Hygiene Flashcards

(34 cards)

1
Q

Was ist die Definition von Hygiene?

A

Wissenschaft und Praxis zur Erhaltung der Gesundheit und Sauberkeit

Hygiene umfasst Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten und Förderung des Wohlbefindens.

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2
Q

Nenne die Maßnahmen zur Hygiene.

A
  • Vorbeugung von Krankheiten
  • Förderung von Wohlbefinden
  • Vermeidung von Infektionen

Diese Maßnahmen werden durch Kontrolle von Umwelteinflüssen und persönliche Sauberkeit erreicht.

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3
Q

Was umfasst die persönliche Hygiene?

A

Körperpflege

Persönliche Hygiene ist ein wichtiger Aspekt der allgemeinen Hygiene.

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4
Q

Was bedeutet Umwelthygiene?

A

Saubere Umgebung auf Arbeit und Zuhause

Umwelthygiene trägt zur allgemeinen Gesundheit bei.

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5
Q

Was ist das Ziel der Lebensmittelhygiene?

A

Sicherer Umgang mit Lebensmitteln

Lebensmittelhygiene ist entscheidend zur Vermeidung von lebensmittelbedingten Krankheiten.

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6
Q

Was ist die Hauptaufgabe der Krankenhaushygiene?

A

Sterilität im Krankenhaus

Krankenhaushygiene ist wichtig zur Vermeidung von Infektionen im Gesundheitswesen.

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7
Q

Was fördert die Psychohygiene?

A

Förderung der mentalen Gesundheit (Stressreduktion)

Psychohygiene ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden.

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8
Q

Was beschreibt die Sozialhygiene?

A

Existenz eines sozialen Umfeldes

Sozialhygiene bezieht sich auf das Empfinden eines geeigneten Platzes in der Gesellschaft.

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9
Q

Was ist die Gefährdungsbeurteilung?

A

Prozess des Betriebes zur Beurteilung des Infektionsrisikos des Personals

Ziel ist es, geeignete Maßnahmen zur Gefährdungsverringerung zu treffen.

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10
Q

Was beinhaltet ein Hygieneplan?

A

Sammlung aller Arbeitsanweisungen/Maßnahmen zum Thema Hygiene

Der Hygieneplan dient der strukturierten Umsetzung von Hygienemaßnahmen.

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11
Q

Was bedeutet Multiresistenz?

A

Bakterium mit mehr als 4 Antibiotikagruppenresistenzen

Beispiele sind: MRSA (Staphylococcus aureus), VRE/LRE (Enterokokken), Darmbakterien (Enterobacterales).

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12
Q

Was ist eine nosokomiale Infektion?

A

„Im Haus erworbene“ Infektion

Kann durch ca. 50% aller Hygienemaßnahmen verhindert werden.

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13
Q

Was umfasst die Risikobewertung?

A

Analyse und Bewertung von Infektionsrisiken für Patienten

Bei Bedarf werden Maßnahmen im Hygieneplan festgelegt.

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14
Q

Was ist eine Bündelstrategie?

A

Evidenzbasierte Hygienemaßnahmen, die 2013 von der KRINKO entwickelt wurden

Dient der leicht verständlichen Schulung und Dokumentation.

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15
Q

Was beschreibt der Behandlungspfad?

A

Weg eines Patienten von der Aufnahme bis zur Therapie:

  1. Erstdiagnose
  2. Anordnung weiterer diagnostischer Maßnahmen
  3. kalkulierte Therapie
  4. stationäre Betreuung
  5. weiterführende Diagnostik
  6. Anpassung der Therapie
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16
Q

Was muss bei Verdacht, Erkrankung oder Tod gemeldet werden?

A
  • Infektionskrankheit
  • mikrobiell bedingte Lebensmittelvergiftung
  • Tollwutbedingte Verletzung durch Tiere
  • übermäßige Impfreaktionen

Meldung erfolgt an das Gesundheitsamt.

17
Q

Wer meldet bei Verdacht auf eine Infektionskrankheit?

A
  • Arzt
  • Labor
  • Einrichtungen, die Schnelltests durchführen

Diese Personen sind verpflichtet, Meldungen an das Gesundheitsamt zu machen.

18
Q

Was entscheidet das Gesundheitsamt nach einer Meldung?

A
  • Tätigkeitsverbot
  • Maßnahmen zum Infektionsschutz

Das Gesundheitsamt trifft Entscheidungen zur Eindämmung von Infektionen.

19
Q

Welche Krankheiten sind nicht-namentlich meldepflichtig?

A

sexuell übertragbare Krankheiten

Diese Krankheiten müssen nicht namentlich gemeldet werden.

20
Q

Was ist die Landeshygieneverordnung (LHV)?

A

Bundeslandeigene Hygienerichtlinie zur spezifischen Ergänzung des IfSG auf Landesebene

Die LHV regelt Hygienestandards auf Landesebene.

21
Q

Was ist die Hygienekommission?

A

Zentrales Gremium in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Besteht aus unterschiedlichen Mitarbeitenden zur Umsetzung des IfSG und der LHV.

22
Q

Nennen Sie die Aufgaben der Hygienekommission (nach RKI).

