TQM-Prinzip: Ständige Verbesserung auf allen Ebenen
Innovation – Wann und Warum?
Änderungen im Umfeld der Organisation könnten Innovationen erfordern, um den Erfordernissen und Erwartungen der interessierten Parteien weiterhin gerecht zu werden.
Die Organisation sollte
den Bedarf an Innovation erkennen,
einen wirksamen und effizienten Innovationsprozess einführen und aufrechterhalten und
die zugehörigen Ressourcen zur Verfügung stellen.
Innovation und Risiken (DIN EN ISO 9004:2018)
Die Organisation sollte die mit geplanten Innovationstätigkeiten verbundenen Risiken unter Berücksichtigung des möglichen Einflusses von Änderungen auf die Organisation bewerten und Vorbeugungsmaßnahmen zum Abschwächen dieser Risiken sowie, wenn notwendig, Notfallpläne vorbereiten.
Werkzeuge:
Risikograph, FMEA, Ursache-Wirkungsdiagramm, …
Veränderung führt nicht immer zu Verbesserung
Veränderung stößt nicht immer auf Begeisterung
Formen von Widerstand bei Mitarbeitern
Boykott: Arbeitsanweisungen werden nicht beachtet
Scheinbare Zustimmung ohne Engagement für die Umsetzung („Jaja,
das machen wir schon“)
Herunterspielen oder Negieren eines Konflikts („Wir haben keine Probleme!“)
Vermeidung des Konflikts („Am besten wir reden über etwas anderes…“)
Schuldzuschreibung auf andere, ohne den eigenen Anteil an der
Situation zu sehen („Die anderen sind Schuld“)
Nebensächliches wird endlos besprochen
Methoden werden diskutiert statt Inhalte
„Ersatz-Projektion“ auf den Moderator
Gründe für Widerstand
Die Feldtheorie Kurt Lewins
3 Phasen der Veränderung nach Lewin
Die Formel für Veränderung
Die Energieformel:
UxVxE>W
U = Unzufriedenheit mit der Realität V= Kraft einer positiven Vision E = Erste Schritte in Richtung der Veränderung W = Widerstand
Das 8–Stufenmodell nach John P. Kotter
Top-Down-Modell
Die Führungsetage plant den Veränderungsprozess, setzt die Ziele, entwickelt die Vision und lebt dies dann als Vorbild allen untergeordneten Ebenen vor.
Die Mitarbeiter sollen die Pläne und Aufgaben anhand von Anweisungen „nur“ umsetzen.
Problematisch bei der Veränderung von „oben“ ist, dass oft Widerstände bei den Betroffenen und überhöhte Erwartungen auf der Führungsebene entstehen.
Bottom-up-Modell
Mitarbeiter, Gruppen oder Teams identifizieren Fehlentwicklungen oder auch potentielle Verbesserungs- möglichkeiten in ihrem Arbeitsumfeld.
Der Change Management Prozess wird „unten“ entwickelt und nach „oben“ weitergegeben.
Vorteil: Die Betroffenen sehen direkt, welche Umstrukturierungen im eigenen Arbeitsumfeld nötig sind.
Allerdings wird das Potenzial häufig nicht voll ausgeschöpft, Ziele eher zu niedrig gesteckt und oft fehlt es an nötigem Fachwissen zur Einleitung und Steuerung einer komplexen Wandlung.
Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Veränderungen