Wie kommt die Härte ins Wasser?
CO2 aus der Luft löst sich in Gewässern und reagiert mit Kalkgestein, das als Hydrogencarbonat in Lösung geht. CaCO3(s) + CO2(aq) + H2O -> Ca2+(aq) + 2HCO3-(aq)
Regen, Gewäser: CO2+H2O -> [H2CO3] -> H+ + HCO3-
Gestein, Boden: CaCO3 + H2CO3 -> Ca2+ + 2HCO3-
Gesamthärte
Summe aus permanenter Härte und temporärer Härte, Bestimmung komplexometrisch mit EDTA als Summe aller Kationen
1°dH = 10mg CaO / L
Carbonathärte, temporäre Härte
kann durch Kochen als Kesselstein entfernt werden, gelöste Hydrogencarbonate
Bestimmung acidimetrisch mit HCl mit Indikator Methylrot (4,4-6,2) und SBV-Mischindikator (4-6)
HCO3- + h+ -> [H2CO3] -> CO2 + H2O
oder Ca(HCO3)2 + 2HCl -> CaCl2 + 2CO2 + 2H2O
Permanente Härte
Besteht aus Sulfaten, Chloriden und Nitraten (Salze von Mineralsäuren) und Ca/Mg- Salze andeerer Anionen, wie Silicate und Humate
weiches Wasser: <10°dH, hartes: 10-30°dH, sehr Hartes: >30°dH
N/NH4+-Bestimmung
Aminosäuren, Glycin
AS haben Säure/Base-Eigenschaften
Glycin: bei Titration mit NaOH verliert die AS schrittweise 2 Protonen
Der pk-Wert jedes Ionisierungsschrittes ist der Wendepunkt jeder Teilkurve
AS nehmen in wässricher Lösung fast nie die Zwitterionenform an
Isoelektrischer Punkt: pI=pH an dem das Molekül keine Nettoladung trägt