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(121 cards)

1
Q

Was ist Sortiment

A

Sortimentdie Gesamtheit aller Waren und Dienstleistungen eines Großhändlers anbietet

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2
Q

Was ist Sorte

A

die kleinste Einheit innerhalb der Sortimentspyramide

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3
Q

Was ist Artikel?

A

Sorten, die sie nur nach Farben, Größen, Gewicht unterscheiden werden zu Artikel zusammengefasst.

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4
Q

Was ist Warengruppe

A

Die Warengruppe: Ebene der Sortimentspyramide fasst ähnliche Artikel zusammen

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5
Q

Was ist Warenbereich

A

viele warengruppe werden zu einem Warenbereich zusammengefasst

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6
Q

Nennen Sie die korrekte Reihenfolge der Sortimentspyramide von der kleinsten zur größten Einheit. (mit Beispiele)

A

Sorte: La variante más específica: talla / color / peso / modelo exacto → “Nike Air Zoom Pegasus 41, Damen, Größe 38, Farbe schwarz”
“Kettlebell 16 kg, schwarz”
Artikel: Nike Air Zoom Pegasus 41, Kettlebell
Warengruppe: Laufschuhe, Fitnessgeräte
Warenbereich: Warenbereich: Fitness/ training, Outdoor, Wandern, Wintersport, Sportbekleidung
ojo! tener en cuenta el warengattung y el warenart = sorte, artikel, warenart, warengattung (nach Zweck), gruppe und bereich

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7
Q

Was versteht man unter dem Kernsortiment eines Unternehmens?

A

Das Grundsortiment, mit dem der Hauptumsatz erzielt wird. (Dauerbrenner: Laufschuhe; Fußbälle)

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8
Q

Welchem Zweck dient das Randsortiment?

A

Es ergänzt und rundet das Kernsortiment ab (Cross-Selling). (z. B. Ballpumpen zu Fußbällen). Geringer Umsatzanteil.

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9
Q

Definition: Rahmensortiment (nach Umsatz)

A

Basis-Sortiment zur Abrundung der Auswahl (z. B. Basic-Sportshirts in Standardfarben), dauerhaft vorhanden, aber kein Top-Umsatz.

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10
Q

Beispiele Sortimentpyramide

A

Warenbereich: Warenbereich: Fitness/ training, Outdoor, Wandern, Wintersport, Sportbekleidung
→ Warengruppen: Hanteln/Kettlebells, Matten, Geräte, Zubehör
Running
→ Warengruppen: Laufschuhe, Laufbekleidung, Laufzubehör
Sorte: “Adidas Fußballschuh Predator, Größe 43, Farbe rot”
Artikel: “Adidas Predator Fußballschuh” (tallas/colores)

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11
Q

Was versteht man unter “Probesortiment” (nach Sortimentaufbau)

A

Artikel, die testweise für begrenzte Zeit zur Prüfung der Nachfrage eingeführt werden ( Smart-Skipping-Rope mit App)

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12
Q

Was kennzeichnet ein Aktionssortiment?

A

Artikel, die für eine zeitlich befristete Aktion (z. B. Sonderpreise) angeboten werden. (Fitness Woche)

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13
Q

Wie bezeichnet man Artikel, die aufgrund der Jahreszeit nachgefragt werden?

A

Saisonsortiment (Winter: Skihandschuhe; Sommer: Schwimmbrillen).

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14
Q

Was ist Auslaufsortiment

A

Auslaufsortiment Artikel, die aus dem Sortiment genommen werden und abverkauft werden

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15
Q

Sortimentsumfang: Breite und Tiefe: Was ist Breite?

A

Viele verschiedene Warengruppen.
Running, Fußball, Fitness, Outdoor, Schwimmen.

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16
Q

Schmales Sortiment?

A

Nur eine oder wenige Warengruppen.
Fachgeschäft nur für “Running” (Laufschuhe + Zubehör).

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17
Q

Was beschreibt die Sortimentstiefe?

A

Viele Artikel/Sorten innerhalb einer Gruppe.
Warengruppe Laufschuhe: Modelle Pegasus, Ultraboost, Asics Gel in allen Farben/Größen.

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18
Q

Flaches Sortiment?

