5. Cloud Flashcards

(13 cards)

1
Q

IT-Infrastruktur Elemente für Industrieunternehmen

A
  • Basis-Software: ERP-Systeme, CRM und E-Commerce-Plattformen bilden das Fundament zur Abbildung der Geschäftsprozesse.
  • Industrie-Technologien: Internet of Things (IoT), Digitale Zwillinge sowie KI und RPA ermöglichen Vernetzung und Automatisierung in der Produktion.
  • Infrastruktur-Architektur: Cloudbasierte Plattformen und modulare Systeme sorgen für die notwendige Flexibilität und Skalierbarkeit.
  • Schnittstellen: APIs und EDI sind essenziell für die digitale Integration von Kunden, Lieferanten und Partnern.
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2
Q

Personas

A
  • dienen als detaillierte Profile idealer Kunden – oft verknüpft mit sozioökonomischen Modellen wie Sinus-Milieus –, um Bedürfnisse tiefgehend zu verstehen und Angebote sowie Werbung zielgenau auszurichten
  • dieses Nutzerverständnis bildet die Basis für Design Thinking
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3
Q

Design Thinking

A
  • iterativen Prozess aus fünf Phasen
  • Empathize, Define, Ideate, Prototype, Test
  • Lösungen werden entwickelt, durch Prototypen greifbar gemacht und mittels Feedback kontinuierlich verbessert
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4
Q

Enterprise Architecture Modell

A
  • dient der strategischen Ausrichtung der IT-Landschaft an digitale Trends (z. B. Cloud, IoT), wobei die Herausforderung oft in der Integration neuer Technologien in bestehende Systemumgebungen liegt
  • Ansatz verbindet dabei die Geschäftsziele und -prozesse über Daten- und Anwendungsarchitekturen bis hin zur technologischen Infrastruktur, um die geschäftlichen Tätigkeiten ganzheitlich zu unterstützen
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5
Q

On-Premises vs. Cloud-Infrastruktur

A

On-Premises-Modell:

  • ein Unternehmen betreibt seine IT-Infrastruktur mit hohen Investitionskosten und voller Kontrolle im eigenen Rechenzentrum

Cloud-Infrastruktur:

  • Ressourcen werden flexibel über das Internet gemietet (Betriebskosten), wodurch die Wartungsverantwortung teilweise an den Anbieter übergeht.

–> Die Wahl hängt meist von der Abwägung zwischen maximaler Datensouveränität (On-Prem) und maximaler Skalierbarkeit und Kosteneffizienz (Cloud) ab

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6
Q

Cloud Computing

A
  • beschreibt die bedarfsgerechte Bereitstellung konfigurierbarer IT-Ressourcen (wie Rechenleistung, Speicher und Software) über das Internet, die meist in einem geteilten Modell („Multi-Tenant“) genutzt und verbrauchsabhängig („Pay-per-Use“) abgerechnet werden

Für Unternehmen essenziell, da:

  • teure Anfangsinvestitionen in eigene Hardware eliminiert
  • standortunabhängiges Arbeiten
  • zentraler Datenzugriff –> Basis für moderne, vernetzte Geschäftsprozesse bildet

Hauptvorteile:

  • Kosteneffizienz
  • flexible Skalierbarkeit bei Bedarfsschwankungen
  • Entlastung von Wartungsaufgaben, da Updates und Sicherheit vom Anbieter übernommen werden
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7
Q

Cloudtypen

A
  • Public Cloud: für viele Unternehmen gleichzeitig nutzbar– Anbieter wie Microsoft, Google oder Amazon betreiben die Infrastruktur; Kunden teilen sich die Plattform, aber ihre Daten bleiben getrennt
  • Private Cloud: nur für ein einzelnes Unternehmen reserviert– Die Cloud-Umgebung ist exklusiv für ein Unternehmen, z. B. für besonders sensible Daten oder individuelle Anforderungen
  • Hybrid Cloud: Kombination aus Public und Private Cloud– Unternehmen nutzen beides: z. B. sensible Daten in der Private Cloud, Standardanwendungen in der Public Cloud
  • Multi-Cloud: Nutzung mehrerer Public-Cloud-Anbieter parallel– Ein Unternehmen verwendet z. B. AWS für Datenanalyse und Microsoft Azure für Office-Anwendungen
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8
Q

