenlage, Glukagon-Notfallspritze (falls vorhanden).
Welche Symptome deuten auf eine Hyperglykämie/DKA hin?
Durst, Polyurie, Bauchschmerzen, Übelkeit, Azetongeruch, tiefe Atmung (Kussmaul).
Welche Maßnahmen bei Hyperglykämie/DKA?
Notruf, Flüssigkeitsgabe (sofern möglich), Insulingabe nur ärztlich. Im Notfall: Monitoring bis Rettungsdienst eintrifft.
Welche Symptome deuten auf eine Anaphylaxie hin?
Juckreiz, Quaddeln, Schwellungen (Gesicht, Hals), Atemnot, Kreislaufversagen.
Welche Maßnahmen bei Anaphylaxie?
Sofort Adrenalin-Autoinjektor (z. B. EpiPen), Notruf, Patient flach lagern, Atemwege sichern, Sauerstoffgabe.
Welche Maßnahmen sind bei einem Asthma-/COPD-Anfall wichtig?
Sofort SABA inhalieren (z. B. Salbutamol), Oberkörper hoch, Atem beruhigen, Sauerstoffgabe, Notruf bei fehlender Besserung.
Was bedeutet CM-Kontinuität im Alltag der Patienten?
Unterbrechungen in der Versorgung (Krankheit, KH, neue Diagnosen, Ängste) führen zu Versorgungslücken.
Welche Folgen können Versorgungslücken haben?
Isolation, Einsamkeit, Verlust von Strukturen wie Familie, Vereine, Nachbarschaft.
Warum sind Außenstehende oft überrascht von der Isolation der Patienten?
Weil die Probleme nicht sofort sichtbar sind, Patienten wirken nach außen oft noch versorgt.
Welche Faktoren tragen zu Versorgungslücken bei?
Eigenverantwortung, fehlende Unterstützung, soziale Veränderungen, gesundheitliche Probleme.
Welche Rolle hat die Praxis im CM?
Frühzeitig Versorgungslücken erkennen, Hilfen organisieren (soziale Dienste, Angehörige, Netzwerke), Kontinuität sichern.
Was ist das Ziel von CM-Kontinuität?
Durchgehende, verlässliche Versorgung sicherstellen, Isolation und Abbrüche vermeiden.