A

Wenige Artikel/Sorten innerhalb einer Gruppe.
Nur 2–3 Basismodelle Laufschuhe in Standardgrößen/Farben.

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19
Q

Ein Fachgeschäft mit nur einer Warengruppe, aber extrem vielen Modellen und Farben, hat ein _____ Sortiment.

A

schmales und tiefes

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20
Q

Ein Warenhaus mit vielen Warengruppen, aber jeweils nur wenigen Basisartikeln, hat ein _____ Sortiment.

A

breites und flaches

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21
Q

Sortiment Schmales

A

Nur eine oder wenige Warengruppen.
Fachgeschäft nur für “Running” (Laufschuhe + Zubehör).

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22
Q

Was ist Bedarfsermittlung?

A

systematische Ermittlung, welche Waren/Dienstleistungen benötigt werden und in welcher Menge, Qualität und zu welchem Zeitpunkt – als Grundlage für Sortimentsgestaltung

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23
Q

Welcher Zielkonflikt besteht bei der Bedarfsplanung?

A

Hohe Lieferbereitschaft (Servicegrad) bei gleichzeitig niedrigen Lagerkosten (Vermeidung von Kapitalbindung/Überbeständen)

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24
Q

Nennen Sie zwei interne Datenquellen für die Bedarfsermittlung.

A

Umsatzstatistik und Lagerbestandsdaten.