A
  • Organisation des Hygienemanagements
  • Erstellung von Hygieneplänen
  • Festlegung von Mitteln und Bereitstellung von Personal
  • Hygieneedukation der Mitarbeitenden
  • Überwachung des Auftretens von Infektionskrankheiten und Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung

Diese Aufgaben sind entscheidend für die Hygiene in Einrichtungen.

23
Q

Was sind die Risikogruppen für Erreger?

A
  • Risikogruppe 1: Harmlose oder nur extrem seltene Krankheitserreger
  • Risikogruppe 2: Krankheitserreger, durch Basishygiene sind Infektionen jedoch zu verhindern, Therapie gut möglich
  • Risikogruppe 3: Erreger schwerer Krankheiten, jedoch nicht über die Luft übertragbar, durch Basishygiene können Infektionen verhindert werden
  • Risikogruppe 4: Erreger schwerer Krankheiten, Therapie schwer möglich, Sondermaßnahmen erforderlich

Die Einteilung hilft bei der Risikobewertung von Krankheitserregern.

24
Q

Definiere die Schutzstufen für Tätigkeiten.

A
  • Schutzstufe 1: Kontakt mit Patienten, aber nicht deren Körperflüssigkeiten, einfache Untersuchungen
  • Schutzstufe 2: Kontakt mit Körperflüssigkeiten, jedoch ohne besondere Infektionsgefahr
  • Schutzstufe 3: Regelhafter Umgang mit Erregern der Risikogruppe 3, besondere Verletzungsgefahr
  • Schutzstufe 4: Tätigkeit in Bereichen mit Erregern der Risikogruppe 4

Diese Stufen definieren den Grad der Exposition gegenüber potenziell infektiösen Materialien.

25
Nenne Beispiele für **Risikogruppe 1**.
* Bierhefe * andere lebensmittelveredelnde Mikroorganismen * Teile der Hautflora ## Footnote Diese Erreger sind in der Regel harmlos.
26
Nenne Beispiele für **Risikogruppe 2**.
* Staphylococcus aureus * Darmbakterium * Pseudomonas * Legionellen * Acinetobacter * Clostridioides Difficile * Influenzaviren * Candida species * Krätzmilben ## Footnote Diese Erreger können Infektionen verursachen, sind aber durch Basishygiene kontrollierbar.
27
Nenne Beispiele für **Risikogruppe 3**.
* Hepatitis B & C * HIV * Typhus * Paratyphus ## Footnote Diese Erreger erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen, da sie schwerwiegende Krankheiten verursachen können.
28
Nenne Beispiele für **Risikogruppe 4**.
* Mycobacterium tuberculosis * SARS-CoV-2-Virus * Ebolavirus und andere hämorrhagische Viren ## Footnote Diese Erreger sind extrem gefährlich und erfordern spezielle Schutzmaßnahmen.
29
Was sind Beispiele für Tätigkeiten in **Schutzstufe 1**?
* Empfang * Patienten führen * EKG * EEG * Thorax-Röntgen * Abtasten eines schmerzenden Gelenks ## Footnote Diese Tätigkeiten beinhalten keinen Kontakt mit Körperflüssigkeiten.
30
Was sind Beispiele für Tätigkeiten in **Schutzstufe 2**?
* Inkontinenzmaterial wechseln * Wundversorgung * Injektionen * Intubation * Assistenz bei OP ## Footnote Diese Tätigkeiten beinhalten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, jedoch ohne besondere Infektionsgefahr.
31
Was sind Beispiele für Tätigkeiten in **Schutzstufe 3**?
* Arbeit auf der Tuberkulosestation * verletzungsintensive Operationen (z.B. Sternumverdrahtung) ## Footnote Diese Tätigkeiten erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen aufgrund des Umgangs mit Risikogruppe 3 Erregern.
32
Was sind Beispiele für Tätigkeiten in **Schutzstufe 4**?
* Pflege von Patienten mit Infektionen mit dem Ebolavirus und anderen hämorrhagischen Viren ## Footnote Diese Tätigkeiten erfordern höchste Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der Gefährlichkeit der Erreger.
33
Was ist ein **Hygieneplan**?
Sammlung aller Arbeitsanweisungen/Maßnahmen zur Erkennung, Vermeidung und Bekämpfung von Infektionen in einer Einrichtung (Krankenhaus, Pflegeheim usw.) ## Footnote Der Hygieneplan wird von einer Hygienefachkraft in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaushygieniker erstellt.
34
Nenne die **zehn Schritte** zur Erstellung eines Hygieneplans.
* Risikoanalyse * Risikobewertung * Rechts- und Empfehlungsanalyse * Literaturstudium * Ortsbegehung zur Umsetzungsplanung * Maßnahmenplanung * Entwurf einer Arbeitsanweisung * Inkraftsetzung der Arbeitsanweisung durch Geschäftsführung * Bekanntgabe und Schulung der Mitarbeiter * Kontrolle der Durchführung und der Wirksamkeit ## Footnote Diese Schritte sind notwendig, um einen effektiven Hygieneplan zu entwickeln und umzusetzen.