Bentham Flashcards

(5 cards)

1
Q

Was ist moralisch richtig nach Bentham?

A

Moralisch richtig ist die Handlung, die das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl hervorbringt.
Glück wird definiert als Lust, Unglück als Schmerz.
Bentham ist Konsequentialist:
→ Die Folgen entscheiden über Moral.
Beispiel:
Eine Handlung ist moralisch gut, wenn sie insgesamt mehr Freude als Leid erzeugt.

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2
Q

Warum „quantitativer“ Utilitarismus?

A

Bentham unterscheidet nicht zwischen Arten von Lust.
Alle Lüste sind gleichwertig, entscheidend ist nur ihre Menge.
📌 „Pushpin is as good as poetry“
(Kinderspiel = Gedicht, wenn die Lust gleich groß ist)
Beispiel:
Netflix schauen zählt genauso wie Philosophie lesen – wenn es gleich viel Lust erzeugt.

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3
Q

Wie bewertet Bentham Handlungen?

A

Bentham entwickelt ein Lustkalkül mit Kriterien:
Intensität
Dauer
Wahrscheinlichkeit
Nähe
Ausdehnung (wie viele betroffen sind)
👉 Moral wird berechnet, nicht begründet.
Beispiel:
Eine Entscheidung, die viele leicht glücklich macht, kann besser sein als eine, die wenige stark glücklich macht.

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4
Q

Zählt jedes Glück gleich viel?

A

Ja. Jeder Mensch zählt gleich viel, niemand mehr als einer.
Keine Sonderstellung für Reiche, Mächtige oder Moralische.
📌 Fortschrittlich:
demokratisch
anti-elitär

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5
Q

Welche Probleme hat Benthams Theorie?

A

Qualität von Lust wird ignoriert
Minderheiten können geopfert werden
Menschen können als Mittel benutzt werden
Beispiel:
Unschuldigen verurteilen, um Unruhe zu verhindern → nützlich, aber ungerecht.

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