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25
Nennen Sie zwei externe Informationsquellen für die Bedarfsermittlung.
Marktberichte und Trends
26
Was ist der Unterschied zwischen warenabhängigen und kundenbezogenen Dienstleistungen?
Warenabhängige Services beziehen sich direkt auf das Produkt, kundenbezogene bieten allgemeinen Komfort/Vorteile für Kunden
27
Geben Sie ein Beispiel für eine warenabhängige Dienstleistung bei Global-Sport.
Reparaturservice (z. B. Reißverschluss an Sportjacke, defekte Schnalle am Rucksack) Wartung/Service für Fitnessgeräte (z. B. Laufband, Heimtrainer) Besaitungsservice für Tennisschläger (si Global-Sport Racketsport führt) Montage/Einrichtung (z. B. Basketballkorb montieren) Garantie-/Servicevertrag bzw. Wartungsvertrag für Geräte (B2B z. B. für Fitnessstudio/Schule)
28
Geben Sie ein Beispiel für eine kundenbezogene Dienstleistung.
Beratung (z. B. Laufschuh-/Größenberatung, Auswahl nach Einsatzbereich) Lieferservice / Zustellung (insbesondere B2B: Vereine, Schulen, Firmen) Click & Collect / Online-Reservierung Retouren-/Umtauschservice (klare Abwicklung) Finanzierung/Leasing (v. a. für teure Geräte im B2B: Fitnessgeräte, Vereinsausstattung) Zahlungsziel / Kundenkredit (B2B: „Zahlbar in 30 Tagen“) Vereins-/Teamservice (Sammelbestellungen, Bedruckung von Trikots als Dienstleistung)
29
Was ist die Kernaufgabe eines Warenwirtschaftssystems (WWS)?
Die Planung, Steuerung und Kontrolle des Warenflusses (Beschaffung, Lager, Verkauf).
30
Unterscheiden Sie Stammdaten von Bewegungsdaten im WWS.
Stammdaten ändern sich selten, konstant, Bewegungsdaten entstehen bei jeder Transaktion und ändern sich ständig.
31
Beispiel für Stammdaten im WWS:
Artikelnummer, Lieferantenadresse oder Kundenname.
32
Beispiel für Bewegungsdaten im WWS:
Bestellmenge, Wareneingangsdatum oder Verkaufsbelegnummer.
33
Welches System steuert die Logistik, Finanzen und Personal ganzheitlich?
Ein **ERP-System** (Enterprise Resource Planning) integriert verschiedene Geschäftsprozesse und ermöglicht eine effiziente Verwaltung von Ressourcen. ## Footnote ERP-Systeme helfen Unternehmen, ihre Abläufe zu optimieren und Daten zentral zu verwalten.
34
Was ist der Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit?
Datenschutz schützt die Privatsphäre (Recht); Datensicherheit schützt Daten technisch vor Verlust/Zugriff.
35
Nennen Sie die kleinste Einheit der Datenspeicherung.
Das Zeichen.
36
Wie ist die Hierarchie der Datenspeicherung aufgebaut?
ZeichenDatenfeld Datensatz Datei Datenbank.
37
Was versteht man unter Substitutionsgütern?
Produkte, die sich aufgrund des gleichen Nutzens gegenseitig ersetzen können. (Laufschuhe für Trainingsschuhe)
38
Was versteht man unter Komplementärgütern?
Produkte, die sich ergänzen und meist zusammen nachgefragt werden (z. B. Fußball und Ballpumpe).
39
Produktlebenszyklus: Einführungsphase und Maßnahmen
Geringer Umsatz, hohe Werbekosten, oft Verlust. Test als Probesortiment, intensive Beratung/Marketing, vorsichtige Bestandsplanung.
40
Produktlebenszyklus: Wachstumsphase und Maßnahmen
Starker Umsatzanstieg, Erreichen der Gewinnzone. Lieferbereitschaft sichern (Bestände hochfahren), Sortimentstiefe ausbauen.
41
Produktlebenszyklus: Reifephase und Maßnahmen
Umsatz wächst langsamer, höchster Wettbewerb. Bestände via WWS optimieren, Differenzierung durch Produktpalete oder Eigenmarken.
42
Beschreib die Sättigungsphase und die Maßnahme
Sättigungsphase erreicht der Umsatz seinen Höchststand bei verschärftem Preiswettbewerb (Preisdruck). Maßnahmen: Produktverjüngung (Design/Material) oder Nachfolgeprodukt listen.
43
Welche Maßnahme ist in der Degenerationsphase eines Produkts sinnvoll? und was ist?
Rückläufiger Umsatz und Gewinn. Bestellmengen reduzieren, Einleitung Abverkauf (Auslaufsortiment). Rückgang
