Quantitativ SOZ Flashcards

(35 cards)

1
Q

Quantitative Sozialforschung – Grundidee

A

Quantifizierung sozialer Wirklichkeit

Erklären von Zusammenhängen

Messen

Deduktives Vorgehen

Theorieprüfung

Objektivität

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2
Q

Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn

A

Systematische Datensammlung

Geordneter und dokumentierter Forschungsprozess

Einsatz sozialwissenschaftlicher Methoden

Theorieanwendung, -prüfung oder -bildung

Erkenntnisgewinn als Wissenszuwachs und Praxisbezug

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2
Q

Zentrale Merkmale sozialwissenschaftlicher Forschung

A

Empirisch untersuchbare Forschungsfragen/Hypothesen

Theoriebezug und Forschungsstand

Systematische Datenerhebung und -analyse

Wissenschaftliche Methodologie

Forschungsethik

Dokumentation und Nachprüfbarkeit

Ausgewogene Ergebnisinterpretation

Wissenschaftliche Veröffentlichung

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2
Q

Empirische Forschung

A

Beruht auf Erfahrung

Systematische Sammlung empirischer Daten

Aufbereitung und Analyse von Daten

Erfahrungswirklichkeit als Grundlage

Daten nur sinnvoll im Forschungsprozess interpretierbar

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2
Q

Quantitatives Paradigma

A

Naturwissenschaftlich-analytisch

Exakte Definition von Merkmalen

Messung von Ausprägungen

Untersuchung von Ursache-Wirkungs-Relationen

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3
Q

Phasen des empirischen Forschungsprozesses

A

Forschungsthema

Forschungsstand & Theorie

Untersuchungsdesign

Operationalisierung

Stichprobenziehung

Datenerhebung

Datenaufbereitung

Datenanalyse

Ergebnispublikation

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4
Q

Forschungshypothesen

A

Aus Theorie oder gesicherten Befunden abgeleitet

Postulieren Existenz, Richtung und Stärke eines Effekts

Theoretisch begründet

Empirisch überprüfbar

Widerlegbar

Allgemeingültig

Formulierbar als Konditionalsatz

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5
Q

Induktives Schlussfolgern (Abgrenzung)

A

Vom Speziellen zum Allgemeinen

Ausgangspunkt: Daten

Herausarbeiten von Mustern

Theoriebildung

Vor allem im qualitativen Paradigma

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6
Q

Deduktives Schlussfolgern

A

Vom Allgemeinen zum Speziellen

Ausgangspunkt: Theorie

Ableitung prüfbarer Hypothesen

Hypothesenprüfung anhand von Daten

Theorie vorläufig bestätigt oder kritisiert

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7
Q

Forschungsthema

A

Benennt Untersuchungsgegenstand

Entsteht aus Forschungsbedarf

Praxisprobleme

Ungelöste Alltagsbeobachtungen

Grenzen vorhandener Studien

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8
Q

Forschungsproblem

A

Konkretisiert das Forschungsthema

Welche Erkenntnisse zu welchen Aspekten

Theoretische, empirische und methodische Basis

Oft als Fragestellung formuliert

Ausdifferenzierung in Fragen/Hypothesen

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9
Q

Forschungsfragen

A

Basieren auf Forschungsstand

Zielen auf Forschungslücken

Entwickeln sich aus Theorie und Beobachtung

Vorläufig und präzisierbar

Müssen durch Ergebnisse beantwortbar sein

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10
Q

Operationalisierung

A

Präzise Definition relevanter Merkmale

Festlegung der Messung

Grundlage für quantitative Daten

Festlegung des Skalenniveaus

Bestimmt statistische Auswertungsmöglichkeiten

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11
Q

Variable

A

Veränderliche Größe

Beschreibt Objekte

Objekte unterscheiden sich in Variablen

Beschreibung über Merkmale/Eigenschaften

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12
Q

Merkmalsträger & Merkmalsausprägung

A

Merkmalsträger: untersuchte Elemente

Merkmalsausprägung: konkreter Wert

Messung durch Zahlenzuweisung

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13
Q

Variablentypen – Überblick

A

Stetig / diskret

Manifest / latent

Unabhängig / abhängig

Moderatorvariablen

14
Q

Moderatorvariable

A

Beeinflusst Stärke oder Richtung eines Zusammenhangs

Gibt Bedingungen des Effekts an

Zeigt für welche Gruppen Effekte stärker/schwächer sind

15
Q

Unabhängige & abhängige Variable

A

Unabhängige Variable beeinflusst

Abhängige Variable wird beeinflusst

Veränderung von x → Veränderung von y

16
Q

Messen

A

Zuordnung von Zahlen zu Objekten
Nach festen Regeln
Relationen bleiben erhalten
Strukturerhaltende Abbildung

17
Q

Skalenniveaus – Überblick

A

Nominalskala
Ordinalskala
Intervallskala
Verhältnisskala
Höheres Skalenniveau = mehr Information

18
Q

Nominalskala

A

Gleiches Merkmal = gleiche Zahl

Verschiedene Merkmale = verschiedene Zahlen

19
Q

Ordinalskala

A

Rangordnung

Dominierendes Objekt erhält höhere Zahl

Verbundränge möglich

20
Q

Intervallskala

A

Rangordnung der Differenzen

Gleichabständige Messwerte

Äquidistanz

21
Q

Verhältnisskala

A

Verhältnis der Zahlen entspricht Verhältnis der Merkmale

Absoluter Nullpunkt

22
Wissenschaftliche Gütekriterien
Objektivität Reliabilität Validität
22
Kardinal-/metrische Skala
Oberbegriff für Intervall- und Verhältnisskala
23
Objektivität
Unabhängigkeit vom Untersucher Gleiche Ergebnisse bei gleichen Bedingungen Durchführungsobjektivität Auswertungsobjektivität Interpretationsobjektivität
24
Stichprobenziehung
Vollerhebung oder Stichprobe Zufällige / nicht-zufällige Auswahl Stichprobenumfang Aussagekraft der Studie
24
Reliabilität
Messgenauigkeit eines Instruments Je geringer Fehleranteil, desto höher Wahrer Wert ohne Messfehler
25
Reliabilitätsarten
Retest-Reliabilität Paralleltest-Reliabilität Testhalbierungs-Reliabilität Interne Konsistenz
25
Validität
Misst das Instrument, was es messen soll Inhaltsvalidität Kriteriumsvalidität Konstruktvalidität
26
Datenerhebungsmethoden
Strukturierte Beobachtung Strukturierte Interviews Schriftliche Befragung Psychologischer Test Physiologische Messung Quantitative Inhaltsanalyse
27
Fragebogen – Grundidee
Schriftliche Selbstauskunft Standardisiertes Instrument Geschlossene Fragen Häufigste Methode der quantitativen Forschung
28
Fragebogen – Vorteile
Effizient Viele Befragte Anonymität Erfassung nicht beobachtbarer Inhalte
29
Fragebogen – Nachteile
Lese- und Schreibkompetenz nötig Begrenzte Antworttiefe Reaktive Methode Keine Rückfragen möglich