Was ist die Grundidee der Pfadanalyse?
Pfadanalyse als Mediatoranalyse –> Man möchte ein Modell prüfen, in dem gerichtete und ungerichtete Zusammenhänge zwischen Variablen spezifiziert werden –> Dient zum Testen, nicht zum Explorieren von Hypothesen!
Analysieren von viel detaillierteren Hypothesen möglich als mit Varianzanalysen
bei Regression nur Analyse direkter Effekte
Pfadanalyse –> nur direkt messbare manifeste Variablen
SGM –> latente Variablen (Konstrukte, Faktoren)
Wurde zunächst für Kausalschlüsse entwickelt, hier aber keine experimentelle Manipulation; Braucht sehr gute theoretische Grundlage, wie bei Regression etc. auch
Welche Gütemaße gelten bei der Pfadanalyse?
Wie bei allen SGM
Was ist der Unterschied der beiden Ansätze Pfadanalyse und Regression?
Unterschied bei Berechnung der Koeffizienten
–> mit der Regressionsgleichung lassen sich nur die Korrelationen von zwei Variablen und deren Bedeutsamkeit bei der Varianzaufklärung der Kriteriumsvariable berechnen. Nur Kriteriumsvariable hat einen Residualterm.
–> Pfadanalyse: Modell enthält ausschließlich gerichtete Pfade mit Pfadkoeffizienten (ß). Alle endogenen Variablen erhalten außerdem einen Residualterm.
Was sind Aufbau und Inhalt des Modells?
Wie berechnet man die Pfadkoeffizienten?
Tracing Regel (allgemein verwendbar): Die Korrelation zwischen zwei Variablen X und Y = Summe der direkten und indirekten Pfade aller möglichen Verbindungen (Tracings) zwischen X und Y, mit zwei Einschränkungen:
Ein Pfadmodell enthält nur gerichtete Pfade, keine Korrelationen. D.h. man kann nicht einfach die Korrelationen aus der Matrix an die Pfade schreiben. Man kann aber anhand der Tracing-Regeln auf Grundlage der entsprechenden Korrelationsmatrix die Pfadkoeffizienten berechnen.