Beutegreifer Flashcards

(25 cards)

1
Q

Wolf

Wann Ranz und Wurfzeit?
Alles zu den jungen?

A
  • Ranzzeit: Jänner bis März
  • Wurfzeit: März bis Mai
  • Wurfgröße: 1-11 Junge / Jahr → rasches Populationswachstum
  • Jungtiere sind Nesthocker Werden blind und taub in einer Höhle geboren
  • Nach etwa 20 Tagen werden die Augen geöffnet
  • Nach ca. 4 Wochen halten sie sich auch vor der Höhle auf
  • Entwöhnung nach 7 bis 9 Wochen
  • Gesamtes Rudel beteiligt sich an der Aufzucht der Jungtiere
  • Mortalität der Welpen: ca. 50 %
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2
Q

Gefährdungsstatus Wold und Luchs (Global, Europa, Österreich)

A

Wolf und Luchs sind gllobal und in Europa “least concern”
Wolf in Österreich “regional extinct”
Luchs in Österreich “ endandered”

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3
Q

wf/

  • Alle Luchse, die man in A, CH, DE findet sind ausgewilderte Tiere bzw. deren Nachkommen
A

Falsch, aber der größte Teil stammt aus Ausiwlderungen

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4
Q

wf/ Luchs: M und W gemeinsames Territorium; nachdem Junge geboren ist bleibt das Luchsmännchen noch kurz und verzieht sich dann

A
  • Falsch. Solitär lebend, Männchen-Territorium deckt mehrere Weibchen-Territorien ab (W 50–100 km², M >150 km²).
  • Weibchen sorgen alleine für Aufzucht
  • kein Männchen-Beteiligung nach Geburt
  • Ranzzeit von Luchs im Märzbis April
  • Junge sind blind und taub und 2 Monate in der Wurfnische/Höhle
  • Nach 2 Monaten: Erste Ausflüge aus der Wurfnische
  • Jungtiere werden mit der Zeit zum Riss geführt (= Jagdtraining!)
  • Lernen Jagdtechniken von der Mutter
  • Jungtiere (2–5, Nesthocker) bleiben bis nächste Ranz beim Muttertier
    -> Dann: Vertreibung/Abwanderung
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5
Q
  • Luchs ist Spitzenprädator, kann auch Meso-Präd. Fuchs erbeuten – Fuchs zählt auch zur Speisekarte
A

STIMMT

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6
Q

Vergleich Luchs und Dachs bezüglich Nahrungsspektrum und morphologischer Anpassung daran

A

Luchs
* Nahrungsspektrum ist eng, obligatorisch (unbedingt notwendig), karnivor) Lauerjäger ca 1 Reh pro Woche 50 pro Jahr
* Gams
* Füchse
* Hasen

Dachs
* Nahurngssprktrum ist breit, omnivor):
* Regenwürmer (Hauptanteil),
* Insekten,
* Kleinsäuger (Mäuse, kleine Hasen, Kaninchen)
* Früchte/Fallobst
* Getreide
* opportunistisch, gräbt nach Nahrung.

Morphologische Anpassungen Luchs
* Dolchartige Fangzähne
* starke Brechschere (P4/M1) zum Töten großer Beute.
* Krallen/Beine: Einziehbare Krallen, lange Hinterbeine für Sprung/Lauer (10 m).
* Schädel/Sinne: Langer Schädel, vorne Augen (räumliches Sehen), Nachtsicht.

Mesoprädator-Anpassungen (Dachs)
* Gebiss: Spitze Zähne zum Graben/Zermalmen (Würmer/Insekten/Pflanzen).
* Krallen/Beine: Verlängerte, nicht einziehbare Krallen zum Graben; kompakter Körper, kurze Beine.
* Schädel/Sinne: Robuster Schädel, starker Geruchssinn für Bodenbeute.

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7
Q

Wie jagd Luchs und was isst er wie oft?

A
  • Luchs tötet Beutetier mit einem gezielten Drosselbiss
  • 1 – 2,5 kg Fleisch pro Tag (vor allem Rehe)
  • Kehrt mehrmals zum Riss zurück
  • Pro Woche ca. 1 Reh
  • Pro Jahr ca. 50 Wiederkäuer in der Größe eines Rehs
  • Führende Katzen benötigen etwas mehr
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8
Q

Kann der Luchs Schalenwildbestände in Europa dezimieren?