44
Was ist das Ziel der Sortimentspolitik?
Sämtliche Entscheidungen über die Zusammensetzung des Waren- und Dienstleistungsangebots zu treffen.
45
Was sind die Einflussfaktoren für die Sortimentgestaltung
Wirtschaftlich, Rechtlich und Umweltverträglichkeit & Nachhaltigkeit
46
Was versteht man unter "Einfluss Wirtschaftliche Aspekte?
(Rentabilität): (lohnt sich die Aufnahme des neuen Produkts?) Ein Sortiment muss wirtschaftlich sinnvoll sein. Vor der Aufnahme neuer Artikel/Waren­gruppen werden Deckungsbeitrag, Kosten, Kapitalbindung und die Gewinnschwelle (Break-even-Point) geprüft.
47
Wie lautet die Formel für den Deckungsbeitrag (DB)?
$DB = Verkaufspreis - variable Kosten$ zur Kostendeckung beiträgt und ob er wirtschaftlich sinnvoll ist.
48
Was gibt die Gewinnschwelle (Break-even-Point) an?
Die Absatzmenge, ab der die Erlöse genau die Gesamtkosten decken.
49
Warum ist ein hoher Lagerbestand (Übersortiment) wirtschaftlich kritisch?
Er führt zu hoher Kapitalbindung und steigenden Lagerkosten.
50
Was versteht man unter "Produktpolitik des Herstellers"
Hersteller beeinflussen die Sortimentsgestaltung durch Produktinnovation (neue Produkte zu entwickeln), Produktvariation (Produkte verändern) und Produktelimination (Produkte aus dem Markt zunahmen) Der Großhandel muss sein Sortiment entsprechend anpassen (Nachfolger aufnehmen, Abverkauf planen).
51
Nennen Sie drei Kriterien für die Liefererauswahl. (auch wirtschaftliche Aspekt)
Preis/Konditionen, Qualität/Reklamationsquote und Lieferzuverlässigkeit.
52
Rechtliche Aspekte für die Sortimentgestaltung
Bei der Sortimentsgestaltung müssen Gesetze/Normen eingehalten werden
53
Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Sortimentsgestaltung?
Bevorzugung umweltfreundlicher Materialien, recyclingfähiger Verpackungen und fairer Lieferketten.
54
Wofür steht das EMAS-Logo?
Für ein EU-Öko-Audit-System zur systematischen Verbesserung der Umweltleistung. Es unterstützt nachhaltige Entscheidungen
55
Was bestätigt das CE-Kennzeichen auf einem Produkt?
Dass das Produkt die geltenden EU-Vorgaben hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit erfüllt.
56
andere Nachhaltige Kennzeichen
Blauer Engel: Kennzeichnet Produkte, die im Vergleich umweltfreundlicher sind. EU Ecolabel (Euroblume): Kennzeichnet Produkte, die über den Lebenszyklus eine geringere Umweltbelastung verursachen. OEKO-TEX: Bestätigt, dass Textilien auf Schadstoffe geprüft sind und Grenzwerte einhalten. Stiftung Warentest: Testet Produkte unabhängig und bietet eine Orientierungshilfe für den Kauf. Fairtrade: Kennzeichnet Produkte, die unter fairen Arbeits- und Handelsbedingungen hergestellt werden.
57
Unterscheiden Sie Diversifikation und Differenzierung. (Sortimentsverängerung Maßnahmen?
Diversifikation nimmt neue Warengruppen auf __ zusätzlich Fitnessgeräte, Neue Dienstleistungen anbieten (Wartungsvertrage) Differenzierung vertieft eine bestehende Warengruppe. —- Sortimentsteiefe erhöhen, mehr Varianten, Service differenzieren Beratung
58
Sortimentskontrolle instrumente
Sortimentskontrolle: Fehlverkauf vs. Nichtverkauf, Renner-penner Liste, ABC ANALYSE
59
Was ist ein Fehlverkauf? (Sortimentkontrolle)
Ein Artikel ist im Sortiment gelistet, aber aktuell nicht am Lager vorrätig.
60
Was ist ein Nichtverkauf?
Ein Kunde fragt nach einem Artikel, den das Unternehmen gar nicht im Sortiment führt.
61
Welche Maßnahmen helfen gegen Fehlverkäufe?
Man erhöht/prüft den Meldebestand, disponiert rechtzeitig und überwacht Liefertermine, um die Verfügbarkeit zu sichern.
62
Welche Maßnahmen helfen gegen Nichtverkäufe?
Man prüft, ob der Artikel zur Zielgruppe passt, und testet ihn ggf. als Probe- oder Aktionssortiment
63
