Stabilitäts- und Veränderbarkeitsmodell anhand des Beispiels der Intelligenz erklären (d.h. bei folgenden Aspekten: Vererbung, Abhängigkeit von äußeren Einflüssen, Grenzen der Entfaltung)
Vererbung:
- Intelligenz gilt als weitgehend vererbt (SM)
- Intelligenz hängt von Person-Umwelt-Interaktionen ab (VM)
Abhängigkeit von äußeren Einflüssen:
- Intelligenz ist wenig sensibel ggü kulturellen u pädagogischen Einflüssen (SM)
- Bemühungen zur Entwicklung kognitiver Strukturen können diese verbessern (VM)
Grenzen der Entfaltung:
- Obere Entwicklungsgrenzen sind festgelegt; deshalb muss man ggf Umweltanforderungen reduzieren (SM)
- Obere Entwicklungsgrenzen sind nicht festgelegt; Herausforderungen durch Umwelt entwickeln kognitive Strukturen weiter (VM)
Welches Vorgehen zur Überprüfung der kognitiven Fähigkeiten nach dem Konzept der Lernfähigkeit von Guthke?
Guthke (1972): Stellte Intelligenzkonzept d Begriff der Lernfähigkeit ggü
> Wesentliche Voraussetzung für schulischen u beruflichen Erfolg: Erwerben von Fähigkeit, Wissen u Denkstrukturen
- Erfassung d Fähigkeit: Herstellen einer Miniatur-Lernsituation, in der kognitive Lernvorgänge stattfinden u diagnostisch erfasst werden können
> Dieses Prinzip verwirklichen Lerntests, d urspr aus 3 Phasen bestanden:
a) Erfassen des kognitiven Ausgangszustandes (Prätest),
b) Kurzzeitiges Üben der erforderlichen kognitiven Operationen, und
c) Erfassen des Fähigkeitszuwachses (via Posttest)
zB Leipziger Lerntest (LLT)
Erkläre den Leipziger Lerntest (LLT).
Selektions- (!) und Modifikationsentscheidung. Was ist damit gemeint plus Beispiel Intelligenz oder freies Beispiel.
=> Wichtigste Funktionen d pädagogisch-psychologischen Diagnostik: Selektion u Modifikation von Personen u Bedingungen
Fälle der Selektionsentscheidung: Einschulung, Umschulung zur Sonderschule für Lernbehinderte, Hochbegabung, Hochschulzugang
Selektions- und Modifikationsentscheidung (!). Was ist damit gemeint plus Beispiel Intelligenz oder freies Beispiel.
Fälle der Modifikationsentscheidung: Lernschwierigkeiten, Lese- u Rechtschreibstörungen, Rechen-, Hyperaktivität, Verhaltensstörungen
Kritik am Lerntestansatz
=> Dennoch unbestritten, dass Lerntestansatz d Potenzial zur ergiebigen Weiterentwicklung innewohnt