Theorie Flashcards

(72 cards)

1
Q

Welche Charakteristika weist die Buchhaltung auf

A

Buchhaltung als Aufzeichnungssystem vom Güter- und Finanzströmen
- Erfassung und Abbildung ausschließlich monetär messbarer Sachverhalte in einer systematischen Weise
- Ablauf erfolgt ständig parallel zum Unternehmensgeschehen und nach klaren regeln

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2
Q

Was sind die Teilgebiete des Rechnungswesens

A

Externes & Internes Rechnungswesen

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3
Q

Was ist die Zielsetzung vom Externen Rechnungswesen?

A

Möglichst genaue Abbildung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

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4
Q

Was ist die Zeilsetzung des internen Rechnungswesen

A

Wird v.a. an die Geschäftsleitung gerichtet, dient Unternehmenssteuerung durch Planung und Kontrolle

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5
Q

Adressaten des Externen Rechnungswesen

A

Kapitalgeber, Gläubiger, Kunden, Fiskus, Mitarbeiter

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6
Q

Adressaten des internen Rechnungswesen

A

Geschäftsleitung, Eigentümer, Aufsichtsrat

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7
Q

Was sind die drei Funktionen des Rechnungswesens?

A

Dokumentationsfkt., Planungsfkt. und Kontrollfkt.

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8
Q

Was beschreibt die Dokumentationsfunktion?

A

Erfassung aller im Betrieb auftretenden Finanz- und leistungswirtschaftlichen Sachverhalte
- Berurteilung Vermögens-/Finanz-/ Ertragslage
- Zahlungsbemessungsfkt. (Gewinnverwendung, Besteuerung, erflogsbeteilung)
- Informationfkt.

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9
Q

Was beschreibt die Planungsfunktion?

A

Überprüfung von Entscheidungen auf ihr Wirtschaftlichkeit (Entscheidungsrelevanz)

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10
Q

Was beschreibt die Kontrollfunktion

A

Überprüfung Ist-Werte (tatsächlich eingetretende) mit Soll-Werten (geplante) -> Zielerreichungsgrad

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11
Q

Welche Bestandsgröße wird bei Einzahlungen verändert

A

Zunahme des Zahlungsmittelbestands (Bar- und Buchgeld)

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12
Q

Welche Bestandsgröße wird bei Auszahlungen verändert

A

Abnahme des Zahlungsmittelbestands

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13
Q

Welche Bestandsgröße wird bei Einnahmen verändert

A

Zunahme des Nettovermögens (= Liquide Mittel + Forderungen - Verbindlichkeiten)

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14
Q

Welche Bestandsgröße wird bei Ausgaben verändert

A

Abnahme des Nettogeldvermögens

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15
Q

Welche Bestandsgröße wird bei Erträgen verändert

A

Zunahme des Reingeldvermögens (Nettogeldvermögen + Sachvermögen)

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16
Q

Welche Bestandsgröße wird bei Aufwendungen verändert

A

Abnahme des Reinvermögens

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17
Q

Was beschreibt der Jahresabschluss

A

Zusammenfassung aller Vorgänge, die im Rahmen der Buchhaltung in einem Geschäftsjahr erfasst wurden und zu Finanzmittelflüssen geführt haben oder führen werden

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18
Q

Was sind die Bestandteile des Jahresabschlusses?

A

Bilanz und Gewinn- & Verlustrechnung

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19
Q

Was beschreibt die Bilanz

A

Darstellung im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit genutzten Vermögensgegenstände, sowie die hierfür genutzten Kapitalquellen (Bestandsrechnung, Stichtagsbetrachtung)

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20
Q

Was beschreibt die Gewinn- & Verlustrechnung (GuV)

A

Gründe für Veränderungen des Eigenkapitals (= Darstellung der einzelgeschäftlichen Nettovermögensmehrungen und -minderungen) (Stromrechnungen, Periodenbetrachtung)