Welches Instrument teilt Produkte nach ihrer Verkaufsgeschwindigkeit ein?
Renner-Penner-Liste
64
Was sind Renner (Beispiel + Maßnahme)? und Penner?
Renner sind Artikel mit hoher Absatzmenge (z. B. Trainingsbälle, Teamwear-Basics); man sichert Verfügbarkeit und erweitert ggf. Varianten. Penner sind Langsamdreher mit geringer Absatzmenge (z. B. Nischenprodukte); man reduziert Bestände, macht Abverkauf oder listet sie aus
65
Welche Bedeutung haben A-Güter, B, C?
A-Artikel sind wenige Artikel mit hohem Umsatzanteil (ca. 75% Umsatz); man hält sie immer lieferfähig und betreut sie besonders. Antwort: B-Artikel liegen im Mittelfeld und werden normal disponiert (ca. 20% Umsatz). Antwort: C-Artikel sind viele Artikel mit geringem Umsatzanteil (ca. 5% Umsatz); man prüft kritisch, reduziert Bestände oder bestellt eher auf Nachfrage
66
Was ist die ABC-Analyse (Zweck)?
Sie teilt Artikel nach Umsatz-/Wertanteil ein, um Prioritäten zu setzen und Beschaffung sowie Lagerkosten zu optimieren.
67
Kennzahlekontrolle: Welche Kennzahlen werden typischerweise geprüft?
Man prüft z. B. Lagerumschlag/Lagerdauer, Umsatz/Absatz im Zeitverlauf, Deckungsbeitrag/Marge sowie Retouren- und Reklamationsquote.
68
Was ist der Unterschied zwischen einer Verpackung und einer Packung?
Die Verpackung dient dem Schutz; die Packung dient zusätzlich der Information, Werbung und Markenidentifikation.
69
Nach welchen Kriterien wählt man Verpackungen aus?
Man wählt sie technisch passend (Schutz), ökonomisch sinnvoll (Kosten/Handling) und ökologisch möglichst umweltfreundlich (Material sparen, recycelbar/Mehrweg). | Kostengüngstig, handhaben lässt
70
Definieren Sie Primärverpackung. Sekundör und Tertiär
1Verkaufsverpackung (Primärverpackung) Verpackung direkt am Produkt für den Endkunden (z. B. Trinkflasche in Karton/Folie). 2 Umverpackung (Sekundärverpackung)? fasst mehrere Verkaufsverpackungen zusammen und erleichtert Transport/Präsentation (z. B. Karton mit 12 Trinkflaschen). 3 Transportverpackung (Tertiärverpackung)? dient dem Transport zwischen Handelsstufen und schützt/vereinfacht das Handling (z. B. Versandkarton auf Palette mit Stretchfolie).
71
Was sind Polstermittel? und Packmittel
Packmittel umhüllen oder bündeln die Ware (z. B. Karton, Folie, Beutel Polster dämpfen Stöße und füllen Hohlräume (Luftpolsterfolie)
72
Einweg- und Mehrwegverpackung?
Ein: einmal genutzt und danach entsorgt bzw. recycelt (z. B. Versandkarton). Mehrwegverpackung: mehrfach verwendet und in einen Rücklauf zurückgeführt (z. B. Kunststoffkisten im Lieferkreislauf). Sie reduziert Abfall und ist oft stabiler, erfordert aber Rücktransport, Reinigung und Organisation.
73
Wie lautet die Formel zur Berechnung des Nettogewichts (Reingewicht)?
$Bruttogewicht - Tara = Nettogewicht$
74
Was versteht man unter einem Wartungsvertrag?
Ein Vertrag über regelmäßige Inspektionen und Funktionsprüfungen zur Vermeidung von Ausfällen.
75
Was ist ein Lieferantenkredit?
Das Einräumen eines Zahlungsziels durch den Lieferanten (Kunde zahlt später).
76
Wann lohnt es sich für einen Kunden, Skonto zu ziehen, auch wenn er dafür einen Bankkredit aufnehmen muss?
Wenn die Skontoersparnis größer ist als die Zinskosten des Bankkredits.
77
Wie lautet die Formel für Zinsen beim kaufmännischen Jahr (360 Tage)?
$Zinsen = \frac{Kapital \cdot Tage \cdot Zinssatz}{100 \cdot 360}$
78
Was ist das Hauptmerkmal von Financial Leasing und Operating Leasing?
Operating Leasing: Kurzfristig, kündbar, Risiko beim Leasinggeber. * Financial Leasing: Langfristig, unkündbar während der Grundlaufzeit
79
ist Leasing eine gute option?
Leasing kann die Liquidität schonen, ist aber häufig teurer als der Kreditkauf.
80
Was sind Wertspesen?
Bezugskosten, die nach dem Warenwert verteilt werden (z. B. Versicherung).
81
