Definition: Vorgehensmodelle
Systematische, organisatorische, ingenieurmäßige
und quantifizierbare Vorgehensweisen, um Aufgaben einer bestimmten Klasse
wiederholbar zu lösen
Grundlegende Vorgehensmodelle
Wasserfallmodell
Wasserfall Pro & Con
Pro:
* Einfache Struktur
* Übersichtliche Organisation und Kontrolle
Con:
* Planungs- und Entwicklungsfehler erst spät bemerkt
* Risiken werden zu spät erkannt
* Umplanung sind kostenintensiv
* Rückkopplungs finden zu spät statt
Spiralmodell
(Inkrementell)
Prototyping
Systematische Erstellung eines Prototyps zur
* Problemerfassung
* Fixierung der Anforderungen
* schrittweisen Annäherung an das Zielsystem
Vorteile:
* Aufgabenstellung wird insbesondere für den Kunden greifbarer
* Kritische, risikoreiche Gesichtspunkte werden eher identifiziert und geklärt
* Prototypen liefern eine Grundlage für die weiteren Entwicklungsschritte
Experimentell und evolutionäre Prototypen
Experimentelle Protypen
* Dienen der Evaluation von Lösungsoptionen
* Werden anschließend verworfen
Evolutionäre Prototypen
* Fester Bestandteil von Entwicklungsprozess
* Inkrementell weiterentwickelt
Horizontaler vs Vertikaler Prototyp
Horizontaler Prototyp
* Behandelt nur eine Schicht (z.B. Präsentation)
Vertikaler Prototyp
* Beinhaltet alle Schichten
Arten von Prototypen
Agile Vorgehensweise
Konzentration auf Entwicklung von Code
Funktioniert gut bei kleinen Teams
Setzt Kompetenz und Verantwortung vorraus
* eXtreme Programming (XP)
* Scrum
Methoden genutzt in Agilen Vorgehen
Scrum
Agile Vorgehensweise mit 3 Rollen:
* Scrum master (Setzt Scrum durch)
* Product Owner (für Ergebnis verantwortlich)
* Entwicklungsteam
Projekt eingeteilt in Sprints (max. 30 Tage) und pro Tag ein daily Scrum meeting
V-Modell XT
Modulares Vorgehensmodell, organisiert Prozessinhalte und Abläufe in kombinierbaren Bausteinen
* Für große Softwareprojekte geeignet (38 Rollen)
* Besonderheit: Auftraggeber-/Auftragnehmerschnittstelle (AG/AN-Schnittstelle)