Q4 Evolution 05.03.26 Flashcards

(18 cards)

1
Q

Homologiekriterien:

A

Lage: Homologe strukturen befinden sich in derselben Lage, bzw. In ähnlicher Position innerhalb des Bauplans eines ORganismus. Wenn zwei Organismen ähnliche Körperteile an vergleichbaren ORten besitzen,, deutet dies auf eine gemeinsame Abstammung hin.

Wenn Strukturen in einem vergleichbaren Gefüge (bsp. Vorderextremitäten)
Die gleiche Position einnehmen

Spezifische Qualität : Details oder Baucharakter, die feinen genauen Strukturen

Unabhängig von der LAge Übereinstimmung des ,,MAterials’’ von strukturen , ( z.b haisshuppen , zahn )
Einnehmen
In details des aufbaus, z.b ähnliche gewebe

Kontinuität/Stetigkeit: Strukturen sollen allmählich erfolgen , kleine abstuffungen von generation zu generation , grundsätzlicher unterschiede

Es gibt verschiedene morphologisch ähnliche Zwischenformen, mit denen sich verschiedene LEbewesen oder auch
Einzelne strukturen miteinander verknüofen lassen

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2
Q

Analogien

A

Analoge merkmale, organe haben zwar gleiche Fähigkeiten, stammen aber nicht von gleichen Dingen ab,
Auch die Lage der Organe in den
(Künstliche Position stimmt nicht überein)
Grundstrukturen völlig verschiede

Sehr entfernt verwandte lebewesen und verschiedene organge , draus kann geschlossen werden das die
Extremitäten analog und nicht
Homolog entwickelt wurden

Ähnliche anforderungen der Lebensbedingungen

Keine stetigkeits des merkmals vom einen zum anderen lebenwesens über abstufunggen/steigerungen möglich
Analoge nebeneinander herlaufende Entwicklung

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3
Q

Stammesgeschichte durch Merkmalsvergleiche

Nur konkrete Merkmale nutzen, keine zu allgemeinen, die zu viele SChwesternarten haben

A
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4
Q

Biogenetische Grundregel (Ernst Haeckel)

Die Ortogenese (Emryonalentwicklung) eines LEbewesens ist eine zeitlich verkürzte Phylogenese ( Stammesgeschichte)

Doku lucy: aufrechter Gang Bedeutung: weniger ENergieverbrauch, größeres Gehirn angeregt , bessere abkühlung, weniger sonneneinstrahlung?, klimaveränderungen

Sind flexibel, nicht speziell an bestimmte gegebenheiten angepasst

A
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5
Q

Evolution Vorraussetzungen:

A

Vorraussetzungen:

1 Individuen besitzen eine Variabilität in Bezug auf ihre Merkmalsausprägungen

2 Merkmale, werden an die nächste Generation vererbt / weitergegeben

3 ‘’Überproduktion’’ von NAchkommen, die ihre Gene an die nächste Generation weitergeben

4 Ständige Wiederholung ( selektion passiert)

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6
Q
A
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7
Q

Falsche Theorie von Lamarck

A

Gebrauch nicht gebrauch : stärker gebrauchte stärker vererbt
Vererbung : von stark gebrauchten körperteilen

Vervollkommnungstrieb: ? Wäre aktives. Verhalten des tieres gedanklich , falsch

Darwin: Lebewesen spielen passive Rolle , nur durch generationen, lamarck alle aktiv auch während des lebens

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8
Q

Mutationsfaktoren: gerichtet: Selektion und sexuelle Selektion ,, Survival of the fittest’’ (Individuen, die durch ihre Merkmalsausprägungen besonders gut angepasst sind, pflanzen sich erfolgreich fort)

Ungerichtet: Mutationen, Zufällig , Rekombination ( nachkommen vermischung nciht vorhersehbar ( erbgut, nicht auswahl des partners gemeint)

A
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9
Q

Selektionstypen:

A

Gerichtete Selektion: 1. Positiv
2. Negativ (stärkere , schwächere Ausprägung eines Merkmals)

Stabilisierende Selektion: Das Fitnessmaximum stimmt mit dem Merkmalsdurchschnitt überein