Was sind Gewichtsspesen?
Bezugskosten, die nach dem Gewicht verteilt werden (z. B. Fracht).
82
Wer trägt die Kosten bei der Lieferklausel 'ab Werk'?
Der Käufer trägt alle Kosten ab dem Lager des Verkäufers.
83
Was bedeutet die Klausel 'frei Haus'?
Der Verkäufer trägt alle Beförderungskosten bis zum Standort des Käufers.
84
Definieren Sie 'Rollgeld'.
Transportkosten für den Vor- oder Nachtransport zwischen Betrieb und Versand- bzw. Empfangsstation.
85
Was versteht man unter 'Verladen'?
Das Aufladen der Ware auf ein Transportmittel am Startpunkt.
86
Ziel Sortimentsanpassung / Sortimentsveränderung
Sie verändert das Sortiment gezielt, um es an Markt und Kunden anzupassen.
87
Übersortiment (Gefahren)
Ein Übersortiment liegt vor, wenn zu viele Artikel geführt werden und dadurch hohe Kapitalbindung sowie Lager- und Abschreibungskosten entstehen.
88
Untersortiment (Gefahren)
Ein Untersortiment liegt vor, wenn zu wenige Artikel angeboten werden, Kundenwünsche nicht erfüllt werden und dadurch Umsatzverluste entstehen.
89
Sortimentsmodification, was ist es und welcher andere Sortimentsmaßnahmen abajo esta
_ Umfang des Sortiments wird verändert. _ Sortimentsbereinigung und Sortimentserweiterung [Diversifikation und Differenzierung]
90
Was ist Sortimentserweiterung und Sortimentsbereinigung
Sortimentserweiterung nimmt neue Artikel auf und vergrößert dadurch das Sortiment. Sortimentsbereinigung entfernt unrentable oder problematische Artikel und verkleinert dadurch das Sortiment.
91
Diversifikation
Sie nimmt eine neue Warengruppe ins Sortiment auf.
92
Differenzierung im Sortiment
Sie erweitert eine bestehende Warengruppe durch zusätzliche Varianten.
93
Sortimentsvariation / Sortimentssubstitution
Sie tauscht Artikel aus, ohne den Sortimentsumfang wesentlich zu verändern.
94
Niveauanpassung
Sie verändert bewusst das Preis- und Qualitätsniveau des Sortiments.
95
Trading-up
Trading-up hebt Qualität und Preisniveau des Sortiments an.
96
Trading-down
Trading-down senkt Qualität und Preisniveau des Sortiments bewusst ab.
97
Sortimentsverjüngung
Sie erneuert das Sortiment, wenn Produkte technisch oder modisch veraltet sind.
98
Stellen Sie fest, welche Überlegungen für diese Maßnahme ausschlaggebend sein kann, das Kernsortiment um eine zusätzliche Warengruppe zu erweitern
Die Global-Sport GmbH erweitert ihr Kernsortiment, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden stärker zu binden, indem sie ein zusätzlich nachgefragtes Sortiment (Rehabilitation/Therapie) anbietet.
99
Erklären Sie 3 finanzielle Auswirkungen für die Global-Sport GmbH, die die Sortimentserweiterung mit sich bringen kann
Zusätzlicher Kapitalbedarf / Kapitalbindung: Für den Aufbau des neuen Sortiments muss Global-Sport Ware finanzieren; dadurch wird Kapital im Lager gebunden und steht weniger für andere Zwecke zur Verfügung. Höhere Lagerkosten: Durch mehr Artikel entstehen zusätzliche Kosten, z. B. Miete/Fläche, Energie, Versicherung und Handling. Mehr Prozess- und Personalkosten (ggf. auch Vertrieb): Neue Warengruppe bedeutet mehr Aufwand in Beschaffung, Datenpflege, Wareneingang, Beratung und Vermarktung; dadurch können Personalkosten und Vertriebs-/Marketingkosten steigen. (Optionaler positiver Effekt, falls gefragt: Bei guter Nachfrage steigen Umsatz und ggf. Gewinn.)
100
Geben Sie 4 Kriterien an, die Sie bei der Beschaffungsplanung der Reha-Geräte beachten müssen!
Bedarfsplanung → welche Art von Geräten Qualität der zu beschaffenden Geräte Mengeplanung → Menge der zu beschafenden Geräte Lieferer auswählen → wo und von wem sollen die Geräte beschafft werden Preisplannung → zu welchem Preis?
101
Nennen Sie 4 Möglichkeiten, sich über Lieferer von Trampolinen zu informieren
Messen, Außendienstler, Hersteller, B2B Plattformen.
102
