Benotungsmodelle
Benotungsmodell = Regel oder Regelsystem, das Schülerleistungen Bewertungen zuweist
Anforderungen an Benotungsmodelle
Arten von Benotungsskalen
Notenskala und Bezugsnorm
Leistungsbeurteilungen umfassen zwei zentrale Prozesse:

Notenvergabe unter der sozialen Bezugsnorm
Probleme:
Notenvergabe unter der kriterialen Bezugsnorm
Vorteile:
Vorgehen:
Wie definiert man eine Mindestkompetenz?
Notenvergabe unter der individuellen Bezugsnorm
Probleme der Notenvergabe unter der individuellen Bezugsnorm
Schlussfolgerungen zur Bezugsnormen
Kritik an Ziffernoten
Ziffernnoten
… mit sechs Abstufungen sind als Raster zu grob.
… sind starr, unflexibel.
… sind weniger aussagekräftig als verbale Beurteilungen.
… informieren nur über Gesamtleistungen, nicht über Leistungsprofile.
… informieren nur über Endleistungen, nicht über Lernprozesse.
… erlauben keinen Rückschluss auf die zugrundeliegende Bezugsnorm.
… enthalten keine Hinweise für zukünftige Lernprozesse.
Angenommene Vorteile von Verbalzeugnissen
Verbalzeugnisse
… können die individuellen Lernverläufe von Kindern abbilden und somit auch die individuelle Bezugsnorm berücksichtigen.
… können auch Aspekte des Sozial- und Arbeitsverhaltens einbeziehen.
… reduzieren im Vergleich zu Ziffernoten den Leistungsdruck auf die Kinder.
… veranlassen Lehrkräfte zu einer gründlicheren Beobachtung einzelner Schüler.
… reduzieren im Vergleich zu Ziffernoten Konkurrenzverhalten in der Klasse.
… haben im Vergleich zu Ziffernoten bei schwachen Kindern weniger negative Wirkungen auf das Selbstvertrauen.
… können zu einer Verbesserung der Chancengleichheit beitragen.
… können die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern verbessern.
Kritik an Verbalzeugnissen
Verbalzeugnisse
Arten von Verbalzeugnissen

Formulierungshinweise für Verbalzeugnisse
Befunde zu Verbalzeugnissen
(Messgüte/ Umfang, Inhalt, Formulierung/ Verständlichkeit, Akzeptanz, Wirkungen)
Messgüte
Umfang
Verständlichkeit
Akzeptanz
Wirkungen