Self-Determination Theory
3 psychologische Grundbedürfnisse, die wichtig für eine positive Entwicklung sind.
- Kompetenz erleben
- Autonomie
- soziale Eingebundenheit
Diese beeinflussen Emotion , Motivation und Lernen
Dimensionen der sozialen Teilhabe
Akzeptanz/ Ablehnung durch Peers
Freundschaften & Cliquen
gefühlte soziale Situation
soziale Kontakte und Interaktionen
Datenerfassung von sozialer Teilhabe durch
Soziometrie Fragebogen Interview RFDI Chips Beobachtung
Soziometrie
Ein Soziogramm beschreibt das Netzwerk sozialer Beziehungen
Untersuchung:
- Klassenliste wird vorgelegt
- Fragen mit Selbsbezug (Sitznachbar) und mit Gruppenbezug (Beliebtheit)
soziale Ausgrenzung von SchülerInnen mit SFB
in Klasse 4:
Erstklässler:
Kinder mit Verhaltensproblemen: aktive Ablehnung
Kinder mit Lernproblemen: passive Ablehnung
Migrationshintergrund, männliches Geschlecht, Lernprobleme und Verhaltensprobleme nehmen Einfluss auf die Wahl und die Ablehnung als Sitznachbar.
Freundschaften
Klasse als Kontext sozialer Beziehungen
soziale Normen
Funktion:
Typen von Normen
deskriptive Normen: Beschreiben das Verhalten, dass von vielen Gruppenmitgliedern gezeigt wird (implizit)
injunktive Normen: Beschreiben das Verhalten, dass in einer Gruppe gebilligt, belohnt oder bestraft wird. (explizit)
Klassen Normen
Social Skill Deficit
Kinder haben Defizite in soz. Kompetenzen und werden daher ausgeschlossen.
Social Referencing Theory
Kinder folgen dem Vorbild von Lehrkräften und deren (impliziten) Bewertungen.
Intergroup Contact Theory
Durch Kontakte und Zusammenarbeit werden Vorurteile relativiert und Vertrauen entsteht.
Sulki Modell
Lehrkraft hat durch unterschiedliche Methoden, wie Förderung der Sozialkompetenz, Wissensvermittlung durch Untterricht und Lehrkraftfeedback, die Möglichkeit auf den Kontakt zwischen ausgegrenzten SchülerInnen und MitschülerInnen einzuwirken
Nur Kontakt schaffen baut Ausgrenzung jedoch nicht ab. Kriterin müssen gegeben werden, wie Qualität und Quantität.
Zusammenfassung