A

nein bei mehr als 1Mio Rehe und vlt 30 - 50 Lüchse in Österreich die im Jahr 50 Tiere fressen, ist das unter 0,1 % - 1% des Bestandes

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9
Q

HABITATANFORDERUNGEN BÄR
Disperions-Verhalten

A

Habitat
* Bewaldete Gebiete (primär)
* Wenig Beunruhigung / menschlich schwer zugängliche Lagen
* Höhlen für Winterruhe
* Ausreichend pflanzliche Nahrung

DISPERSIONS-VERHALTEN
* Abwanderungsalter: 2-3 Jahre
* Männchen: wandern weiter als Weibchen (bis 160 km)
* Weibchen: kürzere Wanderungen (bis 40-50 km)

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10
Q

Geschichte in Österreich von Bär

A
  • Ende 19. Jh.: ausgerottet (letzter Bär 1898 in Tirol)
  • 1972: Ötscherbär besiedelt NÖ/Stmk
  • Ab 1980: Zuzug aus Karpaten
  • 1989-1993: 3 Bären ausgewildert
  • 1997: ca. 20 Bären vorhanden
  • 2012: Population erloschen
  • 2024: Aktuelle Nachweise in Tirol, Vorarlberg & Kärnten
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11
Q

Paarungszeit? Keimruhe?

A
  • Die Paarungszeit ist vor allem im Mai–Juni, manchmal von April bis Juli; in dieser Zeit suchen Männchen weite Strecken nach empfängnisbereiten Bärinnen.
  • Weibchen paaren sich mit mehreren Männchen (nicht monogam) und bevorzugen meist ältere, größere Bären, die besseren Schutz für den Nachwuchs bieten.

Tragzeit 6–7 Monate“, biologisch trägt die Bärin den Embryo aber nur 6–8 Wochen aktiv im Uterus; der Rest ist Keimruhe.

  • Keimruhe: bis Oktober – Dezember
  • Setzzeit: Jänner – März
  • Setzgröße: 1 – 4 (häufig Zwillinge)
  • Jungbären: Nesthocker (Setzgewicht: 300 g - 700 g)
  • Entwöhnt: 2,5 Jahre (Abschlagen: 2,5 – 4 Jahre, hängt
    Abhängig davon, wann die Bärin wieder empfängt (alle 2–3 Jahre neue Jungen).
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12
Q

Infos über Goldschakal

A

SOZIALSTRUKTUR & REPRODUKTION
* Territorium: 2–6 km² (eigene Höhle oder übernimmt von Fuchs/Dachs)
* Paarungszeit: Januar–Februar
* Junge: 1–9 (oft 3–5), Ende April/Anfang Mai geboren

NAHRUNG NACH JAHRESZEIT
* Die Ernährung variiert saisonal:
* Sommer/Herbst: Viele Früchte verfügbar
* Winter: Verstärkt Aas, Fellvolumen wächst zur besseren Tarnung in verschneiter Landschaft

SCHLÜSSELPUNKTE
* Omnivorer Generalist – erfolgreiche Ausbreitungsstrategie
* Familienlebendes Raubtier – kooperative Jagd möglich
* Konkurrenz zu Fuchs & Dachs – um Nahrung und Territorium
* Hochanpassungsfähig – passt sich verschiedenen Habitaten an
* Kann auch größere Beute erbeuten → Konkurrenz zum Fuchs um kleine Huftiere
* Der Fuchs ist spezialisierter auf kleine Beute

  • dämmerungs- und nachtakMv
  • Lebt in Familienverbänden
  • Männchen und Weibchen können ein Leben lang zusammenbleiben
  • markieren gemeinsam das Revier (2-3 km2)
  • jagen auch gemeinsam
  • Jagt ähnlich wie der Rotuchs
  • schleicht sich an seine Beute an und springt dann überraschend auf
    sie los
  • Reviermarkierung über Losung
  • Goldschakal als Mesoprädator weicht dem Wolf aus
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13
Q

