Sie liegt vor, wenn die Inflationsrate sehr niedrig ist (oft unter zwei Prozent) und von der Bevölkerung kaum wahrgenommen wird. Die Preise steigen langsam und stetig, jedoch spürbar über mehrere Jahre hinweg.
Trabende oder galoppierende Inflation
Hier steigen die Preise deutlich schneller, mit Teuerungsraten bis etwa zehn Prozent. Sie führt dazu, dass Konsumenten und Unternehmen verstärkt mit Unsicherheit kalkulieren müssen.
Hyperinflation
Sie entsteht bei extrem hohen Preissteigerungsraten von über 50 Prozent jährlich. In solchen Situationen verliert das Geld so schnell an Wert, dass seine Funktion als Tauschmittel gefährdet ist
Offene Inflation
Sie ist statistisch klar erkennbar. Die Preise steigen offiziell, und dieser Anstieg wird nicht durch staatliche Eingriffe kaschiert.
Versteckte Inflation (Kassenhaltungsinflation
Hier versucht der Staat, Preissteigerungen zu verhindern – z. B. durch Preis- und Lohnstopps. Obwohl die offiziellen Preise konstant bleiben, zeigt sich die Inflation durch Knappheiten, Wartezeiten, Schwarzmärkte oder Zuteilungsmarken. Das Geld verliert dennoch an Wert, obwohl die offiziellen Statistiken dies nicht anzeigen.
Geldmengeninflation (monetaristische Inflation)
Nach dem monetaristischen Ansatz entsteht Inflation vor allem dann, wenn die Geldmenge stärker wächst als die Gütermenge. Langfristig wird Inflation immer auf eine übermäßige Ausdehnung der Geldmenge zurückgeführt.
Nachfrageinflation
Diese Form entsteht, wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage größer ist als das Angebot. Gründe können sein:
o steigender Konsum,
o höhere Staatsausgaben,
o zunehmende Nachfrage nach Investitionsgütern,
o höhere Auslandsnachfrage.
Wenn das Angebot nicht erweitert werden kann, steigen die Preise.
Angebotsinflation (Kosteninflation)
Diese Form der Inflation tritt auf, wenn die Produktionskosten steigen. Dazu gehören:
o steigende Löhne,
o höhere Rohstoffpreise,
o gestiegene Kapital- oder Zinskosten,
o höhere Gewinnaufschläge der Unternehmen.
Unternehmen geben die höheren Kosten über Preiserhöhungen an die Konsumenten weiter. Typisch ist die Lohn-Preis-Spirale: höhere Löhne → höhere Kosten → höhere Preise → neue Lohnforderungen usw.
Importierte Inflation
Sie entsteht, wenn die Preise für importierte Güter, Rohstoffe oder Zwischenprodukte steigen. Da viele Produktionsprozesse von Importen abhängen, führen höhere Importpreise automatisch zu steigenden Inlandspreisen.
Disinflation
Eine Disinflation liegt vor, wenn die Inflationsrate sinkt, aber noch positiv ist. Die Preise steigen also weiterhin, jedoch langsamer.
Deflation
Von Deflation spricht man, wenn die Inflationsrate unter null fällt und die Preise allgemein sinken. Dies kann gefährlich werden, weil Konsumenten Käufe aufschieben, was die Wirtschaft belastet.
Stagflation
Stagflation bezeichnet die gleichzeitige Kombination von wirtschaftlicher Stagnation und Inflation. Trotz wirtschaftlicher Schwäche steigen die Preise weiter an. Dies widerspricht der üblichen Erwartung, dass Preise in einer Rezession eigentlich fallen sollten. Der Begriff setzt sich aus Stagnation und Inflation zusammen.
dopłata / zwyżka cen
der Preisaufschlag
koniunktura cenowa, ogólny wzrost cen
die Preiskonjunktur
lawina cenowa (bardzo silny wzrost)
die Preislawine
spirala cenowa (silny, ciągły wzrost)
die Preisschraube
eksplozja cen (bardzo silny wzrost)
die Preisexplosion
presja cenowa (w górę)
der Preisdruck
zwyżka cen, tendencja wzrostowa
der Preisauftrieb
spadek cen
Preissenkung
załamanie cen (silny spadek)
der Preiseinbruch
obniżka cen
der Preisabschlag
gwałtowny spadek cen (bardzo silny spadek)
der Preissturz
znacznie
erheblich