V2 Flashcards

(43 cards)

1
Q

Was sind analoge Daten?

A

Eine Repräsentation durch kontinuierliche (stufenlose) Funktionen. (Wie ein Quecksilber-Thermometer oder eine mechanische Uhr). -> unendlich viele Werte

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2
Q

Was sind digitale Daten?

A

Eine Repräsentation durch Zeichen (in heutigen Rechnern 0 und 1).

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3
Q

Was ist ein Bit (Binärzeichen)?

A

Ein Zeichen aus einem Zeichenvorrat von nur zwei Zeichen: 0 und 1.

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4
Q

Was ist ein Byte?

A

Eine Gruppe von 8 Bits.

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5
Q

Welche Funktion hat ein Byte in heutigen Rechnern?

A

Es ist die kleinste adressierbare Einheit.

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6
Q

Worin wird Datenspeicherung (z.B. Festplatte) typischerweise gemessen?

A

In Bytes (z.B. KB, MB, GB, TB).

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7
Q

Worin wird Datenübertragung (z.B. Internetgeschwindigkeit) typischerweise gemessen?

A

In Bits (z.B. Kbit, Mbit, Gbit).

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8
Q

Was legt die Repräsentationsgröße fest?

A

Sie legt die vorgesehene Datenmenge (also die Anzahl der Bits/Bytes) für ein Datenelement, z.B. eine Zahl, fest.

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9
Q

Was ist ein Datenelement?

A

Ein Speicherbereich, der 3 Dinge hat: 1. einen Namen (zum Wiederfinden), 2. einen Inhalt (Wert) und 3. einen Datentyp (z.B. Zahl oder Text).

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10
Q

Was bestimmt der Datentyp?

A

Er bestimmt, welche Operationen man mit dem Wert machen kann (z.B. mit Zahlen rechnen) und wie der Wert im Rechner dargestellt wird.

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11
Q

Was ist eine Variable?

A

Ein Datenelement, dessen Wert (Inhalt) verändert werden kann.

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12
Q

Was ist eine Konstante?

A

Ein Datenelement, dessen Wert unveränderlich ist.

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13
Q

Was ist ein Datensatz?

A

Eine Sammlung (Aggregation) von unterschiedlichen Datenelementen, die logisch zusammengehören. (Beispiel: Kundennummer + Vorname + Familienname = 1 Datensatz).

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14
Q

Was ist ein Array (auch Feld genannt)?

A

Eine Sammlung (Aggregation) von gleichartigen Datenelementen (also z.B. eine Liste, die nur Zahlen enthält).

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15
Q

Was ist ein Graph (allgemein)?

A

Eine Datenstruktur, die aus Knoten (den Punkten oder Datenelementen) und Kanten (den Linien oder Verbindungen) aufgebaut ist.

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16
Q

Was ist ein Ungerichteter Graph?

A

Wie eine Zweibahnstraße). Die Kanten (Linien) haben keine Pfeile, die Verbindung funktioniert in beide Richtungen gleich. (Beispiel: Eine S-Bahn-Karte).

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17
Q

Was ist ein Gerichteter Graph?

A

(Wie eine Einbahnstraße). Die Kanten haben Pfeile und geben eine klare Richtung für die Verbindung vor.

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18
Q

Was bedeutet zyklisch und azyklisch (bei gerichteten Graphen)?

A

• Zyklisch: Man kann den Pfeilen im Kreis folgen (wie ein Kreisverkehr).
• Azyklisch: Man kann nicht im Kreis folgen (es gibt einen klaren Anfang und ein klares Ende).

19
Q

Was sind die speziellen Regeln für einen Baum?

A

Er hat einen Startpunkt ganz oben (“Wurzelknoten”) und jeder andere Knoten (jedes Kind) hat maximal einen Vorgänger (ein Elternteil).

20
Q

Was bedeutet Ordnung bei einem Baum (z.B. “Binärbaum” vs. “Ordnung 4”)?

A

Die “Ordnung” ist die maximale Anzahl an unmittelbaren Nachfolgern (Kindern), die ein Knoten haben darf.
• Ein Binärbaum hat Ordnung 2.
• Eine Baumstruktur mit Ordnung 4 darf bis zu 4 Kinder pro Knoten haben.

