AKL Flashcards

(85 cards)

1
Q

Homöostase

A

Gleichgewicht und Erhaltung der physiologischen Körperfunktionen

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Q

Ätiologie

A

Lehre der Krankheitsursachen

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3
Q

Endogen

A

innere Ursachen

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Q

Exogen

A

äußere Ursachen

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5
Q

Geschlechtsdisposition

A

Erkrankungen, die aufgrund bestimmter Organanlagen häufiger bei einem Geschlecht auftreten

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6
Q

Hyperplasie

A

Vergrößerung eines Organes/Gewebes durch erhöhte Zellenanzahl bei gleicher Zellgröße

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7
Q

Karzinom

A

bösartiger Gewebeneubildung (Tumor) im Epithelgewebe

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8
Q

Myome

A

gutartige Gewebewucherung im Uterus

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9
Q

Apparativ

A

Diagnose mit Geräten

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10
Q

Akut

A

Krankheitsdauer: Tage bis Wochen

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11
Q

Subakut

A

Krankheitsdauer: Wochen bis 3 Monate

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12
Q

Chronisch

A

Krankheitsdauer: 3 Monate und länger

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13
Q

fulminant

A

heftig

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14
Q

kontinuierlich

A

Krankheitsniveau gleichbleibend

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15
Q

rezidivierend

A

Wechselnde Phasen mit und ohne Symptome

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16
Q

progredient

A

Symptome nehmen im Verlauf zu

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17
Q

Rezidiv

A

Rückfall nach vollständiger Ausheilung

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18
Q

Latenzstadium

A
  1. Stadium

Auseinandersetzung vom Organismus mit der Störung: Krank werden ja/nein?

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19
Q

Prodromalstadium

A
  1. Stadium

unspezifische, allgemeine Symptome

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20
Q

Manifestationsstadium

A
  1. Stadium

meist Akutes Stadium mit Kardinalsymptomen und morphologischen Veränderungen im Organismus

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21
Q

Rekonvalenzstadium

A
  1. Stadium

Genesung und Rückbildung der Symptome sowie der morphologischen Veränderungen

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22
Q

Defektheilung

A

Strukturelle Veränderungen, die nicht rückgängig gemacht wurden (z.B Narbe)