Allgemeiens zu Fuchs

A

ALLGEMEINES
* Einzige Fuchsart in Mitteleuropa (deshalb oft nur “Fuchs” genannt)
* Kulturfolger: Kommt auch im Siedlungsbereich gut zurecht
* Mesoprädator mit ausgeprägtem Sozialverhalten
* Bestandszahlen Österreich (2022/23): 60.666 Füchse
* Rüde unterstützt häufig bei der Aufzucht der Jungtiere
* flexibles Sozialsystem: Einzelgänger, Paare, Familiengruppen (Mu5erPer + Welpen + teilweise Welpen des Vorjahres)

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14
Q

Fuchs // RANZ UND LAUTÄUßERUNGEN
GEBURT UND ENTWICKLUNG DER JUNGFÜCHSE

A

RANZ UND LAUTÄUßERUNGEN
* Die Ranz (Paarungszeit) dauert von Dezember bis Februar; in dieser Zeit sind die Füchse besonders aktiv und auffällig.
* Rüden liefern sich Auseinandersetzungen, dabei hört man typische „Ranzbellen“ und keckernde Laute, mit denen sie Rivalen und potenzielle Partnerinnen akustisch anzeigen.

GEBURT UND ENTWICKLUNG DER JUNGFÜCHSE
* Die Jungtiere sind Nesthocker: Sie werden blind und hilflos im Bau geboren, meist zwischen März und April, mit Wurfgrößen von etwa 3–6 Jungen.
* Anfang Juni zeigen sich die Jungfüchse oft erstmals außerhalb des Baus; ihr Fell ist dann noch graulich gefärbt und dient als Tarnung, bevor sie das typische rotbraune Erwachsenenfell bekommen.

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15
Q

Fuchs // BAU UND LEBENSRAUM-NUTZUNG
AKTIVITÄT UND VERHALTEN

A

BAU UND LEBENSRAUM-NUTZUNG
* Füchse graben ihren Bau nicht immer selbst, sondern nutzen gerne vorhandene Dachsbauten; Dachs und Fuchs können sich einen Bau teilen, wenn er groß genug ist.
* Fuchsbauten bestehen aus mehreren Kammern, darunter der Wurfkessel; typisch sind der starke „Fuchsgeruch“, viele Urinmarkierungen in der Umgebung und Beutereste am Eingang.

AKTIVITÄT UND VERHALTEN
* Der Rotfuchs hält keine Winterruhe, sondern ist das ganze Jahr hindurch aktiv und muss regelmäßig jagen.
* Besonders Jungfüchse sind sehr neugierig, erkunden die Umgebung intensiv und sind dadurch häufiger tagsüber zu beobachten als vorsichtige Alttiere

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16
Q

Europäischer Dachs – Grunddaten

A
  • Braucht grabfeste Böden (Verlängerte Krallen dienen dem Graben von Erdbauten)
  • Größter Marderartige (7–17 kg, bis 20 Jahre)
  • Mesoprädator (Feinde: Wolf, Luchs)
  • Dämmer-/nachtaktiv, baubewohnend

Habitat
* Wälder
* Kulturlandschaften
* Siedlungen (Kulturfolger)

17
Q

Sozialstruktur & Raumnutzung (Dachs)

A
  • Dachse leben in Familien („Clan“), die den Rudeln von Wölfen ähneln - Zwei ElternPaare + einjährige JungPere + Nachwuchs
  • Gruppenlebend
  • Jungtiere verlassen mit 2 Jahren
  • Territorium: 50–300 ha (+ gemeinsames Streifgebiet)
  • Markierung: Latrinen (Kot)
  • Gemeinsame Winterruhe im Bau
  • große Gruppen kommen bei hohen Dichten vor, d.h. bei idealen
    Bedingungen (klimaPsch, Nahrungsangebot, kleine Mortalität, …)
  • außerhalb des Territoriums nutzen sie auch ein umliegendes
    Streifgebiet, das ebenso von den benachbarten Gruppen benutzt wird
18
Q

Jungenaufzucht

A

gemeinsame Aufzucht der Jungen
JungMere verlassen im 2. Lebensjahr den Clan um eigene Territorien zu
gründen

JungPere (2-4) werden während oder zum Ende der Winterruhe
zwischen Jänner und März geboren
- Jungtiere verlassen Bau mit ca. 2 Monaten
- Bereits Tage oder nur wenige Wochen nach der Geburt verpaaren sich
Dachse erneut (Keimruhe!)