Damit die Global-Sport GmbH Trampoline aufnehmen kann, muss eine Sortimentsbereinigung durchgeführt werden. Stellen Sie fest, welche Beschreibung auf den Begriff der Sortimentsbereinigung zutrifft!
Sortimentsbereinigung bedeutet, dass Global-Sport Artikel aus dem Sortiment entfernt, z. B. weil die Nachfrage sinkt oder Artikel nicht mehr wirtschaftlich/strategisch passen
103
Günstiges Angebot für Trampoline, aber ohne CE-Kennzeichnung. Entscheiden Sie begründet, ob Global-Sport diese aufnehmen sollte!
Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass die Produkte den geltenden Auforderungen genügen (cumplen). Bei fehlender Kennzeichnung dürfen die Produkte nicht in dem Verkauf gebracht werden.
104
Begründen Sie, ob die Warengruppe Laufschuhe zum Kern- oder zum Randsortiment der Global-Sport GmbH gehört!
Die Warengruppe Laufschuhe gehört plausibel (razonable)zum Kernsortiment, weil der Betriebszweck der Global-Sport GmbH den Handel mit Sportbekleidung/Sportbedarf umfasst und Laufschuhe ein zentral nachgefragter Sportartikel sind, der regelmäßig Umsatz generiert.
105
Unterbreiten Sie jeweils einen Vorschlag, wie die Global-Sport GmbH bei Verpackung und Versand der Laufschuhe die Anforderungen der Nachhaltigkeit berücksichtigen kann!
verpackung: Einsatz von recycelter Kartonage und wiederverwendbarem/kompostierbarem Füllmaterial, um Materialeinsatz und Abfall zu reduzieren. Versand: Einführung eines Rücknahme-/Pfandsystems für Versandverpackungen (Anreiz z. B. Bonus/Gutschrift), um Mehrfachnutzung und Recycling zu fördern. Optimierte Routen - Tourenplanung, klimafreundliche transportierten, regionale Lager — kürzere Wege
106
Sortimentsvertiefung Gymnastikbälle: Erläutern Sie 2 Möglichkeiten der Veränderung!
Global-Sport kann die Sortimentstiefe erhöhen, indem sie Gymnastikbälle in mehreren Größen führt; dadurch werden unterschiedliche Kundenbedarfe (z. B. Training/Reha) besser abgedeckt und Verbundkäufe wahrscheinlicher. Global-Sport kann das Angebot über Varianten/Marken differenzieren (z. B. unterschiedliche Hersteller, Materialien/Farben, Belastbarkeit); so entsteht eine bessere Auswahl, die Preis- und Qualitätssegmente abdeckt.
107
Nennen Sie in Bezug auf die Erweiterung des Randsortiments 2 sinnvolle Artikel im Zusammenhang mit der zum Kernsortiment gehörenden Artikelgruppe „Gymnastikbälle“!
Die Global Sport könnte Pflegeprodukte, Ballpumpen, Balltaschen, Ballnetze, Fachbücher für Gymnastik und Gesundheitstraining etc ins Sortiment aufnehmen.
108
Nennen Sie jeweils 2 interne und 2 externe Informationsquellen
Intern: Artikeldatei, Lieferantendatei (auch: Umsatzstatistik/Lagerdaten) Extern: Messen, Fachzeitschriften (auch: B2B-Plattformen/Lieferantendatenbanken)
109
- Kunde oder Warenbezogene? Ein Stammkunde erhält einen Bonus für seine Einkäufe. - Ein Neukunde erhält einen Rabatt für den ersten Auftrag. - Sie bieten direkte Kontaktmöglichkeiten für den Kunden (z. B. auch über Social-Media). - Für die Pflege von Geräten schicken Sie kostenfreie Pflegeprodukte mit. - Sie bieten für bestimmte Warengruppen Wartungsverträge an.
3 primera 1, las dos ultimas 2
110
Nennen Sie 3 Informationsquellen zur Ermittlung des Bedarfs an SUP-Boards!
Kundenbefragung Internetrecherche zur Marktanalyse Messe- und Herstellerinformationen
111
Markteinführung: Nennen Sie 2 weitere Einflüsse (neben Wettbewerb).
saisonale Einflüsse/Einführung im Frühjahr Nachfrageverhalten/Kaufkraftsituation Preise Trends
112
Geben Sie an 4 Beispiele für kunden- und warenbezogene Dienstleistungen.
Bezahlung der Ware auf Rechnung (Lieferantenkredit/ Zahlungsziel) Kostenfreie Lieferungen ab einem Mindestbestellwert Produktschulungen für Kunden Inspektion von technischen Sportgeräten Garantieleistungen/Wartung/Pflege/Reparatur
