Nennen Sie je eine aus den folgenden Wildarten gezüchtete Nutzpflanze
Nennen Sie vier Familien aus der Ordnung Caryophyllales
Nepenthaceae und Droseraceae sind carnivore Familien
→ richtig
Nepenthaceae (Kannenblattgewächse) und Droseraceae (Sonnentaugewächse) sind carnivor
Nelkengewächse besitzen ein parakarpes Gynoeceum mit freier Zentralplacenta
→ falsch
Gynoeceum oft lysikarp (freie Zentralplacenta)
Vertreter der Lamiaceae (Lippenblütengewächse) besitzen eine zygomorphe Blüte und ein Gynoeceum aus vier verwachsenen Fruchtblättern mit je einer Samenanlage. Das Gynoeceum zerfällt bei der Fruchtreife in vier Nüsschen = Klausen
→ falsch
Merkmale:
- Lippenblüte zygomorph: 2 Kronblätter zur Oberlippe, 3 zur Unterlippe verwachsen
Die Gruppe „Rosiden“ besteht aus den beiden Gruppen „Fabiden“ und „Malviden“
→ Richtig
Rosiden I‘ (= Fabiden; Ordnungen 5-10)
Rosiden II‘ (= Malviden; Ordnungen 11-15)
Welcher Teil der folgenden Pflanzen wird genutzt?
Raps, Rucola, Kohlrabi, Rettich
Raps: Samen enthalten im Embryo (Speicherkotyledonen!) bis 50 % hellgelbes, nichttrocknendes Öl
Rucola: Für die Nutzung als Salat werden die grundständigen Blätter vor Austrieb des Stängels geerntet
Kohlrabi: Sprossknolle
Rettich: Rübe mit beträchtlichem Hypokotyl-Anteil
Benne die Merkmale der Lamiaceae Blattstellung Anzahl der Staubblätter Position des Gynoeceums Anzahl Karpelle Nutzpflanzen (Beispiel)
Blattstellung: Kreuzgegenständig (dekussiert)
Anzahl der Staubblätter: 4 Staubblätter (meist ein Paar länger als das andere)
Position des Gynoeceums: Gynoeceum oberständig, zweikarpellig, mit einer echten und einer falschen Scheidewand
Anzahl Karpelle: Zweikarpellig
Nutzpflanzen (Beispiel):Heil- und Gewürzpflanzen: Melissa officinalis (Zitronen-Melisse; Vorderer Orient): verdauungsfördernd, beruhigend. 1611 Karmelitergeist erfunden.
(Garten-Thymian; westliches Mittelmeergebiet): Thymol antiseptisch (heute synthetisch erzeugt), Hustenmittel, Zahnpasta, Mundwässer
Pogostemon cablin (Patschuli, Patchouli; Philippinen, in Südostasien kultiviert) – Öl für Parfümindustrie, bakterizid und insektenabweisend
Erläutern Sie den Begriff „sekundäre Pollenpräsentation“! Bei welcher Familie kommt dieser Mechanismus typischerweise vor?
sekundäre Pollenpräsentation – Pollen wird auf dem Griffel abgelagert; häufig bei den Asteraceaen
Ordnen Sie die Nutzpflanzen den Familien zu!
Carduoideae
Asteroideae
Cichorioideae
Carduoideae → Artischoke
Asteroideae → Sonnenblume, Echte Kamille, Topinambur
Cichorioideae → Chicorée, Grüner Salat
Welche Familie, passt zu folgenden Blütenständen?
Trauben; Einzelblüten ohne Trag- und Vorblätter → Brassicaceae
Korb → Asteraceae
Doppeldolde → Apiaceae
Wie lautet die Blütenformel der Doldengewächse?
K5(reduziert) C5 A5 G(2)
In den Chloroplasten von Cyanobakterien („Blaualgen“) sind die photosynthetisch aktiven Pigmente Chlorophyll a, Phycocyanin und Phycoerythrin enthalten.