19
Q

Stein/Hausmarder - biologische Eckdaten

A
  • Mesoprädator mit einer Lebenserwartung von bis zu 10 Jahren
  • Kulturfolger (Lebensraum: Wälder bis menschlicher Siedlungsbereich)
  • Nutzen z.B. auch den Motorraum parkender Autos als Unterschlupf
  • Einzelgänger mit festen Revieren (werden markiert: Dusmarken, Losung)
  • dämmerungs- und nachtaktiv
  • Guter Kletterer (Rute / Lunte wird genutzt, um das Gleichgewicht zu halten)
  • Keine Winterruhe
20
Q

Stein/Hausmarder Baum/edelmarder - Ernährung

A

Nahrungsgeneralist, d. h. er frisst alles, was verfügbar und leicht zu erbeuten ist.

Wirbellose
Jungvögel
Kleinsäuger (Mäuse, Ratten)
Früchte (z.B. Wildkirschen))

21
Q

Jungtiere Stein/hausmarderBaum/edelmarder

A
  • Jungtiere (2-5) werden im kommenden Frühjahr gesetzt (Keimruhe!)
  • Jungtiere sind Nesthocker, verlassen Bau mit ca. 2 Monaten
22
Q

Unterschied Stein und Baummarder

A
  • Baummarder ist Kulturflüchter
  • Lebenraum von Baummarder : Wälder mit alten zusammenhängenden Baumbeständen, bis zur Baumgrenze
23
Q

Daten zu Fischotter

A
  • dichtestes Fell („Luseinschlüsse“) aller heimischen Wildtiere (80.000 Haare
    pro cm2), keine isolierende Fettschicht wie z.B. Meeressäuger
  • Lebenserwartung: bis zu 16 Jahre
  • Nahrung: Fische, Amphibien, Kleinsäuger, Wirbellose, SchalenPere
  • Kaum natürliche Feinde
  • Wohnungsbau am Flussufer werden tagsüber genutzt (selbstgegraben oder
    bereits vorhanden (auch Verstecke in der Ufervegetation werden genutzt)
  • Auch die Jungtier-Aufzucht findet in diesen Verstecken statt
  • Markierung des Territoriums mittels Losung + Reste von Fischen) an prominenten Stellen
  • Ganzjährige Ranz (Schwerpunkt im Februar und März)
  • Tragzeit: ca. 2 Monate (bis zu 5 Jungtiere)
  • Säugezeit: ca. 3 Monate
  • Männchen beteiligen sich nicht an der Aufzucht der JungPere
  • Nach ca. 1 Jahr wandern Jungtiere ab
  • Geschlechtsreife: ca. 2 Jahre
24
Q

EUROP. WILDKATZE –
biologische Eckdaten

A

Lebensraum
naturnahe, strukturreiche Wälder und halboffene
Landschaften (mit ausreichend Deckung)

Nahrung
* Kleinsäuger
* Reptilien
* Amphibien
* Fische,
* größere Insekten

sonstige Infos
* Lebenserwartung: bis zu 12 Jahre
* Einzelgänger
* Streifgebiete: Kater (1.500 – 3.000 ha), Katzen (300 – 800 ha)
* Das Streifgebiet des Katers umfasst das Streifgebiet mehrere Katzen
* nachtaktiv und scheu (Unterschied zur Hauskatze!)
* tagsüber in Verstecken (z.B. Baumhöhlen, Felsspalten)
* Hauskatzen gehen nicht auf die europäische Wildkatze zurück! (sondern auf
* die afrikanische Falbkatze)

25
Alles zu Jungtiere bei WIldkatze
* Ranz: zwischen Jänner und März * Tragzeit: ca. 70 Tage * Die meisten Würfe (Geheck) erfolgen im April, Mai (bei Verlust der Jungtiere kann es zu einer erneuten Verpaarung im selben Jahr kommen)