Nennen Sie die Untergruppen der Hauptgruppe Urformen und geben Sie jeweils ein Verfahrensbeispiel an.
Urformen... ...aus dem gasförmigen: Abscheiden aus der Dampfphase in eine Form ...aus dem flüssigen: Gießen ...aus dem plastischen: Spritzguss ...aus dem breiigen: Beton gießen ...aus dem ionisierten: Galvanoformung ...aus dem spanförmien: Herstellung von Spanplatten ...aus dem festen: Pressen
Nennen Sie die ersten 4 allgemeinen Prozessschritte beim Metall-Gießen und geben Sie jeweils eine Erläuterung an.
Nennen Sie mindestens 5 Vorteile des Metall-Gießens.
Nennen (skizzieren) Sie die Verfahrensvarianten des Metall-Gießens und geben Sie jeweils ein Verfahrensbeispiel an.
Nennen (skizzieren) Sie die Einteilung der Metall-Gußwerkstoffe und geben Sie jeweils ein Werkstoffbeispiel an.
Eisengusswerkstoffe z.B. Gusseisen
Leichmetall-Gusswerkstoffe z.B. Al-Basis-Legierungen
Schwermetall-Gusswerkstoffe z.B. Kupfer-Basis-Legierung
Nennen Sie die Verfahrensschritte beim Feingießen und teilen Sie das Verfahren hinsichtlich des Modells und der Gießform ein.
–> Metallgießen mit verlorener Form und verlorenem Modell
Nennen Sie mindesten 5 Gestaltungsrichtlinien am Beispiel einer Gußkonstruktion.
Nennen (skizzieren) Sie die Einteilung der Kunststoffe und geben Sie jeweils ein Werkstoffbeispiel an.
Duroplaste: Epoxidharz
Thermoplast: Polycarbonat; Polyethylen
Elastomer: Naturkautschuk
Nennen und erläutern Sie die drei Prozessschritte beim Spritzgießen.
Erläutern Sie die wesentlichen Unterschiede der Verfahren Spritzgießen und Extrudieren.
Der Unterschied zwischen dem Kunststoffspritzguss und dem Extrudieren von Kunststoffen liegt in der Methode der Formgebung, da diese bei der Extrusion bereits durch die jeweils eingesetzte Düse vorgegeben wird.
Der geschmolzene Kunststoff erhält seine Form also nicht wie beim Spritzguss durch das Einspritzen in einen Hohlkörper, sondern durch das Auspressen mittels einer Düse, wobei diese auch als Mundstück oder Matrize bezeichnete Öffnung die nachherige Form des Produkts bestimmt.
Definieren Sie Rapid Prototyping und nennen (skizzieren) Sie die allgemeine Technologie (Prozesskette).
Prozess, bei denen Prototypen und Modelle hergestellt werden!
CAD-Modell -> STL-File (Flächenmodell) -> CLI/SLI-File (Schichtmodell) -> Technologiedefinition -> Bauprozess -> Nachbearbeitung -> Fertigteil
Nennen Sie vier allgemeine Vorteile des Rapid
Prototypings.
Nennen Sie drei Verfahren des Rapid Prototypings.
Selectiv Laser Sintern (SLS)
Selectiv Laser Melting (SLM)
3D-Druck
Nennen (Skizzieren) Sie die allgemeine Technologie (Prozesskette) der Pulvermetallurgie und geben Sie für jeden Schritt ein Beispiel an.
Pulvermetallurgie:
Rohstoff wähle -> Masseaufbereitung (Mahlen) -> Formgebung (Nasspressen) -> Brandvorbereitung (Trocknen) -> Sintern -> Endbearbeitung (Schleifen) -> Endprüfung
Nennen Sie drei Vorteile der Pulvermetallurgie. Erläutern Sie den Begriff „Pseudolegierung“.
Pseudolegierung: Pulvergemisch, deren Komponenten im flüssige Zustand nur schlecht mischbar sind!
Nennen und erläutern Sie die Prozessschritte beim Sintern.
Frühbereich: Halswachstum
Hauptbereich: Kristallwachstum
Spätbereich: Riesenkornwachstum
Nennen Sie besondere Eigenschaften und Beispiele von Sinterteilen.
Beispiele:
Eigenschaften:
z.B. Luftdurchlässigkeit bei Filtern
Wovon hängt die Dichte eines nach dem Verfahren der Pulvermetallurgie
hergestellten Teiles wesentlich ab?
Abhängig vom Pressdruck bei der Herstellung des Grünlings und der Temperatur beim Sintern!
Definition: Urformen
Nach DIN 8580 ist Urformen das Fertigen eines festen Körpers aus formlosem Stoff durch Schaffen des Zusammenhaltes; hierbei treten die Stoffeigenschaften des Werkstückes bestimmbar in Erscheinung.
Nennen und erläutern Sie die Prozessschritte beim Galvanoformen.
Nennen Sie drei Vorteile des Galvanoformen.
Hohe Abbildungsgenauigkeit
Geringe oder keine Nachbehandlung der Werkstücke
Hohe Nachformgenauigkeit der Mikrogeometrie mit Rautiefen bis zu Rt = 0,05 μm
Einfache Wiederholbarkeit bei der Herstellung gleicher Teile
Einfache Herstellung komplizierter Raumformen
Herstellung dünner Wände
Erläutern Sie den Begriff “additive Fertigungsverfahren”.
Automatisierter Prozess zum schichtweisen Aufbau von dreidimensionalen Werkstücken aus Inkrementen von Material direkt aus einem 3D-CAD-Datensatz ohne bauteilspezifische Werkzeuge.
Definieren Sie Rapid Manufacturin.
Prozesse, bei denen Endprodukte hergestellt werden.