Verfasst wer:
Paulus
Gliederung:
1,1f: Grußwort
1,1-18: Das Leiden des Apostels und Timotheus‘ Einstehen für das Evangelium
2,1-4,8: Mahnungen an Timotheus
4,9-22: Schlusswort & Postskript
Thema: Kernthemen
Kernthemen:
- Irrlehrer
- Leiden des Apostels
- Christologie
- Traditionsverständnis
Schlüsselvers:
2.Tim. 3,16-17
Dann alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt .
Verfasst wann:
-während 2. Gefangenschaft
-kurz vor Hinrichtung 67 n.Chr.?
Verfasst für:
Timotheus & die Gemeinde in Ephesus
Verfasst Anlass:
Der 2. Timotheusbrief ist angesichts des unmittelbar bevorstehenden Martyriums des Paulus in Rom eine Art testamentarische Mahnrede
Die Auferstehung sei schon geschehen. Diese Spiritualisierung der Auferstehungserwartung weist auf die Gnosis, die bei ihrer Verachtung der Materie eine künftige leibliche Auferstehung nicht annehmen konnte.
Diese Lehre nimmt den Gläubigen die Hoffnung auf Erlösung nach dem Tod weg.
Heutzutage:
- Wohlstandsevangelium: Gott möchte, dass du reich und gesund bist.
- symbolische Auferstehunglehre: Jesus sei nicht in Wirklichkeit auferstanden, sondern es muss symbolisch verstanden werden.
- biblische Aussagen werden Entmythologisierend oder rein symbolisch gedeutet.
Traditionsverständnis :
2.Tim 2,2 Timotheus-Prinzip:
- Das von Paulus gehörte, soll Timotheus treuen Menschen weitergeben, die wiederum in der Lage sind, andere zu lehren.
- die Verkündigung ist nach 2.Tim 1,12.14 ein „anvertrautes Gut“. Dieses gut muss treu weitergegeben und bewahrt werden. So wird hier eine Traditionkette sichtbar, die den rechten Charakter der Verkündigung garantieren soll.
- Dabei ist für die Einreihung in die Traditionkette die Handauflegung Voraussetzung:
Der durch Handauflegung Ordinierte, erhält eine Gnadengabe, die er „immer neu zur Wirkung kommen lassen“ soll (2.Tim1,6)
Die übertragende Gnade garantiert also nicht durch sich selbst schon ihre Wirksamkeit, sondern verlangt nach Eifer und Einsatz.