Allgemein Flashcards

(12 cards)

1
Q

Beschreiben Sie ein bekanntes Persönlichkeitsmodell

A

Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP)
- wurde für Personalauswahl, Personalentwicklung & Potenzialanalysen entwickelt
- umfasst berufliche relevante Persönlichkeitsdimensionen
- hohe Validität
- direkter Bezug zum Arbeitskontext
- hohe Akzeptanz bei Unternehmen
- wird in Personaldiagnostik & Coaching verwendet

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2
Q

Gründe bzw. Vorteile die für neben der kognitiven Leistungen auch Persönlichkeit zu erfassen.

A
  • Intelligenztest sind gute Prädiktoren für Lern & Problemlösefähigkeit
  • Persönlichkeit ergänzt diese zusätzlich durch Arbeitsverhalten z.b Motivation & Teamfähigkeit
  • Vorhersage soziale & motivatonaler Kompetenzen
  • Person-Job und Person-Organisation-Fit
  • Gute Passung erhöht Arbeitszufriederheit, Leistung und Bindung
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3
Q

Persönlichkeitstheoretiker/Persönlichkeitsmodelle & dazugehörige Fragebogen

A
  • Big Five: NEO-PI-R, FPI
  • Eyseck Persönlichkeitsmodell: MPI, EPI
  • Cattell: 16PF
  • arbeits&motivationalbezogene: BIP, OPQ32
  • Typologien: MBTI
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4
Q

Schwierigkeiten welche zu betrachten sind bei Persönlichkeitserfassung

A
  • Verfälschbarkeit: soziale Erwünschtheit
  • Kontextabhängigkeit von Verhalten: Persönlichkeit beschreibt Dispositionen, kein festes Verhalten
  • Rechtliche ANfoderungen: Nur berufsrelevante Konstrukte rufen erfasst werden (DIN)
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5
Q

Instrumente der Personalauswahl

A
  • Vorauswahl: Online-Screening-Fragen
  • Selbstauskunft durch Fragebögen
  • Psychometrische Tests: Leistungstests & Persönlichkeitsfragebögen
  • Fremdurteil: Assessment-Center: Rollenspiele, Fallbeispiel
  • Interviews: Verhaltensbezogene Fragen
  • Simulation & Arbeitsprobe: Kurzpräsentation
  • Projektive Testverfahren
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6
Q

Positionierung bezüglich psychometrischen Testverfahren in Personalauswahl

A

Leistungstests:
- höchste prognostische Validität zur Vorhersage: Beruflicher Leistung, Trainingserfolg & Lernfähigkeit
- fairer Vergleichbarkeit bei großen Bewerberzahlen
- gut vor Vorauswahl
Persönlichkeitsfragebögen:
- Erfassen: Arbeitsstil, Motivation, soziale Kompetenz, Belastung
- Sinnvoll wenn wissenschaftlich fundiert (BIP)
- Einschränkungen: Verfläschbarkeit durch soziale Erwünschtheit
Kombination sinnvoll: Leistung erklärt, was jemand kann & Persönlichkeit, wie jemand arbeitet

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7
Q

Welche Einsatzmöglichkeiten ergeben sich für Persönlichkeitfragebögen und wo sind diese unproblematisch und ernstzunhehmende Schwierigkeiten zu erwarten?

A

Einsatz: Personalauswahl, Coaching, Personal & Führungskräfteentwicklung, Teamentwicklung
Unproblematisch: im weichen Setting
z.b Coaching, Personalentwicklung -> soziale erwünschtheit ist gering
Problematisch: im harten setting
z.b Personalauswahl, Potenzialanalysen -> hohe soziale Erwünschtheit zu erwarten

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8
Q

Wie unterscheidet man Trait-Modelle von sog. Typenmodelle? Benennen sie jeweils ein Beispiel sie jeweils ein Beispiel:

A
  • Trait-Ansatz: Normalverteilung, der Durchschnitt ist durchschnittlich, Kontinuierliche Skala, Dimensionale Betrachtung
    -> jeder Mensch hat unterschiedliche Ausprägungen z.b Big Five
  • Typen-Ansatz: Es gibt kein Mittelwert, sondern ein Scheidepunkt -> individuelle Präferenzen, Dichotomie/Präferenzen, Kategoriale Einteilung
  • entweder oder
  • starke Vereinfachung
    z.b MBTI
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9
Q

Vorteile und Nachteile von Online verfahren

A

Vorteile: Effizienz & Skalierbarkeit, hohe Standardisierung, Zeit & Räumliche Flexibilität, Kosten & Ressourcensparend, schnelle Entscheidungsfindung
Nachteile: Identitätssicherung & Betrugsrisiko, Technische Voraussetzung, Datenschutz, Testfairness und diaiglate Ungleichheit, Item können nicht geschützt werden

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10
Q

idealtypische Lösungen für professionelle Personauswahl

A
  1. Vorauswahl durch online-screening verfahren oder Intelligenztests -> kostengünstig und Reduktion der Bewerberzahl
  2. Strukturierte Interviews. Verhaltensbezogene Fragen (Biografie und situativ)
  3. Assessment Center: Arbeitsprobe, Fallstudie: Transferfähigkeit, soziale Kompetenzen, Selbstreflexion
  4. Feedback und Evaluation
    ACHTUNG AUF Qualitätssicherung achten! (DIN 33430)
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11
Q

Welche Entscheidungen sind zu treffen um Tests miteinander vergleichbar zu machen?

A
  • Einheitliche Bezugsebene: Testergebnisse müssen auf dieselbe Referenzgruppe bezogen werden
  • Transformation der Rohwerte: Rohwerte sind Testabhängig und nicht direkt vergleichbar -> Umrechnen in Normwerte
  • Gleiche Skalierung: Verwendung der selben Normskalen
  • Vergleichbare Güte
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12
Q

Skalierungsmöglichkeiten?

A

z–wert, t-wert, c-werte, stanine-skala, Prozentränge, IQ-Werte
Bevorzugt: T-werte, weil:
- intervallskaliert
- erlaubt direkten vergleich
- leicht verständlich

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