Schwerpunkte des Frostig-Konzeptes (2)
Visuelle Wahrnehmung
5 Bereiche der visuellen Wahrnehmung
-> ist die Fähigkeit, das Sehen mit den Bewegungen des Körpers oder Teilen des Körpers zu koordinieren
Bsp.: ausmalen, ausschneiden, Glas greifen, Linie nachfahren
Bsp.: Schilder, Wimmelbilder, Pilze sammeln
Bsp.: geometrische Formen erkennen, Wörter erkennen ohne zu lesen
Bsp.: 6-9, d-b
Bsp.: Besteck am Tisch anordnen, Unterschies Sprechen und Schreiben von Zahlen
Standardisierter Frostig-Test
-> FEW-3
Frostig Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung
Körperbewusstsein (3)
Körperbegriff -> Therapeutische Intervention
-> Definition: Summe aller auf den Körper bezogenen Empfindungen; Körper, wie er sich anfühlt und erlebt wird. (sich krank fühlen,..)
beeinflusst von persönlicher Stimmung und Umweltreaktion (was man selbst und andere von einem denken)
-> Testung: Darstellung über Selbstbildnis Verbale / nonverbale Aussagen Verhaltensbeobachtung
-> Störung: Lt. Ayres: Störung des Körperimagos unterliegt einer fehlerhaften Einordnung von taktilen und kinästhetischen Reizen (Körperbild mit z.B. überdimensionalen Händen, Füßen,..)
Körperimago -> Therapeutische Intervention
Körperschema (Def., Störung, Testung)
-> Definition: Inneres Planen sowie das willentliche und unwillkürliche Ausführen von Bewegungen durch Verknüpfen und Verarbeiten von (v.a propriozeptiven und taktilen) Sinneseindrücken im Gehirn formt sich ein Bild des Körpers (=Landkarte)
- je mehr Körpererfahrungen, desto differenzierter die Landkarte und desto größer das Bewegungsrepertoire
-> Störung: Uneffektiver Einsatz des Körpers
Überkreuzen der Mittellinie
Koordinationsstörungen
Rechts-Links-Orientierung im Raum und an sich selbst
-> Testung: Bewegungsbeobachtung
Mittellinienkreuzung: Klatschen, liegende Acht Positionen nachahmen
Bilaterale Bewegungen (Schleife binden,..) Bewegungen ohne visueller Kontrolle
Körperschema -> Therapeutische Intervention
Sensorische Integrationstherapie (Def.)
SI Grundlage/ Ausgangspunkte
Wahrnehmungskreislauf
Aufnahme von Reizen über die Sinnesorgane – Weiterleiten an das Gehirn - Zusammenfügen aller Reize – Vernetzung mit Wissen und Erfahrung – Reaktion auf Reize
= Planen und Ausführen einer erfolgreichen Anpassungsreaktion - Feedback (Rückmeldung an das ZNS)
Basissinne (3)
-> haben aufeinander beeinflussende Wirkung (anregend, hemmend, angemessen fördernd)
Sinnesorgan: Bogengänge
-Stellungs- und Bewegungssinn: Wahrnehmen von Positionen des Körpers und der Gliedmaßen, Druck und Vibration, Krafteinsatz
SI Befundmöglichkeiten (3)