→ richtig
Samen von Orchideen besitzen undifferenzierte Embryonen und sind reich an Endosperm, das bei Quellung vom Embryo absorbiert wird, wodurch dieser sich entwickelt.
→ würde falsch sagen
Das Symbol –G– deutet auf ein mittelständiges oder halbunterständiges Gynoeceum hin. Diese Konfiguration tritt bei Vertretern der Rosaceae auf
→ richtig
Blütenachse +- gewölbt, Gynoeceum frei: oberständiges Gynoeceum (Symbol: G)
Blütenachse becherförmig, Gynoeceum frei: mittelständiges Gynoeceum (Symbol: -G-)
Blütenachse becherförmig, zum Teil mit Gynoeceum: halbunterständiges Gynoeceum (Symbol: -G-)
Blütenachse becherförmig, weitgehend mit Gynoeceum verbunden: unterständiges Gynoeceum
(Symbol: G (mit „strich“ darüber))
*Als Gynoeceum bezeichnet man die Gesamtheit der Megasporophylle (Fruchtblätter, Karpelle − umgangssprachlich: „weibliche“ Blütenorgane) der Blüten von Samenpflanzen.
Palmen verfügen als einzige Ordnung in den Einkeimblättrigen Pflanzen über eine Sonderform des sekundären Dickenwachstums, wodurch sie zu enormen Bäumen heranwachsen können
→ falsch
Dem Stamm fehlt ein Kambium, Palmen verfügen daher über kein sekundäres Dickenwachstum
Die leuchtend bunten Kelchblätter vieler Bromeliaceen locken deren Bestäuber, zum Beispiel Kolibris, an
→ richtig
Ausgestorbene Vertreter der Equisetophytina waren wichtige Arten in den Steinkohlewäldern
→ richtig
Unterabteilung: Equisetophytina, Ordnung Lepidodendrales (Bärlappbäume) – ausgestorben, wichtige Steinkohlebildner
Heterobathmie ist Ähnlichkeit von Merkmalen, die nicht auf einen gemeinsamen verwandschaftlichen Ursprung zurückzuführen ist.
→ richtig
Auftreten von ursprünglichen und abgeleiteten Merkmalen am selben Organismus bzw. derselben Sippe (Mosaikevolution)
plesiomorph (ursprünglich); apomorph (abgeleitet)
Die Aronstabgewächse besitzen einen kolbigen Blütenstand, der Spadix genannt wird. Bekannte Sippen aus den Araceae sind Dieffenbachia, Philodendron und Monstera
→ richtig
Merkmale:
Pilze besitzen keine Plastiden und sind deshalb auf eine externe Kohlenstoffquelle angewiesen. Im Gegensatz zu Pflanzen sind ihre Zellwände aus Chitin
→ richtig
Merkmale:
- keine Plastiden → keine Photosynthese!
- Ernährung heterotroph (Saprophyten, Parasiten, Symbionten)
- Vegetationskörper: Thallus (Lager), häufig fädig
einzelner Faden: Hyphe
Gesamtheit der Hyphen: Mycel
- Zellwände aus Chitin u. a. Substanzen
- Pilze sind keine Pflanzen, werden aber traditionell in der Botanik behandelt
Gymnospermen besitzen ein primäres Endosperm, das im Gegensatz zum triploiden Endosperm der Angiospermen nur einen diploiden Chromosomensatz besitzt
→ falsch, nicht sicher
Gymnospermen besitzen ein primäres Endosperm und Angiospermen ein sekundäres Endosperm (dieses ist triploid), Gymnospermen besitzen auch ein haploiden Chromosomensatz
Agar und Carrageen sind Polysaccharide, die aus Zellwänden der Rotalgen gewonnen werden
→ richtig
Nutzung von Rotalgen: Polysaccharide aus Zellwänden: Agar & Carrageen
Wie heißt der Sporophyt der Moose? Welchen Ploidiegrad weist er auf?
diploider Sporophyt, gegliedert in Sprossachse, Blätter und Wurzeln = Kormus