PNF Flashcards

(38 cards)

1
Q

Propriozeption

A

Wahrnehmung der Körperabschnitte in Relation zur Schwerkraft im Raum

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2
Q

Welche drei Personen erfanden wann das Prinzip von PNF ?

A

Dr. Herman Kabat (Neurophysiologe) und Maggie Knott erfanden das Prinzip in den 1940er Jahren. 1954 schrieben Maggie Knott und Dorothy Voss dann das erste PNF-Buch.

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3
Q

Auf welchen 5 philosophischen Pfeilern basiert PNF?

A
  • “positive approach” = schmerzfreier Behandlungsansatz bei dem alle Potentiale des Patienten in erfüllbaren Aufgaben genutzt und verstärkt werden
  • höchste funktionelle Behandlung der Einschränkung im Sinne des ICF
  • intensives Training bei optimaler Intensität, beim dem das motorische Lernen und das eigene Training des Patienten durch dessen eigene Partizipation gefödert wird
  • alle Faktoren die den Menschen betreffen mit einbeziehen
  • motorisches Lernen und motorische Kontrolle nutzen
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4
Q

Feedforward

A

Nervensystem sammelt Info über Inpusystem und formt daraus Bewegung

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5
Q

Feedback

A

Aufgenommene Info zur Kontrolle, ob geplante Bewegung funktioniert

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6
Q

Propriozeptoren

A

Druck, Zug, Vibration aufgenommen durch die Muskelspindel und das Golgi-Sehnenorgan

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7
Q

Kortikale Repräsentation

A

Jede Bewegung hat ein bestimmtes Hirnareal

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8
Q

Neuroplastizität

A

Neuronen bauen sich in Abhängigkeit ihrer Aktivität um

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9
Q

Summation

A

Kombination aus Stimuli

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10
Q

Irradiation

A

Überfluss von Nervenimpulsen, die zur Kontraktion oder Inhibition vom Antagonisten führen

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11
Q

Was bedeutet Pattern in der Physiotherapie?

A

Ein spezifischer Begriff, der sich auf Bewegungsmuster bezieht

Pattern beschreibt die Art und Weise, wie Bewegungen in der Therapie ausgeführt werden.

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12
Q

Was sind die zwei Arten von Irradiation in der Physiotherapie?

A
  • Fazilitierend (Kontraktion)
  • Inhibierend (Relaxation)

Diese Wirkungen sind entscheidend für die Behandlung von Muskelverspannungen.

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13
Q

Was ermöglicht ein optimaler Widerstand?

A
  • Förderung Muskelfunktionsfähigkeit
  • motorisches Lernen und Bewegungskontrolle
  • Wahrnehmung der Bewegung
  • Kräftigung der Muskulatur
  • reziproke Hemmung zur Entspannung der Muskeln
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14
Q

Was sind die Ziele der motorisierten Gelenkbewegung?

A
  • Förderung der Bewegungsfähigkeit
  • Kräftigung der Muskulatur

Motorisierte Bewegungen können helfen, die Gelenkfunktionen zu verbessern.

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15
Q

Was ist der Zweck der rezidivierenden Behandlung?

A

Um die Muskulatur zu stärken

Diese Behandlungsmethode zielt darauf ab, die Muskelkraft nachhaltig zu erhöhen.

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16
Q

Was versteht man unter Bodymechanik?

A

Optimaler Stand des Therapeuten bei optimaler Lagerung des Patienten

Dies ist entscheidend für die Effektivität der Therapie.

17
Q

Was bedeutet Führungswiderstand in der Therapie?

A

Widerstand zum Wiedererlernen

Führungswiderstand hilft Patienten, Bewegungsabläufe neu zu erlernen.

18
Q

Was ist der Zweck von intensivem Widerstand?

A

Kräftigung und Irradiation

Intensiver Widerstand wird verwendet, um die Muskulatur zu stärken.

19
Q

Was ist ein verbaler Stimulus in der Therapie?

A

Ein akustischer Reiz, der den Patienten entspannten oder motivieren kann. Es handlet sich dabei um Kommandos!

Verbale Stimuli helfen, die Muskelaktivität zu steuern.

20
Q

Was ist der Zweck eines visuellen Stimulus?

A

Externer Fixpunkt sorgt für KSP-Verlagerung

Visuelle Stimuli unterstützen die korrekte Ausführung von Bewegungen.

21
Q

Welche Grundverfahren der IPNFA gibt es?

A
  • Muster / Pattern
  • Timing
  • Bodymechanik
  • Irradiation
22
Q

Welche Grundprinzipien nach der IPNFA gibt es?

A
  • optimaler Widerstand
  • taktiler, verbaler, visueller Stimulus
  • Traktion und Approximation
  • Stretch (Stimulus & Reflex)
  • zeitliche und räumliche Summation
23
Q

Was ist Traktion und wofür wird sie genutzt?