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23
Q

Chronifizierung

A

Krankheit springt von subakut zu chronischem Stadium

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24
Q

Rezidiv

A

Rückfall nach vollständiger Ausheilung

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25
Vollständige Ausheilung
Krankheit ist vollständig abgeklungen und der Organismus ist zurück in der Homöostase
26
Klinischer Tod
Herz-, Kreislauf- oder Atemstillstand der reversibel ist
27
Biologischer Tod
Hirntod nach dem Tod (irreversibler Gewebeschaden)
28
Sichere Todeszeichen
Hirntod, Todesflecken (Livores), Verwesung, Totenstarre (Rigor motis)
29
Unsichere Todeszeichen
Herz-, Puls- oder Atmungsstillstand, Koma/Bewusstlosigkeit, Areflexie, Hypothermie, weite lichtstarre Pupillen
30
Hirntod
irreversibler Ausfall aller Hirnfunktionen bei der durch intensivmedizinische Maßnahmen Herzkreislauf- und Lungenfunktionen aufrechterhalten werden
31
klinische Zeichen für Hirntod
Koma, Ausfall der Spontanatmung, fehlende Hirnstammreflexe, dauerhaft starre und weite Pupillen
32
Gesicherter Hirntod
Mind 12h müssen Zeichen anhalten Untersuchung durch 2 unabhängige Mediziner EEG Organspende bei Erlaubnis der Angehörigen
33
Epidemiologie
Untersucht die Häufigkeit von Krankheiten
34
Was untersucht die **Epidemiologie**?
Die Häufigkeit von Krankheiten, Gesundheitsstörungen und gesundheitsbezogenen Merkmalen einer Gruppe und sucht Verknüpfungen zu möglichen Ursachen ## Footnote Epidemiologie ist ein wichtiges Feld der Gesundheitswissenschaften.
35
Was ist die **Inzidenz**?
Anzahl der Neuerkrankungen auf einen bestimmten Zeitraum (Angabe in Inzidenzrate = Anteil der erkrankten Personen an der Gesamtpopulation) ## Footnote Die Inzidenz gibt Aufschluss über das Risiko, in einem bestimmten Zeitraum zu erkranken.
36
Definiere **Prävalenz**.
Gesamtanzahl der Krankheitsfälle zu einem Zeitpunkt/Zeitraum (Angabe in Prozentsatz = Anteil der erkrankten Personen an der Gesamtpopulation) ## Footnote Prävalenz zeigt, wie verbreitet eine Krankheit zu einem bestimmten Zeitpunkt ist.
37
Was beschreibt die **Mortalität**?
Gesamtanzahl der verstorbenen in einem bestimmten Zeitraum (Angabe in Prozent) ## Footnote Mortalität ist ein wichtiger Indikator für die Schwere einer Krankheit.
38
Was bedeutet **Morbidität**?
Krankheitshäufigkeit in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe auf einen bestimmten Zeitraum ## Footnote Morbidität hilft, die Gesundheitsbelastung einer Bevölkerung zu verstehen.
39
Was ist die **Letalität**?
Anzahl der Sterbefälle einer Krankheit ## Footnote Letalität gibt an, wie tödlich eine bestimmte Krankheit ist.
40
Was ist der **Gesetzeszweck** des **Infektionsschutzgesetzes (IfSG)**?
Übertragbare Krankheiten vorzubeugen, frühzeitig zu erkennen und Weiterverbreitung zu bekämpfen ## Footnote Das Gesetz fördert die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land sowie allen medizinischen Einrichtungen.
41
Welche Arten von **Meldungen** sind im **IfSG** namentlich vorgeschrieben?
* Verdacht auf Infektionskrankheit * Erkrankung * Tod * mikrobiell bedingte Lebensmittelvergiftung * Tollwutbedingte Verletzung durch Tiere * übermäßige Impfreaktionen ## Footnote Meldungen müssen an das Gesundheitsamt erfolgen.
42
Wer ist verantwortlich für die **Meldung** an das Gesundheitsamt gemäß **IfSG**?
* Arzt * Labor * Einrichtungen, die Schnelltests durchführen ## Footnote Diese Stellen melden Verdachtsfälle, Erkrankungen oder Todesfälle.
43
Was entscheidet das **Gesundheitsamt** nach einer Meldung gemäß **IfSG**?
* Tätigkeitsverbot * Maßnahmen zum Infektionsschutz ## Footnote Diese Entscheidungen basieren auf den gemeldeten Fällen.
44
Sind **sexuell übertragbare Krankheiten** namentlich meldepflichtig gemäß **IfSG**?
NEIN ## Footnote Diese Krankheiten unterliegen nicht der namentlichen Meldepflicht.
45
Was sind die **vier Erregerarten**?
* Virus * Bakterien * Parasiten * Pilze ## Footnote Diese Erregerarten unterscheiden sich in ihrer Struktur und Fortpflanzung.
46
Ein **Virus** besteht aus _______ und **Proteinen** und vermehrt sich durch/in Wirtszellen.
Nukleinsäuren ## Footnote Viren sind nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen und benötigen einen Wirt.
47
Bakterien sind _______ Lebewesen, die sich selbst versorgen.
einzellige ## Footnote Bakterien können in verschiedenen Umgebungen leben und sind oft nützlich für den Menschen.
48
Was ernähren sich von **Blut des Wirtes**?
Parasiten ## Footnote Parasiten können Krankheiten verursachen und sind oft auf einen Wirt angewiesen.
49
Pilze treten natürlich in _______ Körperregionen auf und vermehren sich durch **Sporenbildung**.
feuchten ## Footnote Pilze machen in der Regel nur bei Immunschwäche krank.
50
Die Übertragung von Erregern erfolgt durch **Schmier-** und/oder **Tröpfcheninfektion**.
