Auf komplexe, dynamische Umfelder mit steigendem globalen Wettbewerbsdruck
reagieren Unternehmen mit einer steigenden Variantenvielfalt.
Globalel Rahmenbedingungen
-Die Komplexität im Unternehmensumfeld steigt
Reaktion der Unternehmen auf den steigeneden Wettbewerb
-Angebot einer Vielzahl an Varianten
-Steigende Komplexität der Produkte
- Marktnähe bzw. Ausnutzung globaler
Standortvorteile: Globale Produktionsnetze
mit hohen logistischen Anforderungen
Reaktion der Unternehmen auf den steigeneden Wettbewerb und damit einhergehende
Herausforderung für den technischen
Vertrieb:
-Bewältigung der Produktkomplexität
-Kundenorientierung:
One-Face-to-the-Customer
-Hohe Anforderungen an
Organisationsstrukturen und
Informationsfluss im Unternehmen
-Höhere Beratungsqualität im
Vertriebsaußendienst
-Vollständige Leistungstransparenz
-Vereinheitlichte Produktbeschreibung
Standortvorteile Deutschlands:
Standortrisiken Deutschlands:
Ausrichtung
am Kunden
In der Vergangenheit: Traditionelle industrielle Massenfertigung
(Ausnutzung der Vorteile wie Automatisierung, Skaleneffekte und Erfahrungskostenvorteile)
Kurzfristig: Stärkerer Kundenbezug bei gleichzeitiger Wahrung der Vorteile standardisierter Produktion
(kundenindividuelle Massenproduktion, Mass Customization)
Mittel- bis langfristig: Kundenintegration in vollem Umfang
Deutsche Unternehmen, insbesondere die Automobilindustrie
richten sich verstärkt auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden ein.
Steigende Produktvarianz
zieht Komplexität nach sich
Anforderungsermittlung des individuellen Kunden - Produktentwicklung und Datenmanagement - Produktionsplanung und -steuerung - Reaktion auf Störungen in der Fertigung - Ersatzteilversorgung und Support - Enormer Zuwachs der Overhead-Prozesse eines Unternehmens
Die vom Markt gestellten externen Anforderungen sind durch
flexible Produkt- und Produktionsstrukturen auszugleichen.
Dynamische Märkte und
Forderung nach umfassendem
Produktspektrum aus Kundensicht
-Marktanforderungen
Ziel: Erfüllug der Kundenwünsche mit geriger innerer Varianz
-> Produktions-/ Logistikanforderungen
Marktanforderungen (externe Komplexität) - Kundenspezifische Individualität - Hohe Variantenvielfalt - Niedrige Preise - Hohe Qualität - Kurze Lieferzeiten
Produktions- / Logistikanforderungen (interne Komplexität) - Hohe Wiederholraten - Produkt- und Prozessstandardisierung - Geringe Herstellkosten - Hohe Qualität - Ausgeprägte Flexibilität
Die erzeugte Komplexität ist zu einem wesentlichen Problem
für produzierende Unternehmen geworden.
- Kompensation des sinkenden Absatzes durch zusätzliche Varianten - Wettbewerbsnachteil aufgrund von ungesteuerter Quersubventionierung der Exoten durch Standardmodelle - Gezielte Preisbildung schafft Wettbewerbsvorteile
Es lassen sich drei generelle Lösungsansätze zur Beherrschung der externen,
vom Kunden geforderten Komplexität im Unternehmen unterscheiden.
Komplexitätsreduktion
- z. B. Reduktion der Variantenanzahl durch modulare Produktstruktur / Plattformkonzepte und konsequente
Wiederverwendung zwischen Baureihen / Produktlinien oder auch Vorgängern und Nachfolgern („Carry-Over-Parts“)
Komplexitätsbeherrschung
-z. B. durch Einsatz von Produkt-Konfiguratoren oder flexible
Fertigungsorganisation
Komplexitätsvermeidung -z. B. Entwicklungskontrolle durch Analyse der Variantenbäume zur Verringerung der Rohstoff- und Baugruppenvielfalt
Der Akquisitionsprozess ist abhängig vom
Lieferprozess des Unternehmens.
Die technische Auftragsabwicklung umfasst alle Unternehmensbereiche, die
ausgehend von der Erteilung eines Konstruktionsauftrags bis zur Endmontage an
der Herstellung eines Erzeugnisses beteiligt sind.“
Auch im Business-to-Business (B2B) - Vertrieb gewinnt
der medienbasierte Verkauf an Bedeutung.