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21
Q

In welche Teile lässt sich die Bilanz aufteilen

A

Aktiva & Passiva

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22
Q

Welche Teile gehören zur Aktiva Seite

A

Anlagevermögen & Umlaufvermögen = Gesamtvermögen –> Mittelverwendung

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23
Q

Welche Teile gehören zur Passiva Seite

A

Eigenkapital & Fremdkapital = Gesamtkapital –> Mittelherkunft

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24
Q

Wie stehen die aktiva und Passiva Seite zueinander

A

Summe Aktiva = Summe Passiva

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25
IN welche Teile lässt sich die GuV aufteilen?
Aufwendungen & Erträge
26
Was bedutet es wenn Summe Aufwand > Summer Erträge
Jahresfehlbetrag ("Verlust")
27
Was bedeutet es wenn Summe Aufwand < Summe erträge
Jahresüberschuss ("Gewinn")
28
Was sind die Merkmale eines Einzelunternehmens?
- Gründung durch eine Person - Geschäftsfüher: Unternehmer - Haftung: unmittelbar und unbeschränkt mit Privat- und Geschäftsvermögen - Besteuerung des Gesellschafters und nicht der Gesellschaft --> Einkommenssteuergesetz ist relevant
29
Wofür steht OHG
Offene Handelsgesellschaft
30
Was sind die Merkmale der OHG
- Gründung durch zwei oder mehrere Personen - Geschäftsführung: alle Gesellschafter gleichberechtigt und jeweils einzeln zur Geschäftsführung und Vertretung berechtigt - Haftung: jeder Gesellschafter unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit Privat- und Geschäftsvermögen - Besteuerung der Gesellschafter und nicht der Geselschaft --> Einkommenssteuergesetz relevant
31
Wofür steht KG
Komanditgesellschaft
32
Was sind die merkmale einer KG
- Komplementär (Vollhafter): haftet unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit Privat- und Gesamtvermögen - Kommandist (Teilhafter): haftet nur in der Höhe seiner Einlage - Geschäftsführung: nur Komplementär - Besteuerung der gesellschafter und nicht der gesellschaft --> Einkommenssteuergesetz relevant
33
Wofür steht GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
34
Was sind die Merkmale einer GmbH
- Gründung durch eine oder mehrere Personen - Stammkapital: min. 25.000 Euro - Geschäftsführung: Geschäftsführer - Haftung: mit Gesellschaftsvermögen - Handelbarkeit der Anteile schwierig - Organe: Geschäftsführer, Gesellschafterversammlun, ggf. Aufsichtsrat - Besteuerung der Gesellschaft --> Körperschaftssteuergesetz relevant
35
Was sind die Merkmale einer GmbH & Co. KG
KG, bei der der Komplementär (Vollhafter) eine GmbH ist. Somit Vollhaftung im Prinzip aufgehoben
36
Wofür steht AG
Aktiengesellschaft
37
Was sind die Merkmale einer AG
- Anteilseigner (=Aktionäre) - Grundkapital: min. 50.000 Euro - Geschäftsführung: Vorstand - Haftung: mit Gesellschaftsvermögen - Organe: Hauptversammlung, Aufsichtsrat, Vorstand - Leichte Handelbarkeit der Anteile - Trennung von Unternehmensleitung und Kapitalbereitstellung - Besteuerung der Gesellschaft --> Körperschaftssteuergesetz relevant
38
Wofür steht SE
Societas Europea "Europäische Aktiengesellschaft"
39
Was sind die Merkmale einer SE
--> Ergebnis der Harmonisierungsbemühungen im europäischen Gesellschaftsrecht - Anteilseigner (=Aktionäre) - Grundkapital: min. 120.000 Euro - Sitz in einem EU-Mitgliedsstaat - Organe: Hauptversammlung Wahlrecht: - Dualistisches System (Two-Tier-Model) aus Aufsichtsrat und Vorstand oder - Monoistisches System (One-Tier-Model) mit Board of directors (Verwaltungsrat: geschäftsführung und Überwachung) - Haftung: mit Gesellschaftsvermögen -schlankere und kostengünstigere Strukturen für multinationale Unternehmen - Trennung von Unternehmensleitung und kapitalbereitstellung -Besteuerung der Gesellschaft --> Körperschaftssteuergesetz
40
41
Wahr oder Falsch? Ziel des internen Rechnungswesens ist es, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln
Falsch
42
Wahr oder Falsch? Der Fiskus, Aktionäre und Gläubiger sind Beispiele für Adressaten des externen Rechnungswesens
Wahr
43
Wahr oder Falsch? Die Kameralistik ist keine kaufmännische Buchhaltung
Wahr
44
Wahr oder Falsch? Aus der einfachen Buchführung kann eine Bilanz abgeleitet werden
Falsch
45
Wahr oder Falsch? Alle Kaufleute sin ausnahmelos zur Buchführung und Jahresabschlusserstellung verpflichtet
Falsch
46
Ein Geschäftsjahr kann... a) ...kürzer oder länger sein als ein Kalenderjahr b) ...auch länger sein als zwölf Monate c) ...bei Geschäftseröffnung kürzer sein als zwölf Monate d) ...vom Kalenderjahr abweichen
c) & d)
47
Wahr oder Falsch? Ein mögliches Inventurvereinfachungsverfahrem nach §241 HGB stellt die sog. "Zufallsinventur" dar