Schmier- und/oder Tröpfcheninfektion ## Footnote Diese Übertragungswege sind häufig bei Infektionskrankheiten.
51
Wunden
Unterbrechung von Körpergewebe mit oder ohne Substanzverlust
52
Welche Wundarten gibt es?
- offene, mechanische Wunden - geschlossene, mechanische Wunden - thermische Wunden - aktinische Wunden (Strahlung) - Verätzungswunden
53
Exsudationsphase
1. Wundheilungsphase (Bis 10 Tage) Vaskuläre Phase + Zelluläre Phase
54
Proliferationsphase
2. Wundheilungsphase (5-21Tage) Zerstörtes Gewebe wird durch Fibroblasten ersetzt Granulationsgewebe aus vielen Zellen, Gefäßen,Kapillaren und Kollagenfasern bildet sich aus —> Verkleinerung der Wundfläche
55
Differenzierungsphase
3. Wundheilungsphase (21-360 Tage) Funktionswiederherstellung & Festigung des neuen Gewebes Zunahme der Reißfestigkeit durch Kollagensynthese
56
Primäre Wundheilung
geringer Gewebeverlust mit glatten Wundrändern ohne Infektion und einer schnellen Ausheilung mit geringer oder gar nicht sichtbarer Narbe
57
Sekundäre Wundheilung
evt. Infizierte Wunde mit hohem Gewebeverlust, unregelmäßigen Wundrändern, einem tiefen Gewebsdefekt und einer ausgeprägten Narbe
58
atypische systemische Wundheilung
hohes Lebensalter (verminderte Kollagensynthese), Erkrankungen (HKL, Blut, Blutgerinnung), Stoffwechselerkrankungen, Medikamente (Zytostatika, Kortison), Rauchen, Vitamin-/Eiweißmangel
59
atypische lokale Wundheilung
Keime, Fremdkörper, Mangeldurchblutung, mangelnde Ruhigstellung, regionale Erkrankungen (Morbus Sudeck)
60
Fraktur
Vollständige Durchtrennung des Knochens in zwei oder mehrere Bruchstücke
61
Fissur
unvollständige Fraktur der Knochenstruktur („Knochenriss“)
62
Primäre Frakturheilung
intaktes Periost oder in kontaktgebliebene Frakturenden (max 1mm) - keine sichtbare Kallusbildung - kapillarreiches BGW wächst im Frakturspalt - Anlagerung von Osteoprogenitorzellen - Osteone entstehen (Verlaufen erst parallel, später Längstachsial zur Bruchlinie) - nach ca. 3 Wochen ist die Knochenstruktur wiederhergestellt
63
Sekundäre Frakturheilung
Verletzungsphase Entzüdungsphase Granulationsphase Phase der Kallushärtung Remodellierung
64
Verletzungsphase
Krafteinwirkung auf den Knochen verursacht Verletzung des Periost, Kortikallis und Knochenmark —> Hämatom im Frakturspalt
65
Entzündungsphase
Makrophagen, Granulozyten, Mastzellen infiltrieren ins Hämatom und schütten Histamin & Heparin aus Frakturhämatom enthält pluripotente Stammzellen, die sich zu Osteoblasten, Chondroblasten und Fibroblasten ausbilden
66
Granulationsphase
Abklingen der Entzündungsphase —> Hämatom wird abgebaut Fibrinnetz wird durch Granulationsgewebe (Fibroblasten, Kollagen, Kapillare) ersetzt —> weicher Kallus entsteht
67
Phase der Kallushärtung
Aushärtung des Kallus durch Mineralisation Primärknochen entsteht Ausrichtung der Belastungsachse —> Stabilität kehrt nach und nach zurück Nach Ende der Phase —> physiologische Belastbarkeit wiederhergestellt
68
Remodellierung
Primärknochen wird zu Sekundärknochen Wiederherstellung der ursprünglichen Knochenstruktur mit Havers- & Volkmann - Kanalsystem Entstehung des Markraums
69
Regelrechte Frakturheilung
klinische und radiologische Frakturheilung
70
klinische Frakturheilung
klinische Frakturheilung: ausreichendes Knochenwachstum am Frakturspalt mit Funktionswiederherstellung (i.d.R. vor der radiologischen Frakturheilung)
71
radiologische Frakturheilung
verknöcherter, dichter (physiologische Knochendichte) Kallus überbrückt die Frakturlinie —> Trabekelmuster wiederhergestellt
72
Gestörte Frakturheilung
fehlende, gestörte oder in Fehlhaltung stattgefundene Frakturheilung
73
fehlende Frakturheilung
durch fehlende ausreichende Überbrückung der Frakturfragmente ausgelöster fehlender Heilungsprozess (Pseudarthrose als Nebenwirkung)
74
verzögerte Frakturheilung
keine klinische/radiologische Heilung im erwarteten Zeitraum (evt. behandlungsanpassung könnte Heilung vervollständigen)
75
Frakturheilung in Fehlstellung
Funktionell/kosmetisch inakzeptable Frakturheilung mit Angulation, Fragmentrotation oder Gelenkinkongruenz
76
Ursachen für gestörte Frakturheilung
* zu frühe oder übermäßige mechanische Belastung * unzureichende Stabilisierung/Ruhigstellung der Fraktur * mangelnde Durchblutung des Knochengewebes durch Erkrankungen, Medikamente etc. * starke Schädigung des Weichteilgewebes um den Knochen (offene Fraktur) * Infektionen
77
Tumor
Geschwür/Schwellung aus zu groß gewachsenen Zellen, aufgrund von fehlender Inhibition
78
Benigne Tumore
langsames, verdrängendes, abgegrenztes Wachstum ohne Rezidiv und Metastasierung (Verbreitung)
79
Fibrom
BGW
80
Lipom
Fettgewebe
81
Chondrom
Knorpelgewebe
82
Angiom
Blutgefäße
83
Meningeom
Hirn- oder RM-Häute
84
Maligne Tumore
schnelles, infiltrierendes, destruierendes unabgegrenztes Wachstum mit Rezidiv und Metastasierung
85
Sarkom
BGW, Muskelgewebe, Knochengewebe