21
Q

Was ist eine Datei?

A

Eine Sammlung von zusammengehörigen Daten, die dauerhaft (persistent) auf einem Speichermedium (z.B. Festplatte) gespeichert wird.

22
Q

Wodurch wird die Art der Speicherung und Codierung einer Datei bestimmt?

A

Durch das Dateiformat (z.B. .pdf, .doc oder .xlsx).

23
Q

Was ist eine sequenzielle Speicherform?

A

(Wie eine Musikkassette). Man muss die Datei immer von Beginn an systematisch durcharbeiten. Man kann nicht direkt zur Mitte springen (nennt man “sequenzielles Suchen”).

24
Q

Was ist eine direkt adressierbare Speicherform?

A

(Wie bei Spotify). Man kann bei Kenntnis der “Adresse” (Position) direkt auf ein Datenelement zugreifen, ohne den Anfang lesen zu müssen. Das ist viel schneller.

25
Was war das Problem vor Datenbanken und was ist die Kernidee der Lösung (Datenbank)?
• Problem: Chaos durch getrennte Daten (z.B. Marketing ändert Adresse in Datei A, Buchhaltung nutzt die alte Adresse in Datei B). • Lösung: Ein zentraler Datentopf (Datenbank), auf den alle Abteilungen gemeinsam zugreifen.
26
Was sind die zwei Hauptziele einer zentralen Datenbank?
1. Entkopplung: Die Software (z.B. Buchhaltung) ist vom Datenspeicher getrennt. 2. Gemeinsame Nutzung: Alle greifen auf dieselben Daten zu (z.B. Adressänderungen sind sofort für alle sichtbar).
27
Was ist ein DBMS (Datenbankverwaltungssystem) und was sind seine 3 Hauptaufgaben?
Das DBMS ist der "Chef" oder "Türsteher" der Datenbank. Aufgaben: 1. Sprache verstehen (z.B. SQL). 2. Zugriffsschutz regeln (wer darf was sehen?). 3. Gleichzeitigkeit managen (wenn viele gleichzeitig zugreifen).
28
Wofür stehen die ACID-Eigenschaften und warum sind sie wichtig?
Sie sind strenge Regeln für Transaktionen (z.B. Buchungen), damit kein Chaos entsteht. 1. A - Atomarität: (Ganz oder gar nicht; z.B. Zimmer und Bezahlung klappen, oder nichts davon). 2. C - Consistency (Konsistenz): Die DB bleibt immer in einem gültigen Zustand (z.B. kein Zimmer doppelt gebucht). 3. I - Isolation (Abschottung): Gleichzeitige Buchungen stören sich nicht gegenseitig. 4. D - Durability (Dauerhaftigkeit): Eine erfolgreiche Buchung bleibt gespeichert, selbst bei Stromausfall.
29
Was ist ein Datenbankmodell und welches ist heute das wichtigste?
Es legt fest, wie die Daten im "Topf" organisiert sind. Veraltet sind Hierarchien oder Netze. Das wichtigste Modell heute ist das Relationale Datenmodell (die Idee: alle Daten in simplen Tabellen).
30
Aus welchen 4 Bestandteilen ist eine Tabelle im Relationalen Modell (eine Relation) aufgebaut?
1. Relation: Die ganze Tabelle (z.B. "PERSON"). 2. Attribute: Die Spaltenüberschriften (z.B. "Name"). 3. Tupel: Eine einzelne Datenzeile (z.B. die Zeile für "Hansen"). 4. Primärschlüssel: Eine Spalte (z.B. "Personennummer"), die jede Zeile eindeutig identifiziert.
31
Nenne und erkläre die 3 wichtigsten relationalen Operationen (Wie redet man mit Tabellen?).
1. Selektion (Zeilen filtern): "Gib mir alle Zeilen, bei denen 'Ort' = 'Wien' ist." 2. Projektion (Spalten auswählen): "Gib mir nur die Spalten 'Name' und 'PLZ'." 3. Verbund (Tabellen verknüpfen): "Verbinde Tabelle A (Produkt) und Tabelle B (Preis) über die 'Preisgruppe'."
32
Was ist SQL und wofür stehen die Befehle SELECT, FROM und WHERE?
