Privacy Enhancing Technologies (PETs) =
Technologien die Datenverarbeitung nach maximalen Datenschutz verarbeiten, ohne Zweck der Datenbearbeitung übermässig einzuschränken.
Ziel von PETs
Warum PETs?
Datenschutzgesetze (DSG, DSGVO) verlangen technische und organisatorische Massnahmen (TOM)
Entstehung der Datenschutz-Risiken:
Grundsatz von PETs
Risiken auf technischer Ebene bereits bei Design vermindern
Typische Risiken ohn PETs:
PETs Kategorien
Datenminimierung und Maskierung =
so früh wie möglich anonymisieren und pseudonymisieren
Bsp: Logging ohne IP-Adresse, nur mit Hashes (schützt vor Manipulation)
Kontrolle und Transparenz =
Privacy Dashboards der Daten und Zwecke für Nutzer
Bsp: Google «My Activity», Consent-Management-Systeme
Anonyme Nutzung =
Technische Verfahren für anonyme Kommunikation und Nutzung
Bsp: TOR/Onion Routing für anonymes Surfen, Mix-Nets für anonyme Kommunikation
Geeignete PETs
Differential Privacy =
statistisches Rauschen verhindert Rückschluss auf einzelne Wege.
Geo-Fencing / Blacklisting =
Bereiche mit hohem Risiko (Krankenhäuser, Wohnviertel) werden von Auswertung ausgeschlossen. Wird nicht in öffentlichen Berichten gezeigt
Thresholding =
Schwelle ab wann es publiziert werden darf. Bspw. Strassenmessung 50 Autos/Tag
DSGVO Art. 32 und DSG Art. 8 Abs. 1 Grundsatz:
Personendaten müssen durch angemessene technische und organisatorische Massnahmen (TOM) gegen unbefugte Bearbeitung geschützt werden.
Organisatorische Massnahmen:
Technische Massnahmen
TOMs:
Zuganskontrolle und Sicherheit
Verfügbarkeit und Sicherheit
Internationale Zertifizierungen
Privacy by Design =
Rahmenkonzept, das die Integration von Datenschutzaspekten in die Gestaltung und Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Systemen fördert
Privacy by Design umfasst
Privacy by Design soll Einzelpersonen…
standardmässig schützen. Weniger datenschutzfreundliche Einstellungen müssen aktiv gewählt werden.