Cloud Computing – Einsatzfelder in der Industrie

A
  • Produktionsdaten erfassen und auswerten
  • Fernüberwachung von Anlagen
  • Vorbeugende Wartung (Predictive Maintenance)
  • Digitale Zwillinge von Maschinen oder Produktionslinien
  • Qualitätskontrolle in Echtzeit
  • Lieferketten-Überwachung (Supply Chain Monitoring)
  • Energieverbrauch messen und optimieren
  • Produktionsplanung automatisieren
  • Remote Support durch Fachkräfte
  • Verbindung mit anderen Unternehmenssystemen
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9
Q

Cloud Compliance

A
  • Cloud-Sicherheit basiert auf dem „Shared Responsibility Model“, bei dem der Anbieter die physische Infrastruktur schützt, während das Unternehmen für seine Daten, Zugriffskontrollen und die Einhaltung von Compliance-Vorgaben (wie der DSGVO) selbst verantwortlich bleibt
  • Da sich die genaue Aufgabenverteilung je nach Servicemodell (IaaS, PaaS, SaaS) verschiebt, muss der Kunde die bereitgestellten Sicherheitswerkzeuge stets aktiv und korrekt konfigurieren, um Lücken zu vermeiden
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10
Q

Cloud Modell

A
  • XaaS: Everything as a Service

3 Ebenen:

  • IaaS, Infrastructure as a Service, stellt die technische Basisinfrastruktur (Server, Speicher) bereit –> Du verwaltest fast alles selbst
  • PaaS: Platform as a Service, bietet eine Umgebung zur Entwicklung und Verwaltung von Anwendungen –> Du entwickelst – Anbieter betreibt die Plattform
  • SaaS, Software as a Service, liefert dem Endanwender fertige Softwarelösungen auf Abonnementbasis –> Du nutzt nur die Software
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11
Q

Standard vs. Individualsoftware

A

Standardsoftware

  • geringere Anschaffungskosten
  • sofortige Verfügbarkeit
  • professionelle Wartung

–> basiert auf bewährten Marktstandards und minimiert Risiko bei der Einführung

Individualsoftware

  • exakt auf das Unternehmen zugeschnittene Lösung, die durch die Nutzung internen Spezialwissens echte Wettbewerbsvorteile (USPs) schaffen kann
  • Abhängigkeit von der Strategie externer Anbieter verhindert
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12
Q

Anwendungs-/Software-Auswahlprozess

A
  • Der systematische Software-Auswahlprozess verläuft trichterförmig von einer breiten Marktanalyse über die schrittweise Eingrenzung mittels Long- und Shortlist, RfI/RfP-Verfahren und Proof of Concept bis hin zu den finalen Vertragsverhandlungen und der Entscheidung.

Softwareauswahl:

  • hohe Verfügbarkeit
  • hohe Nutzerakzeptanz
  • hohe Prozessabdeckung
  • hohe Skalierbarkeit
  • hohe Sicherheit
  • geringe Kosten (Investition & Betrieb)
  • geringe Implementierungszeit
  • geringer Anpassungsbedarf

Schnittstellen und die Passung zu Altsystemen sind individuell zu bewerten.

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13
Q

Logistik im digital Business

A
  • Logistik-Exzellenz im Digital Business basiert auf einer untrennbaren Verzahnung mit hoher Datenqualität und IT-Architektur, da nur eine systemgestützte „End-to-End Visibility“ Kundenzufriedenheit und Margen sichert
  • Zur Umsetzung wird die gesamte Prozesskette von Inbound über Fulfillment bis zur Retoure analysiert, um pro Schritt die kritischen Daten (z. B. Echtzeit-Bestände), notwendigen IT-Schnittstellen (wie WMS, Carrier-APIs) und operativen Engpässe zu identifizieren
  • Gesteuert wird dieser Kreislauf durch relevante KPIs wie OTIF (On-Time In-Full) oder die Retourenquote, während technologische „Quick Wins“ (z. B. API-Integrationen) gezielt genutzt werden, um Prozesseffizienz und Servicelevel kurzfristig zu optimieren.
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