SQL (Structured Query Language) ist die Sprache, um mit relationalen Datenbanken zu "reden". • SELECT führt die Projektion (Spalten auswählen) durch. • FROM (oft mit JOIN) führt den Verbund (Tabellen verknüpfen) durch. • WHERE führt die Selektion (Zeilen filtern) durch.
33
Nenne 4 wichtige Datenbanktypen und ihre Hauptaufgabe
1. Transaktionsorientierte DB: Der Standard-Typ für das aktuelle Geschäft (sichere Buchungen nach ACID). 2. Historische DB: Fragt nach der Vergangenheit (z.B. "Adresse 2010?"). 3. Blockchain: Spezialfall der historischen DB; unlöschbar und kryptografisch gesichert. 4. Temporale DB: "Schaut" in die Zukunft (speichert, was ab morgen gültig ist).
34
Was war das Problem vor dokumentzentrierten Daten (wie XML/JSON) und was ist die Lösung?
• Problem: Verschiedene Systeme (z.B. SAP, ORACLE) konnten nicht miteinander "reden", was zu Chaos führte (z.B. veraltete Adressen).  • Lösung: Eine neutrale, gemeinsame "Sprache" (wie XML oder JSON), die alle Systeme verstehen, um Daten auszutauschen.
35
Was ist eine Auszeichnungssprache (Markup-Sprache)?
Man nimmt einfachen Text (z.B. "24.90") und gibt ihm "Etiketten" (Tags), die seine Bedeutung erklären (z.B. 24.90).
36
Was ist das Besondere an XML (Extensible Markup Language)?
Es ist eine Metasprache. Das heißt, sie ist eine "Grammatik", mit der man eigene Sprachen erfinden kann (z.B. eine Sprache für oder ).
37
Was ist ein XML-Schema (XSD)?
Das strenge, offizielle Regelbuch (die Grammatik) für eine erfundene XML-Sprache. Es legt fest, welche Tags es gibt, wie sie verschachtelt werden und welche Datentypen sie haben (z.B. "Preis muss eine Zahl sein").
38
Was ist der Unterschied zwischen einem "wohlgeformten" und einem "gültigen" XML-Dokument?
• Wohlgeformt: Hält die XML-Grundregeln ein (z.B. jedes Start-Tag hat ein End-Tag ).  • Gültig: Ist wohlgeformt UND hält sich zusätzlich an das spezielle Regelbuch (das XML-Schema).
39
Was ist das Problem von Big Data und durch welche "4 Vs" wird es oft beschrieben?
• Problem: Eine "Datenflut", die zu groß, schnell oder chaotisch für einen einzelnen Rechner ist.  • Die 4 Vs: 1. Volume (Menge) 2. Velocity (Geschwindigkeit) 3. Variety (Vielfalt) 4. Veracity (Richtigkeit)
40
Was ist die Kernidee eines verteilten Datenbanksystems (die Lösung für Big Data)?
Wenn ein Rechner zu langsam ist, verteilt man die Daten und die Arbeit auf Tausende von Rechnern, die zusammenarbeiten.
41
Was besagt das CAP-Theorem (das "Magische Dreieck") für verteilte Systeme?
Es besagt, dass man nie gleichzeitig alle 3 Garantien perfekt haben kann:  1. Consistency (Konsistenz: Alle sehen dasselbe) 2. Availability (Verfügbarkeit: Antwortet immer) 3. Partition Tolerance (Partitionstoleranz: Funktioniert trotz Netzwerkausfall)
42
Was sind NoSQL-Datenbanken und welchen Kompromiss gehen sie oft ein?
• Definition: Ein Sammelbegriff für (meist nicht-relationale) Datenbanken, die für die "Datenflut" (Big Data) gebaut sind.  • Kompromiss: Sie schwächen oft die Konsistenz (C), um extrem verfügbar (A) und skalierbar zu sein.
43
Nenne vier Grundformen (Typen) von NoSQL-Datenbanken
1. Schlüssel/Wert-Paare (wie ein Wörterbuch)  2. Dokument-Speicher (speichert JSON/XML)  3. Spaltenorientiert (speichert spaltenweise)  4. Data Lakes (ein "See" für alle Rohdaten)