IFA Flashcards

(32 cards)

1
Q

Gründe IFRS

A

wachsende globale wirtschaftliche Komplexität -> Vergleichbarkeit schaffen (durch einheitliche Maßstäbe) -> Eindämmung von Finanzmanipulationen und nicht realen Ergebnisvorhersagen

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2
Q

Gründe nach IFRS zu bilanzieren

A
  • Börsenzulassungsvorschriften (Informationsbedürfnisse des Kapitalmarkts)
  • Forderung von Anteilseignern und Gläubigern nach mehr Transparenz
  • höherer Bekanntheitsgrad nach Indexlisting
  • Internationales Listing = Internationalisierung = Erweiterung von potenziellen Investoren
  • Imageaufwertung -> “Global Palayer”
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3
Q

Gründe nach HGB zu bilanzieren

A
  • Aufdeckung stiller Reserven vermeiden/ reduzieren
  • Offenlegung entscheidungsrelevanter Daten vermeiden/ reduzieren
  • Weniger Kommunikation = geringeres Risiko einer feindlichen Übernahme
  • weniger Bilanzierungsaufwand -> geringere Kosten
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4
Q

Was ist nach IFRS stärker?

A

Kommunikation und Transparenz

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5
Q

Basics von HGB und IFRS

A
  • True and Fair-View-Kozept
  • Going Concern Principle
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6
Q

Fokus des HGB

A
  • Gläubigerschutz (EK-Erhalt & Sicherung der Haftungssubstanz)
  • Folgebewertungen basieren auf Basis des Einkaufsmarkts -> näher an den Verkehrswerten
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6
Q

Fokus IFRS

A

-Shareholder-Value-Ansatz
- kapitalmarktorientiere Zahlen
- Orientierung am Absatzmarkt -> Marktpreis, tatsächlicher Rückzahlungspreis

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7
Q

IFRS-Grundprinzipien

A
  • Principle of Materiality
  • Principle of Comparability
  • Decision-Usefullness-Principle
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8
Q

3 Bewertungsgrundsätze gemäß HGB

A
  • Imparitätsprizip/ Vorsichtsprinzip, Teilwertabschreibung, Wertaufholung/ Zuschreibung
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9
Q

Imparitätsprinzip umfasst

A
  • Realisationsprinzip
  • Höchstwertprinzip
  • Anschaffungswertprinzip
  • Niederstwertprinzip (streng -> UV; gemildert -> AV)
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10
Q

Konzern

A

Zusammenschluss eines herrschen und eines oder mehrerer abhängiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit unter der Leitung eines herrschenden Unternehmens

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11
Q

Für was braucht man den Fair Value?

A

Um Vermögenswerte und Schulden im Sinne des “Decision Usefulness-Principle” zu Bewerten -> deckt stille Reserven eines Unternehmens auf
- Einschätzung der Erfolgsaussichten eines Engagements (man schaut sich ja die zukünftigen Cashflows an)
- Indikator für geschäftliche Erfolge & Basis für eine Einschätzung prospektiver Zahlungsströme

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12
Q

Fair Value

A

der Preis, den man in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte

-> Zeitnahe Bewertung von Vermögen und Schuld => aktuell

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13
Q

3 Kriterien auf denen das Wertekonzept des Fair Value beruht

A
  • Objektivität -> nähe zu aktuellen Marktpreisen/ Verkehrswerten
  • Relevanz -> des Einzelwertes zum Gesamtvermögen (Materiality) -> Zusammenfassung von Bilanzpositionen
  • Transparenz -> vergleichbarere und nachvollziehbarere Bilanzwerte)
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14
Q

wie werden nach IFRS Finanzinstrumente mit FK-Charakter bewertet?

A

Zum Vereinnahmungsbetrag (numerischer Wert); HGB machts zum Erfüllungsbetrag (was zurückzuzahlen ist)

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15
Q

Bestimmungsmethode des Fair Value nach unterschiedlichen Prioritäten

A

Priorität 1:
1. Paramter: Marktpreis
2. Parameter: Martbeobachtungen direkter oder indirekt abgeleiteter Preise (Vergleichswerte)

Priorität 2: Income Approach Method (ViU) -> Schätzwert auf Basis von Cashflows

Priorität 3: Cost Approach -> Reproduktionskosten oder Wiederbeschaffungskosten

16
Q

Was ist der Cashflow

A

die frei verfügbare Liquidität eines Unternehmens

17
Q

Immaterieller Vermögenswert

A

Vermögenswert, der nicht physischer Natur ist, wie bspw. ein Patent, eine Marke, ein Warenzeichen oder ein Urheberrecht. Ein iVG kann von einem Unternehmen geschaffen oder erworben werden

18
Q

Bedingungen an einen immateriellen Vermögensgegenstand

A
  • müssen einen Nutzen für das Unternehmen haben
  • müssen selbstständig bewertbar sein
  • müssen selbstständig verwertbar sein
19
Q

Wo werden iVG nach HGB und IFRS aktiviert?

A

im Anlagevermögen

20
Q

Beispiele iVGs

A
  • Firmenwerte
  • Marken
  • Patente
  • Lizenzen
  • Websites
21
Q

Goodwill

A

Der Teil des Kaufpreises der den Substanzwert/ das Reinvermögen übersteigt

22
Q

wozu zählt der Goodwill und was ergibt sich daraus?

A

Aktivierungs- & Bewertungspflicht

23
Q

Folgebewertung des Goodwill nach IFRS

A

Impairment Only Approach Method (Werterhöhung maximal bis AK, Verlust der Werthaltigkeit ist aufwandswirksam)

24
Definition Leasing nach HGB
frei konstruierter Vertrag zwischen zwei Parteien -> entweder Nutzungs-/ Gebrauchsüberlassung oder Darlehensgeschäft/ eine Finanzierung
25
Bestimmungsfaktoren der Leasingkonzepte (HGB )
- Kündigungsrechte/ -fristen - Laufzeit des Leasingvertrags - Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Leasingsobjekts - Kaufoptionen bzw. Regelungen über die weitere Nutzung nach Leasingende - Verteilung des Investitionsrisikos und Chancen
26
Grundbedingung für FL nach HGB
Leasingverträge sind innerhalb der Leasinglaufzeit unkündbar
27
Nach HGB ist es immer ein FL, wenn
- Sonderanfertigung - vorteilhafte Kaufoption
28
Definition Leasing nach IFRS 16
das übertragene Recht zur Beherrschung eines identifizierten Vermögenswertes für einen festgelegten Zeitraum im Austausch gegen eine Vergütung
29
Kriterien zur Bestimmung des wirtschaftlichen Eigentum nach IFRS 16:
- Recht zur tatsächlichen Beherrschung - Kontrolle über die Nutzung des LO - Identifizierbarkeit des LO - Übertragung gegen Entgelt? -> Wenn 1 nicht erfüllt ist, Operating Lease und LG bleibt Eigentümer
30
Handelsrechtliche Bilanzierung der Digitalwährung
Käufer erwirbt Nutzungsrecht, dass iVG im AV ist, wenn selbstständige Bewertung, Verkehrsfähigkeit und Langfristigkeit gegeben sind im UV, wenn geriger Zeithorizont (unter ein Jahr)
31
Bilanzierung von Digitalwährung nach IFRS
langfristige Haltung: als iVG im AV kurzfristige Haltung: als sonstiger Vermögensgegenstand im UV