Falsch
48
Wahr oder Falsch? Ein Inventar ist die detaillierte Einzelaufstellung aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens
Wahr
49
Wahr oder Falsch? Das Anlagevermögen umfasst nur die Vermögensgegenstände, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen
Wahr
50
Wahr oder Falsch? Es entsteht grudsätzlich immer dann fremdkapital, wenn eine Zahlungs- bzw. Leistungsverpflichtung ggü. Dritten entsteht
Wahr
51
Wahr oder Falsch? Bei der doppelten Buchführung (Doppik) sind immer zwei oder mehrere Konten betroffen
Wahr
52
Die Finanzbuchhaltung... a) ...gehört zum internen Rechnungswesen b) ...bezieht sich immer auf ein Kalenderjahr c) ...muss nach gesetzlichen Vorschriften erstellt werden d) ...dokumentiert alle im Betrieb auftretenden finanz- und leistungswirtschaflichen Sachverhalte
c) & d)
53
Zu den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) gehören bzw. gehört... a) ...die Freiheit, jeden Posten in jedem Geschäftsjahr neu bezeichnen zu können b) ...die Gleichheit der Kontobestände über das gesamte Geschäftsjahr hinweg c) ...die Pflicht, jeden erfassten Geschäftsvorfall auf einen Beleg zurückführen zu können d) ...der Grundsatz der möglichst niedrigen Bewertung aller Bilanzposten
c)
54
Wahr oder Faslch? Das sog. "Vorsichtsprinzip", ein wichtiger Grundsatz ordnungsgemäßer Buchführung besagt inhaltlich, dass Erfolg und Vermögen einer Gesellschaft im Rahmen der gesetzlichen Regelungen eher überschätzt werden sollen
Falsch
55
Wahr oder Faslch? Sämtliche Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sind im Handelsgesetzbuch (HGB) kodifiziert
Falsch
56
Die Bilanz... a) ...kann nach den Vorstellungen des Unternehmers frei gestaltet werden b) ...ist zum Abschluss des Geschäftsjahres (Bilanzstichtag) zu erstellen c) ...vermittelt Informationen über die Ertragslage des Unternehmens d) ...ist eine Zeitpunktrechnung
b) & d)
57
Sind Aktiv- und Passivseite der Bilanz identisch, so handelt es sich um... a) ...reinen Zufall b) ...ein Ergebnis der doppelten Buchführung (Doppik) c) ...eine optimale Liquiditätsplanung d) ...Bilanzmanipulation
b)
58
Die GuV... a) ...vermittelt Informationen über das Vermögen des Unternehmens b) ...gibt Auskunft über die Ertragskraft eines Unternehmens c) ...weist immer einen Gewinn aus d) ...stellt die Vermögensverhältnisse am Bilanzstichtag dar
b)
59
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Kommanditgesellschaft
Personengesellschaft
60
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? GmbH & Co.KG
Personengesellschaft
61
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? GmbH
Kapitalgesellschaft
62
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Eingetragener Kaufmann
Einzelunternehmen
63
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Personengesellschaft
64
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Aktiengesellschaft
Kapitalgesellschaft
65
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Offene Handelsgesellschaft
Pesonengesellschaft
66
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
Kapitalgesellschaft
67
Personen-, Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmen? Societas Europea
Kapitalgesellschaft
68
Welche der nachfolgenden Aussagen zu einem einzelunternehmen sind korrekt? a) Einzelunternehmen haben min zwei Eigenkapitalkonten b) Einzelunternehmer haften mit ihrem betrieblichen und privaten Vermögen c) Einzelunternehmen können nicht zahlungsunfähig werden, da der Inhaber auch mit seinem Privatvermöen haftet d) Ein einzelunternehmer führt als Eigentümer sein Unternehmen in alleiniger Verantwortung
b) & d)
69
Welche der nachfolgenden aussagen zur rechtsform einer offenen Handelsgesellschaft sind korrekt? a) Alle gesellschafter einer OHG sind gleichberechtigt und jeweils einzeln zur Geschäftsführung und Vertretung (Einzelvertretung) berechtigt b) Eine OHG hat min zwei, jedoch höchstens fünf gesellschafter c) Nur kleine Handelsbetriebe dürfen in dieser Rechtsform geführt werden d) Die Gesellschafter einer OHG haften mit ihrem geschäfts- und Privatvermögen
a) & d)
70
Bei welchen der nchfolgenden rechtsformen haftet das Privatvermögen des Unternehmers für seine gesellschaftlichen Entscheidungen? a) Einzelunternehmen b) SE c) OHG d) GmbH e) AG
a) & c)
71
Welche der nachfolgenden Aussagen zur Rechtsform einer KG sind korrekt? a) Komplementäre haften nur mit ihrem Geschäftsvermögen b) Eine KG hat min zwei gesellschafter und kann darüber hinaus beliebig viele Gesellschafter haben c) Alle gesellschafter haben die gleichen Rechte und Pflichten d) Die Kommandisten haften nur bis zur Höhe ihrer (Kommandit-) Einlage
b) & d)
72