113
Sortimentsanpassung: Erläutern Sie 3 ökonomische Ziele, die Global-Sport erreichen könnte! (fall: neue lieferanten)
1) Steigerung von Gewinn und/oder Umsatz Durch die Anpassung des Sortiments kann Global-Sport mehr verkaufen, weil die Schuhe besser zu den Trends passen. Dadurch steigt der Umsatz, und wenn die Marge stimmt, steigt auch der Gewinn.“ 2) Verminderung der Kosten Global-Sport kann Kosten senken, indem sie bessere Einkaufspreise verhandelt oder weniger Ladenhüter einkauft. Dadurch sinken z. B. Beschaffungs- und Lagerkosten 3) Verbesserung der Wettbewerbssituation Wenn Global-Sport aktuelle Marken/Modelle anbietet, wird das Angebot attraktiver als bei der Konkurrenz. Dadurch kann Global-Sport mehr Kunden gewinnen und ihren Marktanteil verbessern.“ 4) Streuung der Risiken durch Aufnahme neuer Lieferer Mit mehreren Lieferanten ist Global-Sport nicht abhängig von nur einem Hersteller. Wenn ein Lieferant nicht liefern kann oder teurer wird, hat Global-Sport Alternativen, und das Risiko von Lieferproblemen sinkt.“ 5) Steigerung der Verbundkäufe und der Absatzmengen Mit passenden Trekkingschuhen kaufen Kunden oft auch Zubehör (z. B. Wandersocken, Imprägnierspray, Einlagen). Dadurch entstehen Verbundkäufe, und die Absatzmenge sowie der Warenkorbwert steigen.“ 6) Positionierung auf dem Markt und gegenüber Wettbewerbern verbessern Durch ein klares Outdoor-Sortiment kann sich Global-Sport als Spezialist für Trekking/Wandern darstellen. Dadurch wird die Marke besser wahrgenommen, und die Kunden wissen: ‚Für Trekkingschuhe gehe ich zu Global-Sport‘.“
114
Sie bereiten den Wareneinkauf von Trekkingschuhen vor. Stellen Sie fest, welche Tätigkeit der Bedarfsermittlung dient!
Die Auswertung von Marktberichten und Kundenerwartungen dient der Bedarfsermittlung.
115
Anfrage an Hersteller: Formulieren Sie 3 Fragestellungen.
Wie lange sind die Lieferzeiten? Ist ein Kauf auf Abruf möglich? Wie lauten die Preiskonditionen? Wie lauten die Lieferbedingungen?
116
Symbol (Recycling-Code): Geben Sie an, welche Bedeutung dieses Zeichen hat!
Das Zeichen kennzeichnet das Material (z. B. 04 PE-LD) und unterstützt sortenreines puro Recycling.
117
Kreislaufwirtschaftsgesetz (Kernidee):
Ziel ist Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling
118
Was ist ein WWS, nennen Sie 3 Funktionen und Vorteile!
— Ein System zur Verwaltung von Waren und Lagerbestände. Funktionen: Artikelverwaltung, Bestandsführung und Wareneingang/ausgang buche (Inventur Unterstützen). Vorteile: Transparenter Bestand, weniger Fehl-/Überbestände, schnellere Lagerprozesse und bessere Lieferfähigkeit durch Bestellvorschläge
119
ERP (Enterprise Resource Planning) Defi, Funktionen, Vorteile
Def: Ein integriertes Gesamtsystem, das Einkauf, Lager, Verkauf und Buchhaltung in einer Datenbasis verbindet. Funktionen: Stammdatenverwaltung, Auftragsabwicklung (Auftrag→Lieferung→Rechnung), Finanzen (Zahlungen/Mahnwesen), Auswertungen/Controlling. Vorteile: Durchgängige Prozesse, weniger Datenfehler, bessere Steuerung mit Kennzahlen und schnellere Entscheidungen.
120
Hardware im WWS
Scanner, Lesestifte, Klar-/Markierungsleser, mobile Datenerfassungsgeräte, Bildschirm/PC, ggf. RFID-Lesegeräte.
121
Finanzielle Auswirkung Sortiment allgemein
Sortimentsbereinigung: geringe Kapitalbindung, geringere lagerkosten, ggf. Umsatzverlust Como en Erweiterung: Diversifikation: Risiko, Investitionen (Kapitalbindung), neu Umsatzquelle Differenzierung: höhere Kosten, (lo mismo en si) Trading up: teurer Einkaufspreis, Verkaufspreis, Risiko, Kapitalbindung, ggf. Umsatz Trading down: geringere Einkaufspreis, puedes absatzchance porque mas barato, Problemen bei Deckungsbeitrag Verjüngung: Einführungskosten, Abschreibungskosten, Umsatzchance wegen Trends