Disruptive Selektion: Der Merkmalsdurschnitt zeigt ein Minimun, HÖchste fitness bei den extremen

Genetische drift: die Fitness lässt sich nicht vom merkmal ableiten ( keine Beziehung) , MErkmalsänderung ist unverhersagbar , effekt in kleinen populationen stärker ( zufall; einfacher)
Starke dezimierung geht beim drift voraus, die merkmale verändern sich

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10
Q

Beispiel birkenspanner:

A

Ursachen: SChnelle Umweltveränderungen in stätischen Gebieten führen zur Selektion der schwatzen FLügelfarbe, die zufällig und ungerichtet durch Mutation des Allels für Melanin zustandegekommen ist.
Da das Allel dominant vererbt wird, setzt. Sich dieses nach der Rekombination der Allele eines helleren Falters sehr schnell durch und die Population in Großstädten verschiebt sich in IRchtung der schwarzen falter

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11
Q

Die genetische Drift , neutrale Selektion

A

Ein allel ersetzt durvh zufall alle anderen allele an einer stelle , ohne ein Fitnessvorteil zu besitzten ,, es wird fixiert’’
-> endgütlige Änderung, neutrale Evolution

Besonders kleine popuolationen betroffen

Schlagartig bei populationsabfall ( z.b durch naturkatastrophe)

Dadurch Zufällige verluste von allelen lohne einen negativen Anpassungswert zu haben =
Flaschenhalseffekt-> genetische vielfalt kurzeitig stark zurückgegangen , auch postitive

Gründereffekt: kleine population aus gründern , verändern sich genetisch stark zufällige anpassung von allelen. Mit der zeit

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12
Q

Erbliche variablilität von gründerpopulationen

Erst bei ca. 1000 bleibt die gruppe langfristig am leben, sonst gehen immer mehr merkmale verloren , bis die art stirbt
Mind

A

kleine Population → Verwandte paaren sich häufiger
dadurch:
weniger genetische Vielfalt
gleiche Allele werden kombiniert
👉 Folge:
➡️ seltene Allele verschwinden schneller
⚖️ 3. Fehlende Variation
Wenn wenige Individuen da sind:
von Anfang an nur wenige Allele vorhanden
keine „Reserve“ an Varianten
➡️ Evolution hat weniger „Material“
🌍 4. Selektion kann verstärken
Wenn Umwelt sich ändert:
nur bestimmte Merkmale sind vorteilhaft
andere werden aktiv aussortiert
➡️ Kombination aus:
👉 Drift + Selektion = schneller Verlust

  1. Problem: rezessive, schädliche Allele
    Viele schädliche Mutationen sind:
    👉 rezessiv (wirken nur bei aa)
    Normal:
    Aa → gesund (Träger)
    Bei Inzucht:
    aa wird häufiger
    ➡️ Krankheit tritt auf
    💀 4. Inzuchtdepression
    Das ist ein ganz wichtiger Fachbegriff!
    👉 bedeutet:
    geringere Fitness
    mehr Krankheiten
    geringere Fruchtbarkeit
    höhere Sterblichkeit
    🔄 Beispiel (klausurtypisch)
    Stell dir vor:
    beide Eltern tragen ein krankes Allel (Aa)
    Kind:
    Kombination Wahrscheinlichkeit
    AA 25%
    Aa 50%
    aa ❗ 25%
    👉 Bei Inzucht steigt genau diese aa-Wahrscheinlichkeit
    📉 Langfristige Folgen
    Verlust genetischer Vielfalt
    schlechtere Anpassungsfähigkeit
    höheres Aussterberisiko
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13
Q
A
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14
Q

Koevolution

A

Inwieweit beeinflussen sich verschiedene Lebewesensarten gegenseitig in der Evolution

Antagonistisch nachteilige Beziehungen

Symbiose beziehung, passen sich aufeinander an.

Parasitismus

Wettrüsten räuber beute

Nachteil räuber beute

Biotische Seletktionen übt laufend einen hohen Druck für selektion und damit Evolution aus!

