Welche generellen energetischen Nutzungsarten von Biomasse kennen Sie? Geben Sie auch die Produkte an.
Was sind wichtige Stoffgruppen in Pflanzen?
Welche Stoffgruppen enthalten den Großteil des Pflanzenstickstoffs?
Eiweiße (Proteine)
Welche Funktionen übernehmen Eiweiße?
Woraus bestehen Kohlenhydrate?
Woraus besteht Stärke und welche Funktion erfüllt sie?
Welche Stoffgruppen machen mengenmäßig den größten Anteil der Biomasse aus?
Beschreiben Sie den Ablauf der Aktivkohleherstellung.
• Die Dampfaktivierung aus vorverkokter Biomasse ist die vorherrschende Verfahrensart (chemische Aktivierung vorher nicht carbonisierter Biomasse ist ebenfalls möglich)
• Zwei Stufen:
o Carbonisierung, Koksherstellung
o Vergrößerung der verengten Porenstruktur
• Ofenbauarten:
o Drehrohröfen
o Etagenöfen
o Wirbelschichtöfen
Zu welchem Ziel wird das HTC-Verfahren eingesetzt?
Nennen Sie die Ihnen aus der Vorlesung bekannten Pyrolyseverfahren zur Herstellung von Biomassekarbonisaten.
Nennen Sie die Ihnen aus der Vorlesung bekannten Vergasungsverfahren zur Veredlung von Biomasse.
Welche Abbrandprinzipien für handbeschickte Feuerungen sind Ihnen aus der Vorlesung bekannt?
Vergleichen Sie die automatischen Verbrennungsmöglichkeiten für Biomasse hinsichtlich Leitungsbereich, Brennstoffart und Wassergehalt.
Vgl. Tabelle
Weshalb muss darauf geachtet werden, dass der Ascheschmelzpunkt über der Betriebstemperatur liegt?
Wenn der Ascheschmelzpunkt niedriger als die Betriebstemperatur ist kann es zur Agglomeratbildung kommen.
Nennen Sie die Edukte der Methangärung.
Welche Prozessparameter müssen unbedingt beachtet werden, damit die Methangärung mit Bakterien funktioniert?
Klassifizieren Sie die Verfahrensarten der Methangärung.
• Nassfermentation (ca. 10 % Trockensubstanz)
o Hohe spezifische Biogasausbeute
o Automatisierte Störstoffabtrennung
o Gute Pump- und Mischbarkeit
o CO-Vergärung möglich
• Trockenfermentation (» 10 % Trockensubstanz)
o geringes spezifisches Faulvolumen
o geringer spezifischer Wärmebedarf
Definieren Sie die Biozönosen der Methangärung.
• Psychrophil (kaum angewendet)
o < 20 °C
• Mesophil
o 30-48 °C (optimal 35 °C)
o geringe Abwasserbelastung
o Hoher Umsatz komplexer Substrate
o Gute Entwässerbarkeit• Thermophil
o 48-65 °C (optimal: 50-55 °C)
o Gute Hydrolyseeigenschaften
o Hygienisierung
Vergleichen Sie stehende und liegende Fermenter.
Stehender Rundfermenter (Rührkesselprinzip)
• Vorteil: hohes Reaktorvolumen möglich (6000 m³)
• Nachteil: Kurzschlusströmung und Totzonen
Liegender Fermenter (Pfropfenstrom)
• Vorteil: optimale Durchmischung
• geringes Reaktorvolumen realisierbar (800 m³)
Wie wird bei der Bioethanolproduktion mit Hefen eine kontinuierliche Fermentation erreicht?
• Hefen können nur 4-5 Generationen vollständig anaerob wachsen
• Kontinuität erfolgt durch:
o absatzweise durchgeführter Fermentation
o gezielte O2-Zufuhr
Nennen Sie fünf wichtige Veredlungsverfahren für Biomasse.
Nennen Sie Edukte biogener Herkunft für die Pyrolyse.
Nennen Sie mögliche Einsatzgebiete für Biomassekarbonisate.
Welche Stoffe können während der Methangärung nur schwer bzw. nicht abgebaut werden?
* Nicht abbaubar: Mineralstoffe und Lignin