Wer?
Wann?
An wen?
Anlass?
Wer?
- Paulus Verfasser (1,1)
- geschrieben vom Sekretär Tertius (16,22)
Wann?
- etwa 55-57 n.Chr. (in Korinth)
An wen?
- Gemeinde in Rom
Anlass?
- 3 Hauptmeinungen:
- 1. Unterstützer für die Missionsreise nach Spanien
- 2. Erkenntnisse aus den Problemen in Korinth und Galatien zusammenfassen
- 3. Verhältnis zwischen Juden und Heiden in der Gemeinde entspannen
- nach 15,14-21: - Paulus sieht es als seinen Auftrag das Evangelium zu verkünden - Paulus wollte der Gemeinde etwas Gutes tun und wichtige Wahrheiten in Erinnerung rufen
Gliederung?
Thema
Das Evangelium
Röm 1:16-17: “Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: «Der Gerechte wird infolge von Glauben leben».”
Schlüsselvers?
-steht nicht direkt, ist aber beim Thema drin:
Röm 1:16-17: “Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: «Der Gerechte wird infolge von Glauben leben».”
Formuliere die Leitfragen für die Kapitel 2-8.
(Selber ausgedacht…)
Kap.2 Welche Rolle spielt das Gesetz für Juden und Nichtjuden?
Kap.3 Was bedeutet es, dass “alle gesündigt haben?”
Kap.4 Warum ist Abraham ein Vorbild für den Glauben?
Kap.5 Was bedeutet es, Frieden mit Gott zu haben?
Kap.6 Was bedeutet es, mit Christus zu sterben und aufzuerstehen?
Kap.7 Wie beschreibt Paulus den inneren Konflikt des Menschen?
Kap.8 Wie verändert der Heilige Geist das Leben des Gläubigen?
Römer 2: Wie ist der Zusammenhang zwischen göttlichen Gericht, Gesetz und der Verantwortung des Menschen?
Römer 3: Wie wird ein Mensch gerechtfertigt vor Gott und welche Rolle spielen Glaube und Gesetz dabei?
Römer 4: Glaube allein reicht? Oder doch Glaube + Gesetz?
Römer 5: Gerechtfertigt aus Glauben: Bekomme ich echten Frieden mit Gott und Hoffnung auf das ewige Leben?
Römer 6: Inwiefern verändert sich das Verhältnis zur Sünde, durch ein Leben mit Christus und der Taufe?
Römer 7: In welchem Spannungsfeld steht der Mensch zwischen Gesetz, Sünde und der menschlichen Natur?
Römer 8: Wie werde ich frei von Sünde, lebe im Geist, habe die Gewissheit der Erlösung und der Liebe Gottes?
Was ist der Grund für den Zorn Gottes über die Menschen? Begründe anhand von Römer 1,18-24.
Der Grund liegt darin, dass die Menschen die Wahrheit Gottes bewusst unterdrücken und stattdessen in Ungerechtigkeit leben.
Sie lehnen Gott und seinen Willen bewusst ab.
Begründung:
Gott hat sich den Menschen offenbart. Seine göttliche Macht und Herrlichkeit sind seit der Schöpfung in der Natur sichtbar.
Folge:
Menschen hätten durch die Schöpfung erkennen können, dass es einen allmächtigen Schöpfer gibt.
Wie begründet Paulus, dass auch moralische Menschen von Juden und Heiden von Gott verurteilt werden?
Weil Menschen, die vermeintlich moralisch handeln, und andere verurteilen, im Endeffekt dasselbe tun wie die, die sie verurteilen, z.B. “stehlen wird vorgeworfen, selbst aber Steuern hinterziehen”…
Welche vier zentralen Aussagen trifft Paulus in Römer 3,21-31?
Paulus ist es wichtig zu zeigen
a) wir haben keinen Bruch mit dem AT, sondern eine Weiterführung und
b) dennoch spielt das Gesetz für die Rechtfertigung keine Rolle
c) sondern diese erfolgt für alle gleich
d) und zwar durch Glauben
Welche drei Dinge kann Paulus mit dem Begriff “Gesetz” bezeichnen?
Was ist nach Römer 4 rettender Glaube?
Glaube = Inhalt (was geglaubt wird) + Haltung (wie geglaubt wird)
Gottes Zusage + Vertrauen
Rettender Glaube ist Gottes Verheißungen fest zu vertrauen und der unabhängig von menschlichen Werken oder einhalten des Gesetzes ist.
Abraham glaubte, und dies wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.
Entscheidend ist Gottes Handeln durch Jesus und dass wir durch Jesus gerechtfertigt werden.
Was können wir nach Römer 5,12ff aus der Tatsache ableiten, dass alle Menschen sterben?
Das alle Menschen Sündigen.
Am Tod der Menschen erkennen wir die Macht der Sünde: sie hat unwiderstehlich jeden erfasst! (5,12-14)
Was sind nach Römer 6 - 8 die entscheidenden Gründe dafür, dass Christen nicht hemmungslos sündigen?
Wodurch ist die Hoffnung der Christen nach Römer 8 gekennzeichnet?
Eine Hoffnung, die sich in der Teilhabe an Christi Leiden gründet (8,17)
Eine Hoffnung gegen die jedes menschliche Leiden nicht ins Gewicht fällt (8,18)
Eine Hoffnung auf die Erlösung der ganzen Schöpfung (8,20-21)
Eine Hoffnung, die Geburtswehen gleicht: schmerzhaft aber in der Gewissheit eines lohnenden Ergebnisses (8,22)
Eine Hoffnung auf die Erlösung von der Sünde (8,23)
Eine Hoffnung auf etwas, von dem man eigentlich keine Ahnung hat (8,24)
Hauptaussage
Gnade sticht Sünde aus, weil die Gnade viel stärker ist!
So wie alle Adamssöhne sterben, so leben die Söhne Gottes!
Der Tod wird zum Sinnbild des Ausmaßes und der Gewissheit meiner
Errettung: So sicher ich bin zu sterben, so sicher bin ich, dass ich leben werde!