Über unterpopulation je nach beute und räuber zyklisch beobachtbar

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15
Q

Artdefinition 3 Arten: Biologisch, phylologisch, morpholosgisch alle 3 nennen und unterscheiden

A

Individuen, die sich in äußeren Merkmalen ähneln
-> Morphologisch

Individuen, die gemeinsame Vorfahren haben
-> Phylogenetisch

Individuen, die sich miteinander fortpflanzen können und fortpflanzungsfähige NAchkommen bekommen
-> Biologisch

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16
Q

Mechanismen allopatrisch sympatrisch, parapatrisch

A

Ich bin Gruppe sympartrisch: Eine neue Form entsteht in derselben Population ( durch nischenspezialisierung im lebensraum)
Allopatrisch: Eine Teilpopulation wird abgetrennt
Parapatrische vermischung beider arten, sodass eine abtrennung zu unscharf wäre

Vorraussetzungen, Merkmale , Beispiel , grundsätzlicher Ablauf

Galapagosfinken, verpaarung mitg gleichem typus bevorzugt, große streuweite von erbombinationen und mutationen
Viele unterarten

Keine röumliche trennung
Sexuelle selektion
Bevorzugung ähnlicher partner
Spezialisierung auf verschiedene lebensbereiche, Merkmale Nischen,
Irgendwann forpflanzungsbarriere entsteht

Entstehung neuer art im gleichen gebiet
Spezialisierung auf ökologische Nischen
Schneller möglich als allopatrische Artbildung
Häufig Teil einer adaptiven Radiation ( anpassung auf sich verändernde Umweltbedingungen)

Adaptive Radiation: wenig spezialisierte Art passt sich auf unterschiedliche weise an ihre ökologische NIsche an ( Körperform, Farbe, etc.) , wodruch in einem relativ kurzen Zeitraum spezialisiertere Arten entstehen
Bsp. Schnäbel der Galapagosfinken/ Darwinfinken

Allopatrisch: Ausgangslage

Eine Population lebt in einem gemeinsamen
Lebensraum

  1. Geogratische Isolation

Räumliche Trennung der Population

Ursachen Gebirge, Flüsse, Inselbildung Eiszeiten,

Kontinentalanft

Genaustausch wird unterbrochen

  1. Evolutionäre Veränderungen

Unterschiedliche Umweltbedingungen in den Teilpopulationen

Wirken von Mutation, Selektion und Geodrift

Zunehmende genetische Unterschiede

Repopulationsisolation

Entstehung von Fortpflanzungsbarierren
Keine fruchtbaren nachkommen mehr möglich,
Auch bei erneutem kontakt keine kreuzunh

Entstehung neuer arten

17
Q

Biologischer Artbegriff
🧠 Grunddefinition:
Eine Art ist eine Gruppe von Individuen, die sich unter natürlichen Bedingungen miteinander fortpflanzen können und fruchtbare Nachkommen hervorbringen.
👉 Das ist die Standarddefinition nach Ernst Mayr.
⚠️ Deine Aussage – fast richtig!
„Eine Art ist eine Art solange alle sich miteinander kreuzen können“
❗ Das reicht im Abi NICHT aus
👉 Es fehlt der wichtigste Zusatz:
➡️ fruchtbare Nachkommen
🔑 Entscheidender Punkt:
Pferd + Esel → können sich kreuzen
Ergebnis: Maultier
❗ Problem:
Maultier ist unfruchtbar
➡️ Also: nicht gleiche Art
📏 „Abiturregel“ (so wird’s erwartet)
👉 Die kannst du dir so merken:
„Zur gleichen Art gehören Individuen, die sich unter natürlichen Bedingungen kreuzen können und dabei fruchtbare Nachkommen erzeugen.“
🔒 Wichtige Ergänzung: Isolation
Arten bleiben getrennt durch:
-Präzygotische Isolation (vor Befruchtung)
anderes Verhalten
andere Fortpflanzungszeiten

-mechanische Unterschiede

-Postzygotische Isolation (nach Befruchtung)
Nachkommen nicht lebensfähig
oder nicht fruchtbar

18
Q

Flaschenhalseffekt, gründereffekt ein typ des gentischen drifts
Der andere die rekombination im anschluss , ohne erkennbare selektion! ,,zufall’’