A

Zug aus dem Gelenk raus

  • erhöht Input an Propriozeptoren die an den Gelenken liegen
  • Kokontraktion im Synergisten oder Agonist und Antagonist —> Förderung der intra- und intermuskulären Koordination
24
Q

Beschreiben sie Approximation und ihren Nutzen in der Physiotherapie.

A

Der Druck ins Gelenk

  • erhöhter Input an den Propriozeptoren der Gelenke
  • Kokontraktion im Synergisten oder Agonist und Antagonist —> Förderung der intra- und intermuskulären Koordination
25
Auf welche Weise wird **Stretch** es genutzt?
* als Stimulus —> Vorbereitung der Muskulatur auf Aktivität; stimuliert Kontraktion der Synergisten * als Reflex —> schneller Reflex im RM oder als kraftvolle funktionelle Kontraktion
26
Was sind die **vier progressiven Phasen der motorischen Kontrolle**?
* Skill (vollständige Bewegungsausführung) * Kontrollierte Stabilität (Stabi + Mobi) * Stabilität (Kontrolle gegen Schwerkraft) * Mobilität (Gelenke Bewegen) ## Footnote Diese Prozesse sind entscheidend für die Kontrolle von Bewegungen und Stabilität.
27
Was ist **Motor Learning**?
Prozess, in dem Fertigkeiten in verschiedenen Situationen erlernt werden. ## Footnote Es umfasst das Neulernen, Umlernen und Wiedererlernen von motorischen Fertigkeiten.
28
Nenne den Unterschied von **explizitem** und **impliziertem Lernen**
* explizites Lernen: lernen durch Anweisungen * impliziertes Lernen: unbewusstes Lernen durch Erfahrungen
29
Nenne die drei Phasen des Motor Learnings.
* 1. aquisition = Erwerb * 2. retention = Beibehaltung * 3. transfer = Übertragung
30
Wie erlernt man eine **motorische Fähigkeit**?
* 1. Kognitiv: bewusstes Verständnis für Bewegung * 2. Assoziativ: Ablauf bekannt und steuerbar * 3. automatisiert: automatische Anwendung der Fähigkeit ## Footnote Diese drei Phasen müssen durchlaufen werden, um eine motorische Fähigkeit zu erlernen.
31
Was versteht man unter **motorischer Kontrolle**?
Konzept, in dem die beherrschten psychischen und physischen Funktionen von zentralen Befehlen und spinalen Reflexen kontrolliert wird
32
Welche **Gangphase** gehört zu welchem **Beinmuster** ?
Standbeinphasen: Extensionsmuster Schwungbeinphasen: Flexionsmuster **Initial contact** bis **frühe mid stance** = Ext-Add-AR **späte mid stance** bis **terminal stance** = Ext-Abd-IR **pre swing** und **inital swing** = Flex-Abd-IR **mid swing** und **terminal swing** = Flex-Add-AR
33
Welche **Beckenmuster** gibt es?
Anteriore Elevation ("zum Bauchnabel") - Posteriore Depression ("Gesäß zur Ferse schieben") Posteriore Elevation ("zur LWS schieben") - Anteriore Depression ("zu den Zehen schieben")
34
Welches **Beinmuster** gehört zu welchem **Beckenmuster**?
35
Was ist die **Replikation** und wofür wird sie genutzt?
Das "Nachstellen" der Endposition erst passiv/assistiv, dann mit einem isometrischen Widerstand und dann aktiv. * Vermitteln der Endposition (Förderung der kognitiven Lernphase) * Befund: Quantitive und Qualitative Bewertung einer Bewegung
36
Was ist die **agonistische Umkehr (Kraft)** und wofür wird sie genutzt?
Muskelarbeit in einem Muster entgegen eines Widerstandes. Wird je nach Verfassung des Patienten erst isometrisch, dann exzentrisch und dann konzentrisch ausgeführt. * Muskelkräftigung * Förderung des aktiven Bewegungsausmaßes durch Exzentrikförderung * Verbesserung der exzentrischen Kontrolle für dynamische Stabilität
37
Was ist die **Rhythmische Bewegungseinleitung** und wofür wird sie genutzt?
Die rhythmische Wiederholung eines Musters von passiv nach assistiv, resistiv und dann aktiv. * Erlernen einer Bewegung * Habituation einer Bewegung die zuvor schmerzhaft war * Tonusregulierung durch reziproke Hemmung * Normalisierung der Bewegungsgeschwindigkeit
38
Warum eignet sich der **mod. Bärenstand** häufig als ASTE?
Fordert und Fördert den Patienten mehr da: * erhöhter Aufwand gegen Schwerkraft * Sicherheit trotz Hilfsmittel * vestibuläres Training * Rumpfaktivierung * stretch auf M. erectus spinae und nicht-kontraktile Strukturen