Typologie der Verkaufsform
Persönlicher Verkauf (Face-to-Face) - Außendienstverkauf - Messeverkauf - Haustürverkauf - Ladenverkauf - Schalterhallenverkauf - Aktionsverkauf - Event-/Partyverkauf - Marktverkauf - Strukturvertriebsverkauf
Distanzpersönlicher, mediengestützter Verkauf - Konfiguratoren - Telefonverkauf - Videokonferenzverkauf - Emailverkauf
Unpersönlicher, mediengeführter Verkauf - Katalogverkauf - E-Commerce - Internet-Marktplatzverkauf - Internet-Auktionsverkauf - Mobile-Commerce (Smartphone) - TV-Shopping - Automatenverkauf
Um den Verkaufsprozess so optimal wie möglich zu gestalten, muss die Betrachtung
sowohl aus der Zulieferer- als auch aus der Kundensicht geschehen.
Kundensicht des Kaufprozesses
Unzufriedenheit
-Zulieferersicht des Verkaufprozesses
-> Kontaktuafnahme/Telefonat
Informationsbeschaffung-> Aufwärmphase/Problemanalyse
Vergleich-> Orientierung
Angst-> Beratung/Entwicklung
Kaufentscheidung-> Abschluss
Kauf-Reue-> Service
Während des gesamten Kauf-/Verkaufsprozesses gilt
es zu verstehen in welcher Phase sich der Kunde
befindet, um in der eigenen Phase adäquat darauf zu
reagieren, damit dadurch der Kunde in die nächste
Phase gelangt, bis es schließlich zur Kaufentscheidung bzw. zum Abschluss kommt.
Abhängig von der Neuartigkeit oder Bedeutung des
Kaufs liegen unterschiedliche Entscheidungsprozesse
zugrunde.
Entscheidungsfindungsprozesse
Bedeutung gering und Neuartigkeit gerung –> Gewohnheitsgemäße Entschiedung
Beduetung hoch und Neuartigkeit gering-> Limitierte Entscheidung
Bedeutung gering und Neuartigkeit hoch -> Impulsive Entscheidung
Bedeutung hoch und Neurtigkeit hoch -> Extensive Entscheidung
Wer verfolgt das Ziel der Umsatzgenerierung, -erweiterung und -sicherung
Außen- und Innendienst sowie Key Account- und Vertriebs-Manager.
Außendienst (Frontoffice)
Ziel: Umsatzzielerreichung Interessentensuche und Potenzialklärung - Kundenqualifizierung (Kundenbewertung) - Neukundengewinn - Stammkundensicherung (-pflege) - Konditionenverhandlungen - Marktforschung beim Kunden - Produktvorstellungen und -einführungen - Abwicklung Beanstandungen mit Innendienst - Mitarbeit an strategischer und operativer Planung - Mitarbeit an Verkaufsförderung, Messen
Innendienst (Backoffice):
Ziel: Effizienzzielerreichung
Key Account Manager (Schlüsselkundenbetreuer):
Ziel: Umsatz-/Projektzielerreichung
Vertriebsleitung:
Ziel Umsatz- und Ergebniszielerreichung.
In größeren Industrieunternehmen werden wichtige Schlüsselkunden
von Key Account Manager betreut.
Als Key Accounts oder Schlüsselkunden werden diejenigen Kunden bezeichnet, von denen der Unternehmenserfolg weitgehend abhängt
und die zu verlieren sich die Unternehmung nicht leisten kann, sowie solche Kunden, die das Potenzial haben, diese Bedeutung zu
erlangen.
Beim Key Account Management (KAM) werden ausgewählte, strategisch wichtige Schlüsselkunden konzentriert durch hochqualifizierte
Verkaufsmitarbeiter betreut.
Key Account Manager werden in der Markenartikelindustrie und beim Verkauf erklärungsbedürftiger Produkte eingesetzt und verstehen
sich als Beratungs- und Problemlösungsverkäufer
Die Key-Account-Auswahl am Beispiel der FESTO AG:
Customer Relationship Management (CRM, Kundenbeziehungsmanagement)
steht für ein integriertes Kundenmanagement.
Customer Relationship Management (CRM) ist eine kundenzentrierte Geschäftsphilosophie und steht für integriertes
Kundenmanagement.
Es umfasst den Aufbau und die Festigung langfristig profitabler Kundenbeziehungen durch abgestimmte und kundenindividuelle
Marketing-, Sales- und Servicekonzepte mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.
Customer Relationship Management (CRM)
Kundenbindungsmanagement
(Customer Retention Management)
-> aktuelle
Kunden
Relationship Marketing (Beziehungsmarketing)
Sonstige vertikale
Beziehungen
(z. B. zum Lieferanten